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Innerstädtische Uferbereiche als öffentlicher Raum neu entdeckt

Wie an einer Perlenkette

Im Zuge des Niedergangs traditioneller Industrie und des Wegfalls typischer Hafennutzungen beschloss die Stadt Kopenhagen, die quer durch den Stadtorganismus verlaufende Hauptwasserstraße – allgemein »Hafen« genannt – neu zu ordnen. Die Wasserqualität wurde stark verbessert, die Uferbereiche nicht nur als öffentlicher Raum entdeckt, sondern auch…
Wissenschaftswerkstatt: Das »inHaus2« in Duisburg

Komfort der Zukunft

Nachdem 2001 in Duisburg das »inHaus1« eröffnete – ein Probe-Wohngebäude als Forschungsprojekt der Fraunhofer Gesellschaft –, wurde im November vergangenen Jahres in direkter Nachbarschaft das »inHaus2« vorgestellt. Ausgerichtet auf die Nutzungsbereiche Büro, Hotel sowie Gesundheit und Pflege, stehen hier neuartige Raumkonzepte und Baumaterialien…

Urbanografien

Stadtforschung in Kunst, Architektur und Theorie. Hrsg. von Elke Krasny und Irene Nierhaus. 208 Seiten mit 65 Abbildungen. Kartoniert, 39 Euro, 66 sFr. Dietrich Reimer Verlag, Berlin, 2008

imagepflege, keine produktschau

Der seit 1987 alle zwei Jahre an einem Wochenende im Herbst im schweizerischen Langenthal stattfindende Designer’s Saturday (DS) zählt längst zu den wichtigsten Branchentreffen der Architektur- und Designszene. Der besondere Reiz der Veranstaltung liegt zweifelsohne darin, dass nicht in Messe- sondern in Produktionshallen und Hochregallagern ausgestellt…
Geschäftshaus mit Galerie Yeh in Seoul

Fassadenraum

Das Büro Unsangdong Architekten wurde im Jahr 2001 von Jang Yoon Gyoo und Shin Chang Hoon gegründet. Unter den in diesem Heft vorgestellten Architekten sind sie die einzigen, die Korea weder zum Studium, noch zu einem beruflichen Engagement verlassen haben. Dennoch begreifen sie sich, wie ihre stets konzeptgeleiteten Projekte zeigen, als Teil der…
Verlagshaus Taehaksa in der Paju Book City

Klar und doch geheimnisvoll

Choi Moon Gyu studierte in Korea und an der New Yorker Columbia University. Bevor er sich 1999 in Seoul selbstständig machte, arbeitete er unter anderem in Japan bei Toyo Ito. Charakteristisch für Choi ist sein Versuch, eine Entwurfsmethodik zu entwickeln, die pragmatischen Ansprüchen gerecht wird, aber auch strukturelle und formale Innovationen…

Schwindelturm im hyde Park

Auf den ersten Blick passt der diesjährige Serpentine Pavilion gut in meine Sammlung brauner Bakelit-Objekte. Allerdings besteht er aus dunklen Schichtholzplatten. Spiralenförmig windet sich das Gebilde himmelwärts, eine Form, die auf halber Strecke abgebrochen und als spitzer Hut weitergeführt wird. Eine Rampe mit Blick auf die Parklandschaft…

dorfstrukturen

Das Leben auf dem Land gilt aus Sicht des Städters gemeinhin als recht beschaulich. Tages-, Monats- und Jahresablauf sind klar strukturiert, Riten und Traditionen werden gepflegt, für Innovationen bleibt kaum Raum. Doch der ländliche Raum ist schon länger erheblichen Umwälzungen ausgesetzt. Wie lange wird es das Dorf in seiner ursprünglichen Form…

wohnen im schwimmbad

Durchs Wasser gleiten über den Dächern der Stadt sei ein Ausdruck von Lebensart, dachten sich in den siebziger Jahren die Erbauer eines Mehrfamilienhauses in München-Laim und gestalteten die oberste Etage als Schwimmbad. Dreißig Jahre später entwickelten die Münchner Architekten Fabian Ochs und Florian Schmidhuber für den Lifestyle des beginnenden…

RAUM. Orte der Kunst (Berlin)

~Urte Schmidt Die nackte Frau läuft unbeholfen schwankend über einen Teppich, der Fotograf hält ihren Gang in vielen Sequenzen fest. Ende des 19. Jahrhunderts dokumentierte Albert Londe Bewegungsabläufe für eine Pariser Nerven- klinik. Auf den kleinen, bräunlichen Bildfolgen ist der...