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Erhard Brandl (1950-2015)

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Erhard Brandl (1950-2015)

Erhard Brandl leitete im bayerischen Eitensheim ein weithin bekanntes Metallbauunternehmen; mit ihm verliert die Architektenschaft einen herausragenden Experten des Stahlbaus. In Erhard Brandl wussten Architekten wie Karljosef Schattner, Allmann Sattler Wappner oder auch Stefan Braunfels einen zuverlässigen, kompetenten und für die Belange der Baukultur stets offenen und einfühlsamen Mitstreiter an ihrer Seite.

Erhard Brandl, die Architekten Homeier und Richter und der kürzlich verstorbene Ingenieur Johann Grad gewannen 1998 gemeinsam den Balthasar-Neumann-Preis für die Erweiterung der Werkhalle und des Verkaufsgebäudes der Firma Brandl in Eitensheim (Näheres auf der Website der Firma Brandl »). Als herausragend dürfen die gestalterische Qualität, die brillanten Details und die hochwertige Ausarbeitung gelten. Die Dachkonstruktion mit integrierten Sheds wirkt als Stahlbau-Sandwich, das aus oberer und unterer Beplankung und einem dazwischenliegenden Stegsystem zur Übertragung der Querkräfte besteht.

Der Balthasar-Neumann-Preis wurde von 1994 bis 2008 im zweijährigem Rhythmus von der db deutsche bauzeitung und dem Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V. (BDB) ausgelobt. Erhard Brandl hat die Plaketten, die an den preisgekrönten Gebäuden angebracht wurden, mitentwickelt und für die db produziert.

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