Archiv nach Monaten: Oktober 2006

Gewerbe ausbauen

Wirtschaft wächst zwar nur noch langsam, neue Gewerbegebiete durchwuchern aber nach wie vor die Stadtränder und die angrenzenden Landschaften. Ein Glücksfall also, wenn expandierende Unternehmen nicht auf der grünen Wiese bauen müssen, sondern bereits erschlossene Flächen nutzen oder sich gar an Ort und Stelle weiterentwickeln können. Aus dem Umgang…

Technik

Als Richard Steiff, Neffe der Firmengründerin Margarete Steiff, im Jahr 1903 gemeinsam mit den Eisenwerken München einen Produktionsbau plante, war sich sicher niemand dem späteren Stellenwert des Fabrikgebäudes in der Architektur bewusst. Der Bauherr wollte ein funktionales Gebäude, in dem es sich angenehm arbeiten lässt, das den Mitarbeitern…

Natursteinbefestigung

»Berlin ist arm, aber sexy.« Mit diesem flotten Spruch pflegt der Berliner Oberbürgermeister Klaus Wowereit »seine« Stadt zu vermarkten. Berlin mag arm sein, aber seine Bewohner und Unternehmen verstehen es, Luxus zu zeigen.
Analyse und Entwurf eines NS-Dokumentationszentrums für München

Ort der lebendigen Auseinandersetzung

Sonderdiplomarbeit von Heike Schmidt und Rudolf Heinz im Wintersemester 2005/06 an der TU München, Fakultät für Architektur, Lehrstuhl für Raumkunst und Lichtgestaltung. Betreuung: Prof. Hannelore Deubzer, Prof. Dr. Winfried Nerdinger; Assistenz: Barbara Schelle, Rudolf Graf

1 Bleibt alles anders?!

Eigentlich müsste an dieser Stelle die typische Überschrift »In eigener Sache« stehen. In eigener Sache wollen wir, die Redaktion, Sie, die Leser, darüber informieren, dass Sie mit dieser Ausgabe der db die letzte in Händen halten, die noch im »alten« Kleid erscheint. Aber, in eigener Sache? Letztlich entsteht die db monatlich in der Redaktion…
Interview mit Luiz Eduardo Índio da Costa

Vielfalt heißt Freiheit im Ausdruck

Luiz Eduardo Índio da Costa zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Architekten Brasiliens. Im Zuge einer Werkschau, die Ende August im Deutschen Architektur Zentrum in Berlin eröffnet wurde, hatte Till Wöhler Gelegenheit, den Architekten und Stadtplaner aus Rio de Janeiro zu befragen.
Zur 10. Architekturbiennale in Venedig

Die Katastrophe, die Stadt heißt

Man wird sich diese Biennale merken: Sie geht als jene in die Annalen ein, die mehr als nur ein freundliches Familientreffen von Baukunstfürsten wie Calatrava oder Hadid oder der verlängerte Seminartisch von HdM oder OMA ist. Der englische Kurator Richard Burdett hat es vermocht, die Architektur von ihrem selbst gebauten Sockel zu stoßen und mit…

Ost-Berlin und seine Bauten

Fotografien 1945 bis 1990. Eva-Maria Barkhofen (Hg.). Berlinische Galerie. 196 Seiten, Format 23 x 27 cm, 170 S/W-Abbildungen. Broschur, 24,80 Euro Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen, 2006

Ortszeit / Local time

Von Stefan Koppelkamm. Mit einem Text von Ludger Derenthal. 224 Seiten, mit 100 Duoton-Abbildungen. Deutsch/Englisch. Gebunden, 48 Euro Edition Axel Menges, Stuttgart, 2006

Backsteinstadt Hamburg – bald nur noch als Fototapete zu haben?

Der gebrannte Ziegel hat sich im Norden Deutschlands seit dem Mittelalter mit seiner Backsteingotik als ein besonderes Merkmal der dortigen Baukultur etabliert. Seine bautechnischen Vorzüge und stadtbildprägende Qualität erkannten in den zwanziger Jahren auch der Hamburger Oberbaudirektor Fritz Schumacher und sein Kollege Gustav Oelsner aus der…