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Landbaukultur-Preis 2022 - Gute Architektur auf dem Land gesucht

Landbaukultur-Preis 2022
Gute Architektur auf dem Land gesucht

Der Landbaukultur-Preis sucht gute Architektur auf dem Land
Der Landbaukultur-Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. Bild: Landbaukultur-Preis
Die Stiftung Landwirtschaftsverlag schreibt zum fünften Mal den Landbaukultur-Preis aus. Gesucht werden vorbildliche Bauten auf dem Land, die eine zeitgemäße Nutzung ermöglichen, sich stimmig in die umgebende Kulturlandschaft integrieren und in puncto Baumaterialien und Bauausführung den Umwelt- und Klimaschutz berücksichtigen.

»Landwirtschaftliche Gebäude – ehemalige und neue – sind ein wichtiges Schaufenster des ländlichen Raums. Im Zuge des Strukturwandels in der Landwirtschaft haben viele Gebäude ihren ursprünglichen Zweck verloren. Es gibt aber Eigentümer und Architekten, die mit Kreativität und Inspiration wunderbare Konzepte für neue Nutzungen und für neue landwirtschaftliche Gebäude entwickeln. Dieses Engagement zeichnet der Landbaukultur-Preis aus«, so Hermann Bimberg, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Landwirtschaft.

Bewusstsein schaffen für Baukultur auf dem Land

Der Landbaukultur-Preis ist mit insgesamt 30.000 € dotiert und wird in den Kategorien Neu- und Umbauten vergeben. Auszeichnungswürdig sind sowohl neu erstellte als auch umgebaute Gebäude, Gebäudeteile und auch Außenanlagen auf landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

Schirmfrau des Wettbewerbs ist Bundesbauministerin Klara Geywitz. »Ich unterstütze den Landbaukultur-Preis, weil er der einzige Architekturwettbewerb ist, der sich mit dem Bauen im ländlichen Raum befasst. Moderne und ehemals landwirtschaftlich genutzte Gebäude prägen unsere Dörfer und die sie umgebende Kulturlandschaft ganz entscheidend,“ so die Ministerin. „Das wird oft unterschätzt. Deshalb ist es so wichtig, dass der Landbaukultur-Preis dafür ein Bewusstsein schafft.«

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Bewerbung bis 31. Oktober möglich

Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass die Eigentümer in Deutschland, Österreich und der Schweiz ansässig sind und sie ihre landwirtschaftlichen Gebäude, Gebäudeteile oder Außenanlagen zusammen mit einem Architekten bzw. Landschaftsarchitekten neu errichtet oder umgebaut haben.

Die Jury ist mit namhaften Architektinnen und Architekten sowie mit Expertinnen und Experten aus der Landwirtschaft und dem ländlichen Raum besetzt. Sie wird von Susanne Wartzeck, Präsidentin des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA), geleitet.

Interessierte können sich bis zum 31. Oktober 2022 bewerben.

Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen finden Sie unter www.landbaukultur-preis.de »

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