Microsoft-Zentrale mit Corian®-Fassade

db-Ortstermin in München

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Zwei Fragen ließen die Teilnehmer beim db-Ortstermin am 17. November in München nicht los: Bleibt die Corian®-Fassade tatsächlich länger weiß als herkömmliche Oberflächen? Und ist das Ganze nicht sündhaft teuer? Die Antworten blieben die anwesenden Planer und Fachleute nicht schuldig.
Die db hatte zusammen mit dem Hersteller DuPontTM und dem Verarbeitungspartner Hasenkopf in die neue Microsoft Deutschland-Zentrale eingeladen, um dort Entwurf, Eigenschaften und Herstellung der europaweit größten Corian®-Fassade zu erläutern. Ingo Schäfer, Partner bei GSP Architekten, führte engagiert durch das Haus und erläuterte seine konzeptionellen Überlegungen und die Gründe für die Materialwahl für Außen- wie Innenfassaden (jeweils in der Bildmitte). Beim Rundgang konnten sich die Teilnehmer von den Materialqualitäten überzeugen, zu denen die sehr glatten Oberflächen gehören, die in sich eine Art natürlichen Lotus-Effekt tragen. Auf einer der Dachterrassen ließen sich die Vorteile der geschützten Freibereiche erleben und die Corian®-Bekleidungen aus der Nähe betrachten. In der Spätnachmittagssonne war klar zu erkennen, wie die gletscherweiße Fassade auf die Umgebung ausstrahlt und selbst in der Dämmerung noch die Nachbarschaft aufzuhellen vermag.
Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, Maren Michaelis von Microsoft zu den offen gestalteten Bürozonen und Ausstattungsdetails zu befragen, und nahmen auch die Gelegenheit wahr, im Anschluss zwei Kurzvorträge zu den Eigenschaften des Materials zu hören und letzte Unklarheiten mit den versierten Vertretern von DuPontTM, Jan Fischer und Andreas Fetzer, wie auch Volker Meier von dem auf Corian®-Verarbeitung spezialisierten Unternehmen Hasenkopf zu diskutieren. So auch die Kosten, die sich je nach Oberfläche zwischen denen für Fassaden aus Schichtpressstoff-Platten und Metallelementen einordnen lassen.
Bei Häppchen, Getränken und angeregten Gesprächen klang der db-Ortstermin aus. ~ge