Anders Bauen!

Suffizienz in der Baukultur

db 8/2016

»Suffizienz« ist keine Krankheit! … eher die Medizin:

Zum ungebremsten Verbrauch von Flächen und Gütern gibt es ästhetisch überzeugende und gestalterisch anspruchsvolle Alternativen, die maßvoll mit Ressourcen umgehen.

Die db hat bereits 2012 als erste Fachzeitschrift das Thema Suffizienz im Zusammenhang mit Architektur behandelt und es seither mit zwei
erfolgreichen Kongressen und zahlreichen Artikeln weiter vorangetrieben.

(lat. sufficere = genügen, ausreichen)
 
 

Die Grundlagen:

Qualität statt zweifelhafter Quantität!

Ein Beitrag aus db 5/2012 fordert neben dem technisch-ökologischen Wandel auch die kulturelle Umorientierung auf einen nachhaltigen Lebensstil. Eingefahrene Muster, bestehende Werte und Verhaltensformen stehen auf dem Prüfstand.
Das »Weniger« ist dabei keine Bedrohung – es geht nicht um totalen Verzicht, sondern um den intelligenten Einsatz der Ressourcen:
Suffizienz = Qualität statt zweifelhafter Quantität!

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Leistungsphase 0

Wer wirklich nachhaltig leben und bauen will, sollte bisherige Seh- und Denkgewohnheiten überdenken.
Der Architekt kann seinem Bauherrn in einer »Leistungsphase 0« dabei helfen, den Bedarf ehrlich zu hinterfragen und zu prüfen: Geht weniger? Geht dichter? Geht länger? – Der Artikel aus db 8/2013 erläutert Sinn und Nutzen des Inne- und Maßhaltens.

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Bauprojekte rund um das Thema Suffizienz:

Co-Working

Kreativer Raum

Co-Working Büros in London
Ein charmanter Ort zum Arbeiten, der ressourcenschonend mit Materialien und dem knappen Gut Raum umgeht.

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Magdas

Oase jenseits vom Konsum

»MAGDAS« Hotel in Wien
Das Social-Business-Projekt ist ein Experiment, bei dem Touristen und Asylbewerber unter einem Dach leben. Der Luxus dieses Hauses liegt am neuen Blick auf alte Dinge.

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db 6/2017

db 6/2017: Anders bauen!

in Zeiten steigender Mieten, Wohnungsnot in Ballungsgebieten und knapper werdender Ressourcen gewinnt das Prinzip der Suffizienz an Bedeutung noch hinzu: So sind Ideen gefragt für ein zeitgemäßes Leben und Arbeiten auf wenig Raum. Die db-Ausgabe versammelt Projekte, die intelligent und schonend mit Material und Fläche umgehen; Projekte, die als wichtiger Denkanstoß exemplarisch für einen gekonnten Umgang mit schwierigen Bestandsbauten und für eine behutsame und gelungene Nachverdichtung und Erweiterung stehen können.

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db 4/2015

db 6/2015 – das db-Heft zum Thema

Zum ungebremsten Verbrauch von Flächen und Gütern gibt es ästhetisch überzeugende und gestalterisch anspruchsvolle Alternativen: Wohnmodelle, Arbeitswelten, Gewerbeeinheiten und Kleinstwohnungen, die maßvoll mit Ressourcen umgehen und bei denen sich Bauherren und Architekten bereits vor Beginn des Planungsprozesses fragten, wie viel Raum wirklich benötigt wird und wie dieser sich optimal gestalten lässt. So kann suffizientes Bauen funktionieren.

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db-Kongresse:

2. db-Suffizienz-Kongress

Rund 140 Architekten, Bau- und Klimaingenieure sowie Vertreter aus Lehre und Forschung kamen im Oktober 2015 in Stuttgart beim zweiten Suffizienz-Kongress zusammen. Umso vielfältiger sich die Motivationen der Protagonisten für ein suffizientes Bauen entfalteten, umso deutlicher wurde erneut die Aktualität und Brisanz des Themas.

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2. db-Suffizienz-Kongress – Tagungsband

Anders Bauen!
Der Tagungsband zum 2. db-Suffizienz-Kongress mit Beiträgen u.a. von Arne Steffen, Architekturbüro werk.um, vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und vielen Projektbespielen.

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1. db-Suffizienz-Kongress

Beim 1. Suffizienz-Kongress in Deutschland im Mai 2014 diskutierten in Darmstadt über 100 Architekten, Bau- und Klimaingenieure sowie Vertreter aus Lehre und Forschung über »dauerhafte Qualität statt zweifelhafter Quantität«. Es wurden Begrifflichkeiten geklärt, aber auch konkrete Beispiele und Projekte vorgestellt und diskutiert, bei denen der Suffizienz-Gedanke bereits umgesetzt wurde.

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1. db-Suffizienz-Kongress – Tagungsband

Besser, anderes, weniger – der Tagungsband zum 1. Suffizienz-Kongress mit Beiträgen u.a. vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und vielen Projektbespielen.

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Weiteres zum Thema:

db 10/2013: Auf engem Raum

Wie weit lassen sich die Dimensionen reduzieren, ohne die Nutzbarkeit einzuschränken? Mit wie wenig Raum kann ein Mensch wirklich noch zurechtkommen? Die in db 10/2013 vorgestellten Projekte untersuchen auf unterschiedliche Art, wo die Grenzen liegen, und wie auch unter erschwerten Bedingungen funktionale und menschenwürdige Räume entstehen können.
So hat z.B. der Autor Claas Gefroi in den »Stair Case Study Houses« des Hamburger Architekten Gerd Streng viele kluge Ansätze und Lösungen entdeckt.

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db 10/2013: Japan rückt noch näher zusammen

Japanische Architekten haben eine gewisse Meisterschaft darin entwickelt, kleine Wohnhäuser auf schmalen Grundstücken zu entwerfen. Doch die Häuser sind nicht einfach nur eng: Aktuelle Beispiele zeigen, dass die Entwürfe auf verschiedene kulturelle und gesellschaftliche Faktoren reagieren.

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