Fenster, Solartechnik

All-in-One

Es ist schon etwas Besonderes wenn eine Fensterbauerfamilie bereits in der 11. Generation ihrem Handwerk nachgeht. Das Unternehmen Nestle-Fenster baut und montiert tatsächlich seit dem 17. Jahrhundert ihre Fensterkonstruktionen. Alles fing mit dem 1597 geborenen Ulrich Nestle an, der sich 1622 selbstständig machte. Natürlich setzt man mittlerweile nicht mehr auf Bleiverglasung und Kirchenfenster. Heute ist das Geschäftsfeld von Nestle mit Energiespar-Fenstern wie dem »Novum K1« bestimmt. Das All-in-One-Fenster integriert Sichtschutz, Beschattung und Sonnenschutz und ist laut Unternehmen dabei günstiger und wirkungsvoller als bekannte Lösungen aus Einzelkomponenten. Die elektrisch betriebene Alu-Jalousie wird zwischen einer Vorsatzscheibe aus Sicherheitsglas und dem Rahmen des Holz-Aluminium-Fensters geführt. Dadurch bleibt die Isolierverglasung beschattet und kühl. Im Gegensatz zum Rollladen kann mit der variablen Lamellenstellung das Außenlicht individuell gesteuert werden. Das Grundprinzip mit zwei verschraubten, gerahmten Einzelflügeln ist bekannt. Neu ist ist hierbei die technische Konstruktion. Das Holz-Aluminium-Fenster wird mit einem schmalen Band und dem fischer »Zykon«-Punkthalter »FZP-G« mit der rahmenlosen Vorsatzscheibe verbunden. Dem Befestigungsspezialist Fischer ist es dabei erstmalig gelungen, die Technologie der Hinterschnitt-Anker auf Flachglas zu übertragen. Die Scheibe wird nicht mehr durchbohrt, die Befestigung erfolgt direkt im hinterschnittenen Bohrloch. Durch diese einseitige Hinterschnitt-Verankerung bleibt die äußere Glasfläche vollständig glatt und lässt sich ohne störende Halterung leicht reinigen. rm

Jürgen Nestle Fensterbau www.nestlefenster.de
Artur Fischer GmbH & Co. KG www.fischer.de