Neuer Heftteil db-Metamorphose erschienen

Sanierungsfall Einfamilienhaus

Wer sich mit Fragen des Wohnens beschäftigt, kommt am Einfamilienhaus nicht vorbei: 83 % aller vorhandenen Wohngebäude Deutschlands sind Ein- oder Zweifamilienhäuser. Ihre Sanierung und ihr Umbau gehören zu den großen Aufgaben der nächsten Jahre.

Diesem Thema widmet sich der aktuelle Heftteil db-Metamorphose in Ausgabe 03.2019 der db.

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AUS DEM INHALT:

FOKUS
Eigenheim im Umbruch

Umfragen zeigen es immer wieder: Mehr als die Hälfte der Deutschen möchte am liebsten im Einfamilienhaus leben. Grund genug, diesen Gebäudetyp einmal genauer unter die Lupe zu nehmen: Aus welchen Jahren stammen die vorhandenen Eigenheime, wer bewohnt sie, welche Veränderungen stehen an? Und was bedeutet das für die Siedlungen?


REIHENHAUS DACHAUSBAU IN KÖLN
{kalhöfer – korschildgen

(Bild: Jörg Hempel)

Wenn Fassaden und Wohngrundrisse aus Denkmalschutzgründen nicht veränderbar sind, dann muss eben das bislang unausgebaute Dach herhalten! Unter dem First eines 50er-Jahre-Gebäudes in Köln haben die Architekten einen großzügigen, zum Himmel orientierten Raum geschaffen, der dank mobiler Gestaltungselemente variabel nutzbar ist. Für die Bewohner entstand eine kleine Sonneninsel inmitten der Großstadt. mehr »

 

REIHENHAUS IN LONDON (GB)
{Bureau de Change Architects

(Bild: Ben Blossom)

Im Stadtteil Hampstead bekam ein viktorianisches Reihenhaus einen Anbau, der die typische Londoner Backsteinarchitektur auf neue Weise interpretiert: Abbruchziegel wurden vor Ort wiederverwendet, aber zu einem skulpturalen Baukörper gefügt. mehr »

 

 

 

VILLA IM KANTON SOLOTHURN (CH)
{Hauswirth Architekten

(Bild: Alexander Gempeler)

Die Enkelgeneration entdeckt die Architektur der 60er Jahre für sich: Im Umland von Solothurn hat ein Bauherr das Haus seiner Großeltern für sich anpassen lassen. Die Architekten entwickelten dafür eine Doppelstrategie aus Bewahren des Vorgefundenen einerseits und wohldosierten sichtbaren Eingriffen andererseits.

 

 

LANDHAUS IN DEVON (GB)
{6a architects

(Bild: Johan Dehlin)

Die Aussicht war beeindruckend, aber auch die baulichen Widrigkeiten: Die Eigentümer eines Landguts wollten ihr altes Wohnhaus daher zunächst durch einen Neubau ersetzen. Nach langem Überlegen fanden ihre Architekten jedoch einen Weg, die Wünsche der Auftraggeber im bestehenden Gebäude zu verwirklichen. Das Resultat hat bereits mehrere Architekturpreise abgeräumt.

 

 


ENERGETISCH SANIEREN
Sanierung und Aufstockung eines Mehrfamilienhauses in Zürich

Ein Gebäude aus den 70er Jahren »fit« für Gegenwart und Zukunft zu machen, scheint bei einem erdölverschlingenden Bau wie diesem nicht schwer zu sein – es kann nur besser werden. Dennoch lohnt ein Blick auf seine Sanierung, bei der man vieles anders, aber vermutlich nicht besser hätte machen können. Über die ‧Akzeptanz von Wärmebrücken, die nicht immer optimale Anbringung solar‧aktiver Elemente und über ein – mit einem 19 m langen Warm‧wasserspeicher – selbst für einen Architekten wie Beat Kämpfen »extremes« und ungewöhnliches Solarkonzept. mehr »

SCHWACHSTELLEN
Umgang mit Radon nach dem aktualisierten Strahlenschutzgesetz

Seit dem 1. Januar gilt das neue Strahlenschutzgesetz, in dem u. a. erstmals ein Referenzwert für Radon an Arbeitsplätzen und in Aufenthaltsräumen festgelegt wird. In Zeiten luftdichter Gebäude kann Radon in Innenräumen hohe Konzentrationen erreichen. Für die Sanierung (und für Neubauten) gibt es eine ganze Reihe an Lösungen, von simpel bis aufwendig. Was noch fehlt, ist eine genaue Festlegung von Risikogebieten, und auch den Referenzwert von 300 Becquerel pro Kubikmeter Luft würden Wissenschaftler gern noch deutlich senken. mehr »

HISTORISCHE KONSTRUKTIONEN
Natursteinmauerwerk

Eine erfolgreiche Sanierung erfordert profunde Kenntnisse historischer Baumethoden. So auch bei Mauerwerk aus Naturstein: Wie wurden die Steine seinerzeit bearbeitet und gefügt? Was verbirgt sich hinter der sichtbaren Oberfläche? Welche Untersuchungsmethoden empfehlen sich heute für welche Art von Mauerwerk? mehr »

 

VERKANNTE PERLE
Landratsamt in Karlsruhe

(Bild: Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Bernd Hausner)

Dass die öffentliche Hand gerne mal ihre Vorbildfunktion vergisst und denkmalgeschützte Architektur abreißt, überrascht niemanden mehr. Dass aber eine Denkmalbehörde ihren eigenen Amtssitz, ein eingetragenes Baudenkmal, abbrechen will, kommt nicht alle Tage vor. In Karlsruhe droht genau dieses Schicksal einem besonderen Exemplar des International Style. mehr »

 

 

 

 


BESTANDSAUFNAHME

Galerieräume der Goldsmiths University in London (GB)

(Bild: Assemble)

Geradezu vorbildlich achteten die Architekten des Büros ASSEMBLE beim Umbau eines Badehauses für eine Kunstschule darauf, dass Eingriffe in die historische Bausubstanz erkennbar bleiben. Doch eignen sich die Räume auch für Ausstellungen? mehr »

 

 

 

Christuskirche in Kehl

(Bild: Zooey Braun)

Vom kleinen Kindergottesdienst bis zum großen Konzert: Um in der Christuskirche Kehl für unterschiedliche Nutzungen immer das passende räumliche Angebot bereitstellen zu können, ersann das Architekturbüro VON M eine mobile, wandelbare Trennwand. mehr »

 

 

 

Mehrfamilienhaus in Zürich (CH)

(Bild: Ralph Feiner)

Um Altbauwohnungen zu sanieren, muss man nicht alles herausreißen, was irgendwann mal dazu kam. Aber neu sortiert und angeordnet, erhalten die Räume eine ganz andere Qualität. Liis Architektur interpretiert dabei auch die Türschwelle barrierefrei um. mehr »

 

 

 

 

Feriendomizil in Mosogno die Sotto (CH)

(Bild: Georg Aerni)

Extrem sparsame, doch sehr bewusste Eingriffe und eine Einteilung in ein Sommer- und ein Winterhaus: Damit haben Buchner Bründler Architekten die ziemlich verfallene Substanz eines Tessiner Bauernhofs gerettet und als Feriendomizil nutzbar gemacht. mehr »