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Foto: Mikkelsen Arkitekter / Soren Aagaard

Multifunktional

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Wie sich Fassaden an verschiedene Gestaltungswünsche und energetische Anforderungen anpassen lassen, zeigt der Erweiterungsbau auf dem Nørre Campus der Universität Kopenhagen: Dort wurde erstmals eine gesamte Gebäudehülle mit sogenannten Multifunktionalen Modulen (MFM) ausgestattet: Innerhalb eines Fassadenelements können verschiedene Produkte kombiniert und ohne Zusatzriegel exakt an der Stelle eingebettet werden, an der die Wirkungsweise der Einlagen gewünscht ist. Auf der Suche nach einem Fassadensystem, bei dem sich Durchsicht, U-Wert und Tageslichteintrag exakt einstellen und an die Wünsche der Planer und Nutzer anpassen lassen, fanden Mikkelsen Arkitekter mit Okalux die ideale Partnerfirma. Als optimal für die gesamte Gebäudehülle der Erweiterung erwiesen sich Multifunktionale Module (MFM). Das Besondere an der Systemlösung ist die freie Belegbarkeit innerhalb eines Fassadenelements. Kombiniert wurden »Okatech HPI«-Einlagen mit Streckmetall Alu und »Kapilux T«-Einlagen und ohne Zusatzriegel exakt dort eingebettet, wo ihre Wirkungsweise gewünscht war: die »Kapilux«-Einlagen im Oberlichtbereich, um Tageslicht weit nach innen zu streuen, die »Okatech HPI«-Einlagen in den Bereichen, die eine Verschattung verlangen. Die Glasfassade weist laut Hersteller ähnlich gute Wärmedämmwerte wie eine massive Mauerwerkswand auf, dabei ist der Aufbau der MFM deutlich schmaler, sodass auf der Innenseite Raum gewonnen wurde. ~rs

Okalux
www.okalux.de