Die_Vorderseite_des_Hauses_besticht_durch_eine_Glasfront._An_den_Rundungen_sind_kleinteilige,_reinweiße_PREFA_Schindeln_als_Alternative_zur_traditionellen_Holzschindel_zu_sehen,_die_wie_eine_Art_Polsterbezug_wirken._Die_kleine_PREFA_Aluminium-Dachraute_wa
Foto: PREFA/Croce & Wir

Anschmiegsam

Das neue Eigenheim von Architekt Stefan Camenzind am Zürichsee entspricht exakt seinen Bedürfnissen und seiner Philosophie des user-centered Designs. Das »Flexhouse« besticht in Lage, Raumordnung und Materialität durch Gegensätze. Die Vorderseite erhielt eine Glasfront, an den Rundungen befinden sich kleinteilige, reinweiße Schindeln, die wie ein Polsterbezug wirken. Hier galt es, es eine Bekleidung zu finden, die diese Bewegung aufnimmt und auch farblich fortsetzt. Immer wieder kam Camenzind auf den Gedanken von alten Kirchturm-Holzschindeln zurück, die für ihn Textur und Weichheit repräsentieren. Aufgrund der gewünschten Wartungsfreiheit, Langlebigkeit und Verarbeitungsmöglichkeiten sowie Farbgestaltung entschied er sich gegen die Holzschindeln. Den gewünschten »Glamour« lieferten die flexibel und phantasievoll einsetzbare Dachraute von Prefa. Die kleine Aluminium-Raute als modernere Interpretation der Holzschindeln war ein perfekter Ersatz. Für das Material sprachen auch seine Flexibilität und die unkomplizierte Montage. Das Gebäude sieht einfach aus, ist aufgrund des trapezförmigen Grundrisses aber recht komplex. Die nur 0,7 mm dicken Dachrauten schmiegen sich an diese Geometrie problemlos an. Aufgrund des Kleinformats ist das Material robust, langlebig und auch sturmsicher – und mit 2,8 kg/m2 ein Leichtgewicht. ~rs

Prefa
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