Archiv nach Monaten: Oktober 2013

Erweiterung und Umbau eines Bankgebäudes in Niederrohrdorf (CH)

Vereint hinterm Vorhang

Mit der Erweiterung des Gebäudes einer Bankfiliale im Schweizer Kanton Aargau bot sich die Chance, sein bislang banales Erscheinungsbild im heterogenen Umfeld neu zu formulieren. Dank der konsequent umgesetzten Fassaden- und Dachgestaltung aus Metall zeigt das verdoppelte Bauvolumen jetzt Charakter, drängt sich aber dennoch nicht auf.
Erweiterung und Teilsanierung der Heinrich-Schütz-Schule in Kassel

Moderne Verwandtschaft

Die Heinrich-Schütz-Schule von Heinrich Tessenow aus den späten 20er Jahren gilt als prägendes Beispiel der »Frühen Moderne«. Ihre Sanierung war lange überfällig, der Anbau eines Klassentrakts dringend nötig. Den Spagat zwischen historischer Verpflichtung und eigenständigem Ausdruck meistern die Architekten durch einen zurückhaltenden aber dennoch…
auf neuen Wegen: Bauen im historischen Bestand

Unaufgeregte Nachbarschaft

Für das Bauen im Bestand galt bis vor Kurzem die Losung, dass sich das Neue mit einem entschieden zeitgenössischen Auftreten vom Alten absetzen solle. Doch wenn jeder Neubau seine Neuheit inszeniert, verliert das Gewachsene seine Integrität. Zeit für eine Beruhigung.

Dezent

Möchten wir in Städten, Siedlungen und Landschaften leben, die von gestalterischen Egotrips dominiert werden, die zudem noch schlecht altern? Wohl eher nicht. Architektur, die sowohl den Bezug zum Kontext als auch den Aspekt der Dauerhaftigkeit ernst nimmt, überzeugt häufig gerade durch ihre dezente, zurückhaltend-abwägende Gestaltung: Farbigkeit,…
Präzisionslabor für Nanoforschung

Hermetisch geschützt

Im neuen Präzisionslabor des Max-Planck-Instituts in Stuttgart werden die Oberflächen von Atomen, Molekülen und künstlichen Quantenstrukturen untersucht. Wesentliche Bedingung dafür ist eine Umgebung, die frei von akustischen, elektromagnetischen und baudynamischen Störungen bleibt. Die Architekten entwickelten in enger Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern…
… in die Jahre gekommen

»Kanzlerbungalow« in Bonn

Ludwig Erhard hatte sehr konkrete Vorstellungen davon, wie das Wohn- und Empfangsgebäude des Bundeskanzlers die Tugenden der jungen Bonner Republik repräsentieren sollte: transparent, modern und zurückhaltend sollte es sein. In den 60er Jahren eine Provokation, heute ein Teil der deutschen Geschichte.
Mehrfamilienhaus »Flottwell Zwei« in Berlin

Die Macht der Zurückhaltung

Formale Reduktion und Zurückhaltung bedeuten nicht zwangsläufig Unscheinbarkeit. Das zeigt das Büro Heide & von Beckerath mit einem Mehrfamilienhaus in der Berliner Flottwellstraße. Der Neubau steht in der Tradition der Moderne und ist gleichwohl auf der Höhe der Zeit.
Verwaltungszentrum Oberer Graben in St.Gallen (CH)

Intelligente Fortschreibung

An der Schnittstelle zwischen Altstadt und Bahnhofsvorstadt haben die Baseler Architekten Anna Jessen und Ingemar Vollenweider zwei Geschäftshäuser des frühen 20. Jahrhunderts um zwei Neubauten ergänzt. Die vier zusammengeschalteten Häuser bilden nun ein Ensemble, das durch die subtile Balance zwischen Alt und Neu überzeugt. Die Architekten verwendeten…
Verwaltungs- und Hörsaalgebäude der Hochschule Ansbach

Präsenz durch Reduktion

Eine Shopping Mall und sehr viele Parkplätze, das war der wenig inspirierende Kontext für den Hochschul-Neubau in Ansbach, der zudem ganz unterschiedliche Nutzungen aufnehmen sollte. Reduktion und Zurückhaltung lautete die logische Antwort der Architekten. So ist ein gerade in seiner Einfachheit markanter Ort entstanden, der hinter seiner steinernen…

Teilnehmen!

Tile of Spain Awards Auch dieses Jahr lobt der spanische Fliesenherstellerverband ASCER seinen Architektur- und Innenarchitekturwettbewerb aus, der Teilnehmern aus aller Welt offensteht. Wichtigstes Teilnahmekriterium ist der Einsatz von Keramikfliesen aus spanischer Produktion.