db-Metamorphose (420 Artikel)

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache – für viele Architekten macht das Bauen im Bestand den Löwenanteil ihrer täglichen Arbeit aus. Sanierung, Umnutzung oder Erweiterung bestehender Gebäude füllen die Auftragsbücher, im Wohnungsbau etwa fließen derzeit rund 70 % aller Investitionen in den Bestand. Im Jahr 2013 beschlossen wir daher in der db-Redaktion, uns diesen Themen regelmäßig zu widmen – in einem neuen Heftteil namens »db-Metamorphose«.
Bauen im Bestand
Im Kern der Berichterstattung stehen ausgewählte Projekte, die neue Wege im Umgang mit vorhandener Bausubstanz aufzeigen. Die Bandbreite reicht von der behutsamen Instandsetzung von Denkmalen über die sorgfältige Modernisierung von Altbauten bis hin zum radikalen Umbau. Flankiert werden die Objektreportagen von Fachartikeln zu technischen und rechtlichen Fragen rund ums Bauen im Bestand. In der Rubrik Energetisch Sanieren beleuchten wir neue Entwicklungen bei Dämmung, Lüftung und Heizung. Aber auch historische Baustoffe sind uns eine eigene Betrachtung wert. Unter dem Schlagwort Schwachstellen spüren wir den typischen Punkten nach, an denen es häufig zu Bauschäden kommt, und zeigen auf, wie sie sich dauerhaft sanieren lassen. Schauen Sie regelmäßig auf diese Seiten oder bestellen Sie den db-Metamorphose-Newsletter – so bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand.


Oberste Geschossdecke dämmen
Die energetische Sanierung der obersten Geschossdecke

Luft nach oben

Die oberste Geschossdecke zu dämmen, gilt als besonders preiswerte Möglichkeit der energetischen Sanierung. Daher beleuchten wir die gesetzlichen Rahmenbedingungen, hinterfragen die Wirtschaftlichkeit und zeigen schadensfreie Ausführungsvarianten.
Kolumbarium
Kolumbarium in Marl

In Würde Abschied nehmen

Die Christuskirche in Marl haben DEEN Architects zum Kolumbarium umgebaut. Über der Kita im Souterrain ist ein Raum entstanden, der trotz seiner Nutzung für Urnengräber und Trauerfeiern in gewissem Maße eine hoffnungsvolle Stimmung verbreitet.
Theatro Romano in Tarragona von Toni Gironès
Teatro Romano de Tarraco in Tarragona (ES)

Gerüst der Erinnerung

Mit einer filigranen Stahlkonstruktion hat Toni Gironès die spärlichen Reste eines antiken Theaters so ergänzt, dass die ursprünglichen Dimensionen wieder sichtbar werden. Das verlorene Bauwerk nimmt Gestalt an und doch bleibt die Ruine erhalten.
Villa bei Solothurn, modernisiert von Hauswirth Architekten
Villa im Kanton Solothurn (CH)

Behutsam weiterentwickelt

Die Enkelgeneration entdeckt die Architektur der 60er Jahre: Bei Solothurn hat ein Bauherr das Haus der Großeltern für sich anpassen lassen, mit einer Doppelstrategie aus Bewahren des Vorgefundenen einerseits und sichtbaren Eingriffen andererseits.
Chipperfield
David Chipperfield über das Spannungsfeld Architektur-Denkmalpflege-Stadtplanung

Mehr als nur konservieren

Der Wachstumsschub, den viele Städte derzeit erleben, setzt auch viele Baudenkmale unter Druck. Grund genug, neu über die Rolle der Denkmalpflege in der Immobilienbranche nachzudenken und über ihre Bedeutung für die Gesellschaft.
Bücherei Kressbronn
Bücherei in Kressbronn

Lesen hinter Lamellen

Aus einer ortsbildprägenden Scheune sollten ein Bürgertreff und eine Bibliothek werden. Steimle Architekten vollbrachten das Kunststück, Licht ins Gebäude zu holen und dennoch den Charakter eines einfachen landwirtschaftlichen Nutzbaus zu bewahren.
Reisetipps für den Sommer

Architekturregion Bayerischer Wald

Wenn Sie im Urlaub gerne auch die lokale Baukultur erkunden, empfehlen wir, einmal in den Bayerischen Wald zu fahren. Wir haben Tipps für sehenswerte Architektur, »standesgemäße« Unterkünfte und für Konzerte in einem Sichtbetonsaal zusammengestellt.
bureau-de-change
Reihenhaus in London (GB) von Bureau de Change

Tanzende Stufen

Im Stadtteil Hampstead bekam ein viktorianisches Reihenhaus einen Anbau, der die typische Londoner Backsteinarchitektur auf neue Weise interpretiert: Abbruchziegel wurden vor Ort wiederverwendet, aber zu einem skulpturalen Baukörper gefügt.
Feriendomizil Mosogno
Feriendomizil Mosogno di Sotto (CH)

Minimalismus und Historie

Extrem sparsame, doch sehr bewusste Eingriffe und eine Einteilung in ein Sommer- und ein Winterhaus: Damit haben Buchner Bründler Architekten die ziemlich verfallene Substanz eines Tessiner Bauernhofs gerettet und als Feriendomizil nutzbar gemacht.
30er Jahre
Neuer Heftteil db-Metamorphose erschienen

Die 1930er Jahre

Wer Gebäude dieser Epoche umbaut oder saniert, steht vor besonderen Herausforderungen: Sind die Objekte politisch »vorbelastet«? Muss man sich als Architekt zu ihrer Vergangenheit positionieren? Wir zeigen Beispiele aus Paris, Linz und Zürich.