Gewonnen

Zukunft der Vergangenheit
Im Architekturwettbewerb zu Bauten aus den Jahren 1945-79 verlieh die Wüstenrot Stiftung den Gestaltungspreis an Springer Architekten, Berlin, für den Umbau des Wohnquartiers Altenhagener Weg in Hamburg. Von den vier Auszeichnungen ging eine an Lederer+Ragnarsdóttir+Oei, Stuttgart, für den temporären Amtssitz des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe (s. db 10/2011, S. 7). Dort sei »im vorbildhaften Umgang mit der bestehenden Situation (…) eine auf die Bedeutung der neuen Nutzung ebenso angemessen wie feinfühlig reagierende Architektur« entstanden.

Tibes Stipendium 2012
Eine einjährige Förderung in Höhe von je 5 000 Euro beinhaltet das Stipendium, das der BDA Berlin an zwei Berliner Architekturstudenten verliehen hat. Carmen Gómez Maestro (TU Berlin) wurde für ein Projekt ausgezeichnet, das sich mit Bau- und Konzeptlösung zur Erhaltung des Erbes durch wiederverwendete Materialien, etwa nach Erdbeben, in Chile befasst. Bastian Bayer (UdK) entwickelte einen Prototypen für Bauteile auf Zellulose-Basis.
Xella Studentenwettbewerb 2011/2012
»Im Herzen der Stadt – Stachus München« lautete das Thema im 26. Durchgang des Wettbewerbs. Der 1. Preis ging an Franziskus Martin von der TU München, dessen Entwurf ein Hochhaus [6] mit Wohn- und Gewerbenutzung vorsieht. Es bildet vor dem Justizpalast und zum Hauptbahnhof neue Plätze aus, während die Wohngeschosse sich zum Innenhof vom kommerziellen Raum absetzen. Den ganzen Block [7] belegen die Drittplatzierten, Christine Hans und Lukas Rinne, ebenfalls von der TU München. Hier überzeugt die prägnante Hofgestaltung, die einen introvertierten städtischen Raum ermöglicht.