db-Metamorphose (312 Artikel)

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache – für viele Architekten macht das Bauen im Bestand den Löwenanteil ihrer täglichen Arbeit aus. Sanierung, Umnutzung oder Erweiterung bestehender Gebäude füllen die Auftragsbücher, im Wohnungsbau etwa fließen derzeit rund 70 % aller Investitionen in den Bestand. Im Jahr 2013 beschlossen wir daher in der db-Redaktion, uns diesen Themen regelmäßig zu widmen – in einem neuen Heftteil namens »db-Metamorphose«.
Bauen im Bestand
Im Kern der Berichterstattung stehen ausgewählte Projekte, die neue Wege im Umgang mit vorhandener Bausubstanz aufzeigen. Die Bandbreite reicht von der behutsamen Instandsetzung von Denkmalen über die sorgfältige Modernisierung von Altbauten bis hin zum radikalen Umbau. Flankiert werden die Objektreportagen von Fachartikeln zu technischen und rechtlichen Fragen rund ums Bauen im Bestand. In der Rubrik Energetisch Sanieren beleuchten wir neue Entwicklungen bei Dämmung, Lüftung und Heizung. Aber auch historische Baustoffe sind uns eine eigene Betrachtung wert. Unter dem Schlagwort Schwachstellen spüren wir den typischen Punkten nach, an denen es häufig zu Bauschäden kommt, und zeigen auf, wie sie sich dauerhaft sanieren lassen. Schauen Sie regelmäßig auf diese Seiten oder bestellen Sie den db-Metamorphose-Newsletter – so bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand.


Holzbalkendecken
Balkendecken aus Holz

Bis sich die Balken biegen

Architekten wie Ingenieure kommen einfach nicht um sie herum: die Holzbalkendecke. Sie findet sich über verschiedene Epochen der Architekturgeschichte bis hin sogar zu den frühesten nachweisbaren Wohnbauten. Was ist bei der Sanierung zu beachten?
Museum Tonofenfabrik Lahr
Stadtmuseum Tonofenfabrik in Lahr

Quadratisch, praktisch, rot

Wenn die Umnutzung eines alten Fabrikgebäudes zum Impulsgeber für die Entwicklung einer ganzen Innenstadt wird, ist das schon ein Glücksfall. Das rote, skulpturale Treppenhaus mit schmalen Fensterbändern wirkt als sichtbares Zeichen der Erneuerung.
Mehrfamilienhaus Basel, Beer+Merz
Mehrfamilienhaus in Basel (CH)

Behutsam und radikal zugleich

Der Kontrast zwischen der gründerzeitlichen Straßenfassade und dem Innern des Wohnhauses könnte größer kaum sein. Außen Stuck und Fensterläden, innen ein wuchtiges Betontragwerk. Dennoch zeigt dieser Umbau den Respekt der Architekten vor dem Bestand.
Richard Rogers, Wimbledon
Einfamilienhaus in Wimbledon (GB)

Frühwerk von Richard Rogers saniert

Seinen Durchbruch als Architekt feierte Richard Rogers mit einem Haus für seine Eltern. Kürzlich wollte er es verkaufen, doch nun hat er es einer Hochschule gestiftet, die dort Stipendiaten unterbringt. Vorher wurde es noch einmal generalüberholt.
Stall B, Tschagguns (A)
Wohnhaus in Tschagguns (A)

Leben auf dem Lande

Historische Bautechnik, ortstypisches Material, respektvoller Umgang mit dem Bestand: Beim Umbau eines Stalls zum Wohnhaus gelang Bernhard Breuer – trotz erheblicher Eingriffe – eine ausgeglichene Balance zwischen Moderne und Tradition.
Bischofsgrablege Rottenburg
Bischofsgrablege und Ausstellung in Rottenburg a. N.

Aus Luft und Erde gebaut

Seit 1500 Jahren werden rund um die Rottenburger Sülchenkirche Menschen beerdigt. Unter dem Kirchenschiff schufen Crukowicz Nachbaur Architekten unlängst eine mystisch wirkende Bischofsgrablege – aus Stampflehm, der direkt vor Ort gewonnen wurde.
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Hofbräueck in Stuttgart

Verschenkte Chance

1958 errichtete Paul Stohrer an Stuttgarts Haupteinkaufsmeile ein Geschäftshaus, das seiner Zeit weit voraus war. Nach entstellenden Umbauten lässt der Eigentümer es derzeit herunterkommen, die örtliche Presse vermutet einen baldigen Abriss.
Neuer Heftteil db-Metamorphose erschienen

Wohnhochhaus im Wandel

In fast jeder Kommune ragt irgendwo ein Wohnturm aus vergangenen Tagen in die Stadtsilhouette. Wie meistern Architekten bei der Modernisierung den Spagat zwischen Aufwertung einerseits und Bewahrung preiswerten Wohnraums andererseits?
Wohnhaus bei Göttingen

Vorhang auf!

Wie ein textiler Überwurf legen sich preiswerte Wellplatten um ein Fachwerkhaus aus den 50er Jahren – und zitieren damit die Scheunen und Ställe der ländlichen Umgebung. Auch im Innern wurde mit einfachen Gestaltungsmitteln viel erreicht.
Typische Fehler bei Dachbegrünungen

Grünt es? Grünt es nicht?

Schäden und Mängel bei begrünten Dächern mit Abdichtungen sind meistens auf Verarbeitungsfehler zurückzuführen. Doch auch Planungsfehler oder falsche Materialwahl, Wartung und Pflege tragen ihren Teil bei. Wie lassen sich solche Schäden verhindern?