wohnungen

Schlagwort

Stadtumbau Ost – Segen oder Fluch?

Heute, 20 Jahre nach dem Fall der Mauer, werden viele Bilanzen des Einigungsprozesses gezogen. Welche Konzepte sind aufgegangen, und welche Strategien sind gescheitert? Ein Förderprogramm, das die Stadtentwicklung in Ostdeutschland wie kein anderes geprägt hat, ist das Bund-Länder-Programm »Stadtumbau Ost«. 2,5 Milliarden Euro wurden zwischen 2002…

Robuste neue Einfachheit

Experimenteller Wohnungs- und Städtebau, heute eine Rarität, fand in den Neunzigern noch statt: Die »Wohnmodelle Bayern« suchten damals neue Wege kostengünstigen und sozialen Wohnbaus. Die Siedlung in der Nähe von Nürnberg nennt ihr Schöpfer eine »Träger-Architektur, die stark verändert werden kann« – Grund für uns, knapp zwei Jahrzehnte später…
Neubau Wohnsiedlung Werdwies in Zürich (CH)

Von der Grau- zur Grünzone

Als Siedlung Bernerstrasse war sie ein sozialer Brennpunkt, dann entschloss sich die Stadt zur Radikalmaßnahme des Abrisses und für einen kompletten Neubau. Als Siedlung Werdwies ist sie heute ein Ort, an dem Familien sehr gut leben können. Und der frei und offen gestaltete Außenraum bereichert als neues Zentrum nicht nur die Siedlung, sondern…

Dichtes Wohnen am Stadtrand

Mit der Musterhaussiedlung »9=12« startete Adolf Krischanitz in Wien-Hadersdorf ein hochambitioniertes Bauprojekt, bei dem der Baustoff Beton im Vordergrund steht. Neben den Anforderungen des geförderten Wohnbaus waren auch die Ideen weiterer acht Architekturbüros unter einen Hut zu bringen. Es entstanden einzelne erfrischende Lösungen, bei der…
… In die Jahre gekommen

Die Berliner Architekturausstellung Interbau

Vor 50 Jahren haben im Berliner Hansaviertel Architekten aus aller Welt ihre Ideen für ein zukunftsweisendes Wohnen umgesetzt. Eingebettet in viel Grün entstand ein neues Quartier ohne historische Bezüge. Wie fällt die Bewertung des Konzepts ein halbes Jahrhundert später aus? Taugen die Wohnformen von gestern auch heute noch?
Fragen an die Projektleiterin des Quartiersekretariats Neu-Oerlikon/Gemeinwesenarbeiterin Esther Diethelm

Wie geht es Neu-Oerlikon?

Esther Diethelm ist diplomierte Sozialarbeiterin und seit Januar 2000 Leiterin des Quartiersekretariats Neu-Oerlikon. Während ihre Aufgabe einerseits in der klassischen Basis- und Projektarbeit – u. a. Organisation von Festen und Bewohnertreffen – besteht, beobachtet sie andererseits die Entwicklung Neu-Oerlikons und die Vernetzung des Stadtteils…
Siedlung Ruggächern

… Zürich-Affoltern (CH)

Am Rand von Affoltern sind die Brüche der Peripherie spürbar: dichte Wohnbebauung, Gewerbe und leistungsfähige Verkehrssysteme auf der einen, traditionell geprägte Landschaft auf der anderen Seite. Das neue Quartier wird nach Westen und zur Bahn hin von fünf Zeilentypen eingefasst; dazwischen stehen, gegeneinander versetzt, neun einheitliche Punktbauten.…

in würde wohnen trotz demenz

Obwohl der Anteil an Demenzkranken weiter steigen wird, ist immer noch nicht genügend darüber bekannt, wie das Wohnumfeld für die Betroffenen am besten ausgestaltet werden soll. Um die grundlegende Recherche zu erleichtern, hat die Bayerische Architektenkammer – in Zusammenarbeit unter anderem mit der Alzheimer-Gesellschaft, München, dem Demenzhilfe-Verein…
PassivhausWohnanlage »Samer Mösl« in Salzburg

Vorreiter

Der Werbeslogan des Bauherrn und der beteiligten Unternehmen, dass es sich bei der im September fer-tig gestellten Anlage um »Österreichs derzeit größte mehrgeschossige Passivhauswohnanlage in Holzbauweise« handelt, war weniger ausschlaggebend für die Projektauswahl. Zwei andere Merkmale sind eher von Bedeutung: »Samer Mösl« ist zum einen…
Zürich: Büro- wird zu Wohnraum

Erst arbeiten, dann wohnen

Da der Immobiliensektor in der Schweiz extrem hochpreisig ist, blieb ein regelrechter »Loftboom«, wie ihn Deutschland zu verzeichnen hat, aus. Unter den wenigen Beispielen für Loftwohnungen findet sich der Umbau eines Bürogebäudes aus den fünfziger Jahren in Zürich. Erdgeschoss und erstes Obergeschoss dienen als Gewerbe- und Bürobereich, in den…