[15-17-SchlossColditz-08] A_Schloss_Colditz_03_01
Im breiten Durchgang am Eingang wurde die Tür als zweiflügelige Konstruktion eingebaut und die Kontur des Schlosses mit in die Verglasung aufgenommen.

Denkmal

Wie sich die oft widersprüchlichen Vorgaben von Denkmalschutz und Brandschutz vereinen lassen, zeigt das gerade renovierte Schloss Colditz in Sachsen. Der Renaissance-Bau wird heute als Museum und Jugendherberge genutzt. Um Brandschutz und Denkmalschutz gleichermaßen zu berücksichtigen, suchten die Planer Lösungen abseits von 08/15. Bei den Durchgängen fanden sie diese in der rahmenlosen T30-Ganzglastür von Teckentrup. Aufgrund ihrer Transparenz fügt sie sich unaufdringlich in die historische Bausubstanz ein. Türantrieb, Gleitschienen-Türschließer und zahlreiche Zargenvarianten erlauben den Einsatz der ein- und zweiflügeligen Türen in nahezu allen Wandtypen und -dicken. Als rauchdichte Variante gibt es die Tür mit einer absenkbaren Bodendichtung. Dank der transparenten Türen steht trotz strenger Brandschutzauflagen auch nach der Renovierung das Schloss im Vordergrund – und nicht die Feuerschutzabschlüsse. ~al