Kurzer Wurf

Nach der Entscheidung im Ideenwettbewerb für das Museum des 20. Jahrhunderts im Berliner Kulturforum hat sich der BDA Berlin mit einem offenen Brief an die Auslober – u. a. Kulturstaatsministerin Grütters, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die Berliner Senatsbaudirektorin Lüscher und das Preisgericht – gewendet. Darin fordert er wichtige Änderungen für die anstehende Ausschreibung des Realisierungswettbewerbs. Insbesondere solle er Vorschläge für übergeordnete städtebauliche Konzepte einschließen können, denn die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs zeigten, dass die städtebaulichen Schwierigkeiten mit der Beschränkung auf das gegenwärtige Grundstück nicht überwunden werden könnten. Auch ein ÖPP-Verfahren lehnt der BDA-Landesverband »grundlegend« ab, denn die Finanzierung des Projekts sei ja durch den Bund gesichert. Gegenüber dem BauNetz äußerte Thomas Kaup, stellvertretender Vorsitzender des BDA Berlin, die üblichen »Optimierungen« in solchen Verfahren erschwerten eine qualitätsvolle Detaillierung. Die im Ideenwettbewerb ausgewählten Entwürfe finden sich auf der Website www.wbw-m20.de. ~dr