db-Metamorphose (355 Artikel)

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache – für viele Architekten macht das Bauen im Bestand den Löwenanteil ihrer täglichen Arbeit aus. Sanierung, Umnutzung oder Erweiterung bestehender Gebäude füllen die Auftragsbücher, im Wohnungsbau etwa fließen derzeit rund 70 % aller Investitionen in den Bestand. Im Jahr 2013 beschlossen wir daher in der db-Redaktion, uns diesen Themen regelmäßig zu widmen – in einem neuen Heftteil namens »db-Metamorphose«.
Bauen im Bestand
Im Kern der Berichterstattung stehen ausgewählte Projekte, die neue Wege im Umgang mit vorhandener Bausubstanz aufzeigen. Die Bandbreite reicht von der behutsamen Instandsetzung von Denkmalen über die sorgfältige Modernisierung von Altbauten bis hin zum radikalen Umbau. Flankiert werden die Objektreportagen von Fachartikeln zu technischen und rechtlichen Fragen rund ums Bauen im Bestand. In der Rubrik Energetisch Sanieren beleuchten wir neue Entwicklungen bei Dämmung, Lüftung und Heizung. Aber auch historische Baustoffe sind uns eine eigene Betrachtung wert. Unter dem Schlagwort Schwachstellen spüren wir den typischen Punkten nach, an denen es häufig zu Bauschäden kommt, und zeigen auf, wie sie sich dauerhaft sanieren lassen. Schauen Sie regelmäßig auf diese Seiten oder bestellen Sie den db-Metamorphose-Newsletter – so bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand.


Wohnhaus Huerth rethmeierschlaich architekten
Einfamilienhaus in Hürth

Wandelbar erweitert

Kleine Einfamilienhäuser der 50er Jahre sind zur großen Bauaufgabe geworden, denn die neuen Besitzer haben andere Bedürfnisse als ihre Vorgänger. Wie sich winzige Grundrisse zukunftsfähig umgestalten lassen, zeigt ein Umbau in der Nähe von Köln.
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Galerieräume der Goldsmiths University in London (GB)

Kunst im Waschhaus

Geradezu vorbildlich achteten die Architekten des Büros ASSEMBLE beim Umbau eines Badehauses für eine Kunstschule darauf, dass Eingriffe in die historische Bausubstanz erkennbar bleiben. Doch eignen sich die Räume auch für Ausstellungen?
Historische Holz-Fachwerk-Bauweise
Historische Holzgerüstbauweise

Unter Dach und Fach

Erfolgreiche Sanierungen erfordern Kenntnisse historischer Baumethoden. So auch beim Fachwerk: Was ist z.B. der Unterschied zwischen Stockwerks- und Geschossbauweise? Wie steht es um die Statik? Wie lassen sich typische Schäden effizient beheben?
preiswerter Wohnraum Schlichtwohnbauten in Bremerhaven
Schlichtwohnbauten in Bremerhaven

Preiswert Lebensraum schaffen

Der Umbau einer einfachen 50er-Jahre-Zeile in Bremerhaven zeigt, wie sich Wohnraum im Bestand barrierefrei erschließen lässt, ohne anschließend die Mieten in die Höhe zu treiben. Nebenbei förderte man noch das Miteinander der Bewohner.
Tragsicherheitsbewertung
Alternative Tragsicherheitsbewertung im Bestand

Experimentierfelder

Das Argument der »nicht ausreichenden Tragsicherheit des Bestands« lässt sich entkräften, wenn eine experimentell gestützte Tragsicherheitsbewertung das Gegenteil beweist – und so einem Abrisskandidaten noch einige Jahrzehnte Leben geschenkt werden.
Burg Bachem Frechen
Burg Bachem in Frechen

Gekonnt geteilt

Wohnen auf Zeit: In einer ehemaligen Wasserburg haben lüderwaldt architekten kleinteilige, fertig eingerichtete Apartments geschaffen. Eine Vielzahl von Einbaumöbeln reagiert geschickt auf die Unregelmäßigkeiten des vorgefundenen Gemäuers.
Reihenhaus Stuttgart Amunt
Reihenhaus in Stuttgart von AMUNT

Potenzial Hanglage

In Stuttgart haben AMUNT ein altes Reihenhaus umgebaut: Während die Fassaden wegen Ensembleschutz weitgehend unberührt bleiben mussten, sorgen Deckendurchbrüche im Innern für mehr Großzügigkeit und verbessern den Bezug zum Garten in Hanglage.
Studentendorf Schlachtensee Berlin
Studentendorf Schlachtensee in Berlin

Sparen mit Sinn und Verstand

Beim Sanieren von Studentenwohnungen ist besondere Sparsamkeit angesagt, sollen die Mieten doch erschwinglich bleiben. Wie man dabei den Energieverbrauch senkt, den Denkmalschutz beachtet und neue Wohnqualitäten schafft, zeigt dieser Umbau in Berlin.
Alte Kelter Kirchheim a.N.
Alte Kelter in Kirchheim a. N.

Geplantes Nicht-Planen

In Kirchheim konnte ein herrlich atmosphärischer Raum mit allen Spuren der Vergangenheit bewahrt werden: Die Alte Kelter beherbergt heute einen Wochenmarkt und gelegentliche Kulturveranstaltungen. Dank dieser Nutzung waren störende Eingriffe unnötig.
Kulturpalast Dresden
Kulturpalast in Dresden

Ostmoderne Hülle, Westmoderner Kern

Weiterentwicklung eines Denkmals: Beim Dresdner Kulturpalast blieben Hülle und äußere Raumschicht weitgehend erhalten und wurden aufwändig restauriert. Der Kern des Hauses dagegen, der einstige Mehrzwecksaal, machte einem reinen Konzertsaal Platz.