Gewonnen

Tile of Spain Architecture Awards

Der gelungene Einsatz von spanischen Fliesen steht im Fokus des Preises, der bereits zum 16. Mal verliehen wurde. In der Kategorie Architektur ging die Auszeichnung an die Bodega Mont-Ras in Baix Empordà in der spanischen Provinz Girona von den Architekten Jorge Vidal und Victor Rahola. Die Jury zeigte sich überzeugt von der Konzeption des Neubaus, die die beiden Zweige Weinanbau und Kelterei durch die Architektur erlebbar macht. Das keramische Material unterstreiche dabei den industriellen und zugleich rustikalen Charakter des Projekts.
Mit dem Preis in der Kategorie Innenausbau wurden drei U-Bahn-Stationen der L9 in Barcelona, geplant von Garcés-de Seta-Bonet Arquitectes, ausgezeichnet. Die Preisrichter fanden v. a. den Kontrast von sauberen und puristischen Keramikböden in stark frequentierten Bereichen gegenüber den nackten, unverputzten Wänden und Decken überzeugend.

www.tileofspain.de

Piranesi Award 2017

Jeden November finden im slowenischen Piran internationale Architekturtage statt, in deren Rahmen seit 1989 der Piranesi Award verliehen wird. Aus 35 Projekten aus acht Ländern – Österreich, Italien, Kroatien, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn und Griechenland – wählte die Jury die Kapelle Salgenreute in Krumbach (A) des Vorarlberger Architekten Bernardo Bader (s. db 9/2017, S. 30) als Preisträger aus. Ihre Entscheidung begründeten die Juroren mit der besonderen Atmosphäre und Stille an diesem Ort. Das Projekt kombiniere erfolgreich Architektur mit handwerklicher Tradition durch ein besonderes Verständnis für Holz: »Alles dient der Perfektion von Form und Raum, ohne konzeptionelle Aspekte von Spiritualität, Natur und Licht außer Acht
zu lassen.«

www.pida.si/news/piranesi-2017

DAM Preis 2018

Mit einer Mehrheit von 7:2 Stimmen wählte die Jury des DAM-Preises das schon mehrfach ausgezeichnete Projekt wagnisART in München aus vier Kandidaten zum Sieger. Das aufsehenerregende Baugemeinschaftsprojekt, entwickelt von der Arge bogevischs buero mit SHAG Schindler Hable Architekten, das durch besondere räumliche Qualitäten, Flanierräume auf EG-Niveau und im 3. bzw. 4. OG sowie eine breit gefächerte Nutzungsmischung herausragt, sei ein Modell, an dem sich der deutsche Siedlungs- und Wohnungsbau künftig orientieren müsse.

www.dam-online.de