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Software unter der Lupe
Referenzierte Mengenermittlung

»Referenzierte Mengenermittlung« mit SPIRIT und AVA NTi pro

Das Thema, wie Mengen aus CAD-Daten in die AVA übernommen werden können, ist längst nicht mehr neu, aber nach wie vor aktuell. Zwar bieten verschiedene Hersteller schon seit geraumer Zeit entsprechende Lösungen an, diese werden jedoch seitens der Anwender eher zurückhaltend angenommen – was sicherlich nicht zuletzt darin begründet ist, dass es sich dabei mehr oder weniger um Insellösungen handelt: Ein bestimmtes CAD-System arbeitet nur mit einer bestimmten AVA zusammen, wer – aus welchen Gründen auch immer – eine andere Kombination verwenden möchte, kann die Vorteile nicht nutzen. Dies trifft auch auf das hier vorgestellte Gespann von SPIRIT und AVA NTi zu. Nicht nur der Hersteller Softtech vermutet aber noch einen anderen Grund hinter der mangelnden Akzeptanz: Die diversen, wenn auch noch nicht unbedingt optimalen, doch ziemlich ausgereiften Konzepte der Datenübergabe zwischen CAD und AVA setzten eine gewisse Umstellung der bewährten Arbeitsabläufe und/oder der eingespielten Arbeitsteilung im Architekturbüro voraus. Und sie erfordern meist je nach Lösungsansatz CAD-Kenntnisse beim Ausschreibenden oder Erfahrung mit Ausschreibungen beim CAD-Anwender.
Funktionsweise Mit der als »referenzierte Mengenermittlung« bezeichneten Methode bietet Softtech nun einen Kompromiss an, bei dem die gewohnte Arbeitsweise weitgehend beibehalten werden kann. Vereinfacht gesagt, besteht der einzige Unterschied zur konventionellen Massenermittlung darin, dass nicht auf einem Plan auf Papier gemessen und abgezählt wird, sondern direkt aus den CAD-Zeichnungen am Bildschirm. Softtech spricht bei der Beschreibung der in AVA NTi verwendeten Technik deshalb auch vom »digitalen Dreikant«. Gegenüber seinem analogen Pendant beschränkt sich dessen Verwendung aber nicht auf das simple Herausmessen von Längen. Genau genommen ist ein Abmessen – etwa durch Anklicken des Anfangs- und Endpunktes einer Strecke – gar nicht möglich (und auch nicht nötig). Stattdessen werden Elemente der CAD-Zeichnung ausgewählt und deren Daten mit der neuen Funktion »KopieAVA« von SPIRIT 12 in die Windows Zwischenablage übernommen. Auf der AVA-Seite können diese Daten dann in den Berechnungsansatz beliebiger Positionen eingefügt werden. Da sich dabei in der Regel unterschiedliche Massendaten in der Zwischenablage befinden – beispielsweise Stückzahlen, Längen, Volumina oder Oberflächen – bietet das Programm zunächst die verfügbare Auswahl an. Im dafür zuständigen Dialog wird zwar eine zur Einheit der jeweiligen Position passende Datenart vorgeschlagen, doch wenn der Anwender unbedingt will, kann er zum Beispiel auch einer Positionsmenge in Kubikmetern den vom CAD gelieferten Wert für die Oberfläche der kopierten Elemente zuordnen. Insofern entspricht die Vorgehensweise der konventionellen Arbeit mit Plan, Dreikant und Taschenrechner: Der Ausschreibende hat sich selbst darum zu kümmern, dass die ermittelten Werte zur jeweiligen Position passen.
Eine gewisse »Intelligenz« zeigt die referenzierte Mengenermittlung, wenn 3D-Architekturbauteile kopiert und eingefügt werden. Befinden sich beispielsweise die Daten einer Wand und einer Tür oder eines Fensters gleichzeitig in der Zwischenablage, fragt AVA NTi zunächst nach, die Mengen welcher Bauteiltypen es einfügen soll. Selektiert der Anwender dann Wände und Türen, übernimmt das Programm die Türflächen automatisch als Abzug von der Wandfläche (beziehungsweise vom Volumen, wenn das Aufmaß danach erfolgen soll). Ob, und wenn ja, bis zu welcher Größe, Öffnungen übermessen werden, kann vorher festgelegt werden. Allerdings berücksichtigt das Programm dabei keine konstruktiven Abhängigkeiten. Das heißt, der Abzug erfolgt völlig unabhängig davon, ob Öffnung und Wand auch tatsächlich zusammen gehören. Dieser Umstand sollte in der Praxis jedoch keinerlei Probleme bereiten und sicherer als die manuelle Mengenermittlung ist das Verfahren auf alle Fälle.
Zu jeder in die AVA übernommenen Menge merkt sich AVA NTi das zugehörige CAD-Element. Die eindeutige Referenz wird durch den Dateinamen der Zeichnung, die Folie (Layer) des Elements und dessen ID hergestellt. Durch diesen Bezug ist jederzeit eine Kontrolle des CAD-Aufmaßes möglich: Per Knopfdruck schaltet AVA NTi zu SPIRIT um (beziehungsweise startet es) und zeigt dort entweder nur die markierten oder sämtliche Massenelemente einer Position im zugehörigen Plan hervorgehoben an. Grundsätzlich können auch Elemente aus verschiedenen Zeichnungsdateien in die Mengenberechnung einer Position einfließen. Nachdem der Anwender den Schalter »alle Elemente highlighten« betätigt hat, erscheint dann aber der Hinweis, dass mehr als eine Zeichnung betroffen ist und deshalb bitte einzeln selektiert werden solle. Dies ist sicherlich noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Denn SPIRIT kann auch mehrere Zeichnungsdateien parallel geöffnet halten und in diesen gleichzeitig Elemente hervorheben. Die übersichtlichere Alternative wäre ein Dialog in AVA NTi, in welchem dem Anwender die für die betreffende LV-Position relevanten Zeichnungen zur Auswahl angeboten werden.
Der zweite Nutzen der Referenzierung besteht darin, dass ein Abgleich der Mengen im LV nach Änderungen der CAD-Planung möglich ist. Dieser geschieht nicht vollautomatisch – was sicherlich auch nicht wünschenswert wäre, – sondern wird manuell gestartet, entweder für eine einzelne Position oder eine vom Anwender getroffene Auswahl von Positionen (in AVA NTi »Block« genannt). Wurde ein in der Mengenberechnung verwendetes Element zwischenzeitlich im CAD gelöscht, führt AVA NTi die betreffende Zeile zum Zweck der besseren Nachvollziehbarkeit dennoch weiterhin auf. Sie enthält dann einen entsprechenden Hinweis und fließt selbstverständlich nicht mehr in die Gesamtmenge ein. Ebenso versteht es sich von selbst, dass die Mengen von Positionen in bereits ausgeschriebenen LVs von jeglicher Aktualisierung ausgeschlossen sind.
Ein sinnvoller Sicherheitsmechanismus sollte auch nicht unerwähnt bleiben. Er betrifft das Einfügen der von SPIRIT nach AVA NTi kopierten Mengen: Letzteres prüft dabei für jedes Element, ob es bereits in der aktuellen Position verwendet wird. Wenn ja, wird es nicht noch einmal eingefügt (aber gegebenenfalls aktualisiert). Fehler durch versehentlich mehrfach kopierte CAD- Elemente sind somit ausgeschlossen.
Vor- und Nachteile Ein wesentlicher Vorteil der referenzierten Mengenermittlung ist zweifellos die Unabhängigkeit der Mengenermittlung von der Struktur der CAD-Zeichnungen. Denn viele andere Verfahren setzen voraus, dass die Elemente im CAD ausreichend und korrekt differenziert sind, so dass sie beispielsweise anhand ihres Layers oder einer Typenbezeichnung eindeutig einer bestimmten Position in der AVA zugeordnet werden können. Fehlerfreie Massen setzen deshalb eine sauber strukturierte CAD-Planung voraus. In der Praxis ist dies aber aus unterschiedlichen Gründen oft nicht gegeben. Zum Beispiel, wenn mit dem Erstellen der Leistungsverzeichnisse nicht gewartet werden kann, bis hinreichend differenzierte Werkpläne vorliegen. Eine korrekte Struktur der Pläne ist zwar auch bei der von Softtech verwendeten Methode von Vorteil, aber keine zwingende Voraussetzung. Der Ausschreibende benötigt nur rudimentäre CAD-Kenntnisse, muss im Wesentlichen nur Folien ein- und ausblenden sowie Elemente selektieren können. Selbst wenn der Zeichner beispielsweise eine Wand auf der falschen Folie abgelegt hat, kann man die benötigte Fläche ohne Änderungen im CAD-Plan der richtigen LV-Position zuordnen. Im Extremfall lassen sich die benötigten Mengen sogar aus einer »dummen« 2D-Strichzeichnung herausziehen.
Die referenzierte Mengenermittlung mit SPIRIT und AVA NTi hat aber auch ihre Tücken, die bei nachträglichen Änderungen der CAD-Planung zu Fehlern führen können. So ist zu beachten, dass ein in AVA NTi referenziertes CAD-Element anschließend nicht mehr auf eine andere Folie verschoben werden sollte. Denn führt man in der AVA eine Neuberechnung der Mengen der betroffenen Position(en) durch, wird das Element dann nicht mehr gefunden und seine Menge nicht mehr berücksichtigt. Da die Referenzierung auch über den Dateinamen der Zeichnung erfolgt, dürfen überarbeitete Pläne auch nicht unter einem neuen Namen gespeichert werden, da AVA NTi sonst eventuell geänderte Mengen nicht nachführen kann.
Prinzipbedingt kann AVA NTi in der Zeichnung neu hinzugekommene Elemente nicht einfach durch ein Aktualisierten der Mengenberechnung berücksichtigen. Denn die Zuordnung erfolgt ja explizit über die im CAD ausgewählten Elemente und nicht nach definierten Kriterien wie Bauteiltyp oder Zugehörigkeit zu einem bestimmten Layer. Wurde also beispielsweise im CAD ein zusätzliches Fenster eingeplant, muss die Information darüber von Mensch zu Mensch erfolgen. Der Ausschreibende hat dann selbst dafür zu sorgen, dass das zusätzliche Bauteil sowie eventuelle Abzüge bei den Mauer-, Putz und Malerarbeiten korrekt in den Mengen der verschiedenen Leistungsverzeichnisse berücksichtigt werden.
Ob die referenzierte Mengenermittlung besser oder schlechter ist als andere Arten der Datenverbindung zwischen CAD und AVA, kann nicht pauschal beantwortet werden. Sie entspricht sicherlich nicht dem Gedanken eines »Building Information Modeling« und liegt damit technologisch gesehen nicht im angesagten Trend. In der Praxis können die konzeptionellen Nachteile aber – je nach Struktur des planenden Büros, den EDV-Kenntnissen der verschiedenen Mitarbeiter und den Randbedingungen bei der Projektabwicklung – mehr oder weniger irrelevant oder sogar von Vorteil sein.
Die Programme Obwohl das Konzept der referenzierten Mengenermittlung im Mittelpunkt dieses Berichts steht, sollen doch kurz ein paar allgemeine Eindrücke zu den Programmen SPIRIT und AVA NTi wiedergege-ben werden. Weniger unter dem Aspekt des gebotenen Funktionsumfanges – der ist bei beiden recht beachtlich – sondern in erster Linie hinsichtlich der Zugänglichkeit und Bedienerfreundlichkeit für den Einsteiger.
SPIRIT gehört zu den in Deutschland schon seit Jahren etablierten Architektur-CAD- Systemen. Für den mit der Software nicht vertrauten Neu-Anwender hat die langjährige Historie, wie bei einigen anderen bewährten Programmen, die ihren Ursprung in der »Vor-Windows-Zeit« haben, aber nicht nur positive Aspekte. Zwar lässt der Funktionsumfang kaum Wünsche offen und erfüllt die speziellen Erfordernisse des deutschen Marktes. Auch ist die Entwicklung keineswegs stehen geblieben, was sich unter anderem an den mittlerweile sehr differenzierten Möglichkeiten beim Planlayout mit Farben, Texturen, Transparenzeffekten und in die Zeichnung eingebundenen Pixelbildern zeigt. Demgegenüber erschließt sich allerdings die gewachsene Programmstruktur, in der sich der erfahrene Anwender wohl sehr gut zurechtfinden mag, dem Einsteiger nicht unbedingt intuitiv. Wohl daher, weil an der Oberfläche an verschiedenen Stellen offensichtlich »angebaut« wurde und eine der erweiterten Funktionalität besser entsprechende »Komplettsanierung« unterblieben ist – sicherlich aus Rücksicht auf die große Anwenderschaft, der man die vertraute Arbeitsumgebung nicht plötzlich wegnehmen will. Aus demselben Grund findet sich in SPIRIT wohl auch eine ganze Reihe von Eigenheiten der Benutzerführung, am auffälligsten in der Menüspange am seitlichen Rand des Programmfensters. Diese ist trotz der mittlerweile vorhandenen Windows-konformen Menüs und Symbolleisten zur Bedienung meist unverzichtbar. In dieser Hinsicht gleichen sich SPIRIT und das in Heft 11/2004 der db getestete CADDER. Auch hier gilt deshalb: Nichts gegen alternative, eigenständige Bedienungskonzepte, wenn sie effizientem Arbeiten Vorschub leisten. Allerdings sollte man sich auch Gedanken machen, wie dem Neuling, der noch nicht jede »Kurzwegtaste« zum schnellen Wechseln in ein bestimmtes Menü auswendig kennt, der Einstieg erleichtert werden könnte. So wäre es beispielsweise schon hilfreich, wenn man es einem Schalter in der Menüspange direkt ansehen könnte, ob mit ihm eine Funktion aufgerufen oder ein Untermenü geöffnet wird.
Unabhängig davon, welche Art der Bedienung man bevorzugt, denn die ist zweifellos zu einem großen Teil Geschmacksache (oder Gewohnheit), ist die Funktionalität beim Elementfang in SPIRIT nicht gerade »state of the art«: Dass sie sich deutlich komfortabler und intuitiver gestalten ließe, fällt nicht nur dem Einsteiger auf, sondern dürften auch eingeschworene Anwender nicht ernstlich abstreiten. So markiert das Programm optional zwar die verschiedenen Arten von Fangpunkten (Endpunkt, Schnittpunkt, Lotfußpunkt etc.) durch ein entsprechendes Symbol – dies aber erst, nachdem sozusagen das Kind in den Brunnen gefallen ist, sprich durch einen Klick mit der mittleren Maustaste der jeweilige Punkt angesprungen wurde. Zudem gibt es keine Prioritäten bei den Fangpunkten: Ist beim Elementfang die Option »nächster« aktiviert, nimmt das Programm grundsätzlich den dem Fadenkreuz am nächsten liegenden Punkt des Elements, auch wenn sich nur wenig weiter entfernt beispielsweise ein Schnitt- oder Endpunkt anbietet.
AVA NTi ist ursprünglich eine Entwicklung der Firma Quadric. Softtech übernahm
deren Programme (neben AVA NTi noch PRO NTo) und Programmierer Anfang 2003. Die AVA-Software gehört hinsichtlich der Anwenderzahl zu den Top-Five in Deutschland (laut Hersteller derzeit auf Platz drei).
Generell lobenswert ist, dass der AVA NTi-Einsteiger anhand von Videos mit allen
wesentlichen Funktionen des Programms vertraut gemacht wird. In der Praxis findet die Nachvollziehbarkeit der Lernvideos jedoch gelegentlich ein abruptes Ende. Schuld daran ist eine an für sich positive Eigenschaft von AVA NTi: die individuelle Konfigurierbarkeit der Programmoberfläche für verschiedene Aufgabenstellungen und Anwenderbedürfnisse. Die nach der Installation vorgefundene Standardkonfiguration entspricht aber an verschiedenen Stellen nicht der in den Lernvideos gezeigten Oberfläche. So ist der eine oder andere im Video gezeigte Schalter oder Menüpunkt im Programm nirgendwo zu finden. Schade eigentlich, denn ansonsten könnte AVA NTi mit den Lernvideos bei Einsteigern einen dicken Pluspunkt verbuchen. Softtech sollte sich also schleunigst eine Lösung überlegen, die den Neuling nicht zwingt, sich zunächst mit den vielfältigen Einstellungen von AVA NTi zu beschäftigen.
Glücklicherweise findet man sich in AVA NTi aber auch ohne Videolektionen recht gut zurecht. Zum einen aufgrund der an Microsofts Outlook angelehnten Struktur der Benutzeroberfläche. Zum andern durch die im Programm als »Aufgaben« bezeichneten, vordefinierten Schemata für die Anordnung der für bestimmte Arbeiten benötigten Unterfenster. Wurde beispielsweise die Aufgabe »CAD-Mengen erfassen« aktiviert, kann links zwischen den verschiedenen Leistungsverzeichnissen gewechselt werden, rechts oben erscheint die Tabelle mit den LV-Positionen und rechts unten die Liste mit den zur ausgewählten Position gehörigen Zeilen für die Mengenberechnung.
Die aktuelle Version 12 von AVA NTi ist noch recht »frisch« und hat neben der referenzierten Mengenermittlung noch weitere Neuerungen zu bieten: So berücksichtigt AVAV NTi 12 die zunehmende Bedeutung EU-weiter Ausschreibungen und verwaltet Leistungsbeschreibungen in mehreren Sprachen. Optional können separate Leistungsverzeichnisse für verschiedene Sprachen ausgegeben werden, oder solche, in denen jede Einzelposition mehrsprachige Texte enthält. Wohlgemerkt: Das Programm verwaltet Texte in mehreren Sprachen, die Übersetzung nimmt es (glücklicherweise) nicht selbst vor.
Weitere Verbesserungen betreffen den Datenaustausch, den AVA NTi durch zahlreiche unterstützte Formate schon zuvor gut beherrschte. In der neuen Version lassen sich nun Leistungsverzeichnisse direkt aus der AVA-Software in Internet-Auschreibungsdatenbanken einstellen. AVA NTI pro 12 berücksichtigt aber auch, dass kleinere, im Baugewerbe tätige Firmen oft nur über eine Software-Grundausstattung verfügen: Die von der AVA als Excel-Tabelle exportierten Leistungsverzeichnisse sollte jeder Bieter mit seiner Standard-Software am PC bearbeiten können, so dass die Übernahme des Angebots in AVA NTi ohne fehlerträchtiges Abtippen auskommt. Zu guter Letzt sollte auch das erweiterte Undo/Redo von AVA NTi pro 12 nicht unerwähnt bleiben: Innerhalb einer »Aufgabe« lassen sich nun alle Bearbeitungsschritte zurücknehmen beziehungsweise rückgängig gemachte Arbeitsschritte wieder herstellen. Voraussetzung ist allerdings, dass im Netzwerk nicht verschiedene Benutzer gleichzeitig am selben Projekt in AVA NTi arbeiten.
Fazit Die referenzierte Mengenermittlung stellt zwar in der Theorie keine optimale Lösung für die Datenverbindung zwischen CAD und AVA dar, aber einen für viele Anwender sehr praxisgerechten Kompromiss. Softtech trägt damit dem Umstand Rechnung, dass ein der gewohnten Arbeitsweise ähnliches Verfahren letztlich eher akzeptiert wird als eine konzeptionell bessere Methode, die aber nur dann wirklich mehr Effizienz und Sicherheit bringt, wenn die im Planungsbüro bewährten Abläufe zumindest in Teilen aufgegeben werden. Nach dem Motto »Lieber der Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach« verfolgt die referenzierte Mengenermittlung also einen sehr pragmatischen Ansatz. Und der ist in AVA NTi und SPIRIT gut umgesetzt, auch wenn noch die eine oder andere Verbesserung für zusätzlichen Komfort sorgen könnte. Übrigens: Ein der referenzierten Mengenermittlung sehr ähnliches, wenn nicht gar im Wesentlichen identisches Verfahren der Datenkopplung zwischen CAD und AVA verwendet das Stuttgarter Bausoftwarehaus RIB bereits seit 2002 unter der Bezeichnung »Online-LV« in seinen Programmen. jr
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Preise:
SPIRIT: 5400 Euro Erstlizenz, 2700 Euro Folgelizenz
AVA NTi pro: 3000 Euro Erstlizenz, 1500 Euro Folgelizenz
Studentenversionen gegen 10 Euro Bearbeitungsgebühr
mit Beschränkungen (SPIRIT student: maximal 1,5 MB Zeichnungsdatei, AVA NTi student: maximal 20 Vergabeeinheiten mit je 50 Positionen)
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