Neuinterpretation eines Marktstands: Die Architekten von edith! aus Prag entwickelten für einen Naturkosthändler ein abschließbares Modul, das auf kleinstem Raum alles birgt, was für den Verkauf von Lebensmitteln – kühlen, lagern, präsentieren – nötig ist.

Lebens mittel

Ob im Supermarkt, im Feinkost- oder Bioladen oder in der Bäckerei, um Aufmerksamkeit und Kauflust zu wecken, will die Ware präsentiert und in Szene gesetzt sein. Dabei spielt der differenzierte Umgang mit Beleuchtung, Tages- und Kunstlicht, Farben, Oberflächen und Materialien eine entscheidende Rolle. Doch nicht nur um das »Innenleben« geht es in dieser Ausgabe, denn erfreulicherweise schenken endlich auch einige deutsche Supermarkt-Ketten dem architektonischen Erscheinungsbild ihrer Märkte gesteigerte Aufmerksamkeit. Da vor der Präsentation und dem Verkauf der Anbau und die Produktion stehen, widmen wir uns mit zwei Projektbeispielen auch dem Umgang mit Lebensmitteln und den daraus resultierenden planerischen Anforderungen und blicken in der Rubrik Energie (S. 66 ff.) auf eventuell vielversprechende Ergänzungen zur herkömmlichen Landwirtschaft: »Urban Farming« u. a. in Berlin und New York. ~uk