Mörtel, Putz und Schlämme von quick-mix

Alt und Neu verbunden

Für das Philosophikum in Münster war Experimentieren angesagt, bis das richtige Gemisch für die Oberflächen der Ziegel gefunden war. Das Ergebnis aus dem Labor von quick-mix wurde dann tonnenweise verarbeitet.

Das Philosophikum in Münster ist eines der größten Bauprojekte der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) und beherbergt eine Bibliothek sowie geisteswissenschaftliche Institute und Forschungseinrichtungen. Der älteste Teil des Philosophikums, das frühere Ludgerianum, stammt aus dem Jahr 1903, nach Zerstörungen im Krieg erfuhr es noch diverse An- und Umbauten. Aufgrund dringend notwendiger Instandhaltungsarbeiten entschied sich der Bauherr, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) des Landes Nordrhein-Westfalen, für eine komplette Entkernung und Neugestaltung des Gebäudeinneren. Besonders sorgsam umgegangen wurde mit der Hauptfassade in Richtung Domplatz. Die unter Denkmalschutz stehende neugotische Frontseite wurde behutsam restauriert. Der von Peter Böhm entworfene Neubau setzt dieses Erscheinungsbild modern interpretiert fort. Den für das Münsterland typischen roten Ziegelstein ließ Böhm mit einem Gemisch aus Trass-Kalk und ausgesuchten feinen Mehlen und Körnungen schlämmen. Die die objektspezifischen Rezepturen für Mörtel, Putz und Schlämme entstanden in den Laboren der quick-mix Gruppe und wurden anschließend in industriellen Großchargen umgesetzt. Die WDVS-Fassade des Altbaus wurde mit dem »HYDROCON«-System von quick-mix beschichtet, das mikrobiellem Befall vorbeugt. ~ag

www.quick-mix.de

Hier finden Sie den Projektbericht zum Philosophikum:

Versöhnte Gegensätze in der Friedensstadt. Philosophikum in Münster von Peter Böhm Architekten (Bild: Lukas Roth)