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Konzertsaal

Unter den 65 Teilnehmern eines internationalen Wettbewerbs zu Neugestaltung und Umbau des Koningin Elisabethzaals in Antwerpen setzte sich die Arbeitsgemeinschaft von SimpsonHaugh Architects aus London und Kirkegaard Associates aus Chicago mit ihrem Entwurf durch. Wesentlichen Anteil am Erfolg hatte das ambitionierte Konzept des Akustikers Larry Kirkegaard, der durch bauliche und technische Ertüchtigung nichts Geringeres als Weltklasseniveau für den neuen Konzertsaal anstrebte. Von der Decke abgehängte bewegliche, mit Metallgewebe bekleidete Reflektoren sowie mit dem gleichen Geflecht bespannte Rahmen gewährleisten, dass sich der Klang ideal entfalten kann. Zugleich verdecken die semitransparenten Membranen die Rohdecke und die darüber liegende Technik. Für Decke und Bühne bespannte GKD insgesamt 204 z. T. wellenförmige Rahmen mit 1 600 m2 des Gewebetyps »Alu 6010«. Rahmen und Gewebe wurden als Gesamtkonstruktion in einem Goldton beschichtet. Dank Vorbehandlung wurde eine homogene Farbigkeit von Stahl und Aluminium erreicht. Für die Brüstungen der Emporen fiel die Wahl ebenfalls auf das Gewebe »Omega 1520« mit goldfarben beschichtetem Schuss. Es passt sich der gebogenen Form flexibel an und ist durch Spannen in Seilrichtung zugleich stoßunempfindlich. ~ag

GKD – GEBR. KUFFERATH
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