db-Metamorphose (309 Artikel)

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache – für viele Architekten macht das Bauen im Bestand den Löwenanteil ihrer täglichen Arbeit aus. Sanierung, Umnutzung oder Erweiterung bestehender Gebäude füllen die Auftragsbücher, im Wohnungsbau etwa fließen derzeit rund 70 % aller Investitionen in den Bestand. Im Jahr 2013 beschlossen wir daher in der db-Redaktion, uns diesen Themen regelmäßig zu widmen – in einem neuen Heftteil namens »db-Metamorphose«.
Bauen im Bestand
Im Kern der Berichterstattung stehen ausgewählte Projekte, die neue Wege im Umgang mit vorhandener Bausubstanz aufzeigen. Die Bandbreite reicht von der behutsamen Instandsetzung von Denkmalen über die sorgfältige Modernisierung von Altbauten bis hin zum radikalen Umbau. Flankiert werden die Objektreportagen von Fachartikeln zu technischen und rechtlichen Fragen rund ums Bauen im Bestand. In der Rubrik Energetisch Sanieren beleuchten wir neue Entwicklungen bei Dämmung, Lüftung und Heizung. Aber auch historische Baustoffe sind uns eine eigene Betrachtung wert. Unter dem Schlagwort Schwachstellen spüren wir den typischen Punkten nach, an denen es häufig zu Bauschäden kommt, und zeigen auf, wie sie sich dauerhaft sanieren lassen. Schauen Sie regelmäßig auf diese Seiten oder bestellen Sie den db-Metamorphose-Newsletter – so bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand.


Richard Rogers, Wimbledon
Einfamilienhaus in Wimbledon (GB)

Frühwerk von Richard Rogers saniert

Seinen Durchbruch als Architekt feierte Richard Rogers mit einem Haus für seine Eltern. Kürzlich wollte er es verkaufen, doch nun hat er es einer Hochschule gestiftet, die dort Stipendiaten unterbringt. Vorher wurde es noch einmal generalüberholt.
Stall B, Tschagguns (A)
Wohnhaus in Tschagguns (A)

Leben auf dem Lande

Historische Bautechnik, ortstypisches Material, respektvoller Umgang mit dem Bestand: Beim Umbau eines Stalls zum Wohnhaus gelang Bernhard Breuer – trotz erheblicher Eingriffe – eine ausgeglichene Balance zwischen Moderne und Tradition.
Bischofsgrablege Rottenburg
Bischofsgrablege und Ausstellung in Rottenburg a. N.

Aus Luft und Erde gebaut

Seit 1500 Jahren werden rund um die Rottenburger Sülchenkirche Menschen beerdigt. Unter dem Kirchenschiff schufen Crukowicz Nachbaur Architekten unlängst eine mystisch wirkende Bischofsgruft – aus Stampflehm, der direkt vor Ort gewonnen wurde.
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Hofbräueck in Stuttgart

Verschenkte Chance

1958 errichtete Paul Stohrer an Stuttgarts Haupteinkaufsmeile ein Geschäftshaus, das seiner Zeit weit voraus war. Nach entstellenden Umbauten lässt der Eigentümer es derzeit herunterkommen, die örtliche Presse vermutet einen baldigen Abriss.
Neuer Heftteil db-Metamorphose erschienen

Wohnhochhaus im Wandel

In fast jeder Kommune ragt irgendwo ein Wohnturm aus vergangenen Tagen in die Stadtsilhouette. Wie meistern Architekten bei der Modernisierung den Spagat zwischen Aufwertung einerseits und Bewahrung preiswerten Wohnraums andererseits?
Wohnhaus bei Göttingen

Vorhang auf!

Wie ein textiler Überwurf legen sich preiswerte Wellplatten um ein Fachwerkhaus aus den 50er Jahren – und zitieren damit die Scheunen und Ställe der ländlichen Umgebung. Auch im Innern wurde mit einfachen Gestaltungsmitteln viel erreicht.
Typische Fehler bei Dachbegrünungen

Grünt es? Grünt es nicht?

Schäden und Mängel bei begrünten Dächern mit Abdichtungen sind meistens auf Verarbeitungsfehler zurückzuführen. Doch auch Planungsfehler oder falsche Materialwahl, Wartung und Pflege tragen ihren Teil bei. Wie lassen sich solche Schäden verhindern?
Fondation Galeries Lafayette Paris, OMA
Fondation Galeries Lafayette in Paris (F)

Kuratorische Maschine von OMA

Unweit vom Centre Pompidou schuf OMA für die Fondation Galeries Lafayette in einem Innenhof eine ambitionierte Intervention: Eine bewegliche Stahlkonstruktion verwandelt einen denkmalgeschützten Industriebau in ein Museum für Gegenwartskunst.
Radisson Blu Royal Hotel Kopenhagen von Arne Jacobsen
Radisson Blu Royal Hotel in Kopenhagen (DK)

Jacobsens Erbe

Mit diesem Hotel schrieb Arne Jacobsen nicht nur Architektur-, sondern auch Designgeschichte. Space Copenhagen hat das Haus gründlich saniert, Möbelklassiker restauriert und manches Detail neu interpretiert. In wenigen Wochen ist Wiedereröffnung.
Kindl Zentrum für Zeitgenössische Kunst Berlin
Kindl Zentrum für zeitgenössische Kunst in Berlin

Bilder statt Bier

Auf dem Gelände der ehemaligen Kindl-Brauerei ist ein Ort für zeitgenössische Kunst entstanden. Krekeler Generalplaner und grisard‘architektur haben die Bauten nicht nur behutsam restauriert, sondern auch mit einem auffälligen Treppenhaus ergänzt.