Sakralbauten

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Engere Wahl

Waldfriedhof Landsberg am Lech

Kalt, zweckrational und marode wirkte die alte Aussegnungs- und Aufbahrungshalle auf dem Landsberger Waldfriedhof zuletzt. 1963 entstanden, war sie vor allem nach funktionalen und organisatorischen Gesichtspunkten gestaltet worden. Einen würdigen Rahmen, um sich angemessen von Verstorbenen verabschieden und ganz persönlich in Ruhe trauern zu können,…
2. Preis

Kloster Marienstern in Mühlberg/Elbe

Mit einer geschickten Nutzung, die gut zur Bausubstanz passt, ist ein verlassenes Denkmal wiederbelebt worden: Das alte Kloster Marienstern avancierte zu einem überkonfessionellen Ort der Stille und Einkehr. Auf den heterogenen Bestand reagieren die Architekten Angelis und Partner dabei mit einer großen Bandbreite differenzierter Herangehensweisen…
1959/60

Christ König Kirche in Wuppertal

Der erste Kirchenneubau von Joachim Schürmann zeigt bereits die wesentlichen Züge seines späteren Schaffens: das Bauen mit einfachen Mitteln, aber mit hoher Qualität – ein Konzept, das noch heute Bestand hat.
Grabeskirche St. Bartholomäus in Köln

Spürbare Transzendenz

Den Menschen Gewissheit geben, dass sie über den Tod hinaus nicht vergessen werden: Dieser Wunsch begleitete den Umbau der Kölner Bartholomäuskirche zum Kolumbarium durch Kissler + Effgen. Mit Licht und Schatten haben sie Räume gebildet, ohne Grenzen zu ziehen.
... in die Jahre gekommen

Filialkirche »Zur Heiligsten Dreifaltigkeit« in Wien-Mauer, 1974-76

Die abseits der Touristenströme gelegene Kirche gilt vielen als das größte künstlerische Vermächtnis des Wiener Bildhauers Fritz Wotruba. Auf dem Weg von der Skulptur zur Architektur schichtete er unterschiedlichste Betonkuben zu einem scheinbar chaotischen Ganzen aufeinander. Der Bau lässt dennoch eine Ordnung erahnen, ohne die aus Mannigfaltigkeit…

Architekturführer Christliche Sakralbauten in Europa

Von Wolfgang Jean Stock. Fotos Klaus Kinold. Text auf Deutsch und Englisch, 320 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Pläne und Schnittzeichnungen, kartoniert. 29,95 Euro, 52,30 sFr. Prestel Verlag, München, 2004