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Putzträgerplatte »maxit Strohpanel« von Maxit

Putzträgerplatte »maxit Strohpanel« von Maxit
Stroh statt Gipskarton

Die neue Kalk-Stroh-Platte stellt eine besonders ökologische Alternative zu traditionellen Trockenbaulösungen dar, denn ihre Rohstoffe – Stroh und Kalk – sind nahezu grenzenlos verfügbar. Bei vielen Altbauten sorgen sie zudem für Materialkontinuität.

Der Kohleausstieg wird ein Problem für die Baustoffindustrie: Mit den Kraftwerken entfällt die Rauchgasentschwefelung und damit eine wichtige Quelle für Gips. Der fränkische Hersteller Maxit hat daher als Alternative zu den allgegenwärtigen Gipskartonplatten das »maxit Strohpanel« entwickelt. Ein zentraler Vorteil dieses Ersatzprodukts ist die Verfügbarkeit des zugrundeliegenden Rohstoffes: Jedes Jahr fallen nach der Getreideernte Massen der goldgelben Halme an. Eine regionale Verfügbarkeit mit kurzen Transportwegen ist damit dauerhaft gewährleistet. Da Stroh ein Abfallprodukt der Landwirtschaft ist, muss das »Material« nicht extra angebaut werden und steht damit auch nicht in Konkurrenz zu anderen Nahrungsmittelpflanzen.

Speziell für den Einsatz im Innenbereich konzipiert, sorgen die Putzträgerplatten in Kombination mit Kalk- oder Lehmputzen für besondere Wohnbehaglichkeit und Feuchtigkeitsregulierung. Zudem sind sie emissionsgeprüft nach AgBB-Schema durch das Bremer Umweltinstitut. Dabei lassen sie sich analog zu herkömmlichen Gipskarton- oder auch Holz-Varianten verarbeiten. Dazu werden die Strohplatten mit handelsüblichen Band- oder Kreissägen auf die gewünschte Größe zugeschnitten und im Anschluss mit Breitrückenklammern oder Flachkopfschrauben befestigt – wie üblich auf Ständerwerke aus Holz oder Metall. Diese sollten eben, stabil, tragfähig und für die Aufnahme der Befestigungsmittel geeignet sein. Nach dem Verputzen lassen sich die Strohpaneele optional mit einer Kalkfarbe streichen.

Das robuste Rohmaterial und die Herstellungsweise machen die neuen Platten form- und alterungsbeständig: Das Stroh wird gemeinsam mit einem natürlichen Bindemittel auf Kalkbasis unter Wärmezufuhr gepresst. Dafür ist nur ein geringer zusätzlicher Energieaufwand von rund 6 % nötig. Künstlich hergestellte PU-Kleber finden keine Verwendung, wodurch sich die Strohplatten nach ihrer Nutzugsdauer sogar industriell kompostieren lassen. Ökologisch wird das Produkt auch dadurch, dass Getreide schon während seines Wachstums CO2 bindet und so die Atmosphäre entlastet.

Der Brandschutz ist durch die Kombination aus druckgepresstem Stroh, mineralischem Bindemittel sowie Putz sichergestellt. Bereits bei der Herstellung wird der ursprünglich in den Halmen enthaltene Sauerstoff herausgepresst, das Produkt zeigt kein Glimmverhalten und erlöscht selbstständig. Eine Silikatschicht rund um die Halme unterstützt dabei den natürlichen Brandschutz. Das Ergebnis: Die Platten sind gemäß DIN 4102-1 in die erforderliche Baustoffklasse B2 eingestuft.

Sie werden in vier Stärken angeboten: 22 mm, 30 mm, 40 mm und 50 mm bei einer Größe von 625 x 1250 mm. Als Trockenbaulösung ergänzen sie die Strohdämmplatten, die wir Ihnen bereits vor drei Jahren vorgestellt haben.

www.maxit-strohpanel.de

 

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