Oper

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db 1-2/2019

Kulturbauten zeugen seit jeher von den gesellschaftlichen Verhältnissen, unter welchen sie entstehen. Vom Graswurzelprojekt bis hin zum internationalen Prestigeobjekt machen sie die Kräfte sichtbar, die Kultur wahlweise als eine Art Lebensmittel empfinden oder als Gelegenheit zur Machtdemonstration, als Bestandteil von Traditionen oder als Feld…

Bequem erreichbar

4 Ein Eisberg diente dem Architekturbüro Snøhetta als Inspiration für die Oper in Oslo. Die freistehenden Elemente zur Gebäudekommunikation aus gebürstetem Edelstahl lassen die Gebäudehülle unversehrt und bilden einen bewussten Kontrast zur Fassade. Siedle stattete alle Eingänge der Oper mit...

Höre deine Stadt

28 Stunden für alle Sinne: Das war »One Day in Life«, ein Konzertmarathon in Frankfurt a. M., den Daniel Libeskind für die Alte Oper Frankfurt entwickelt hat. In unterschiedlichen Tempi bewegte man sich durch die Stadt – mit der U- und S-Bahn, zu Fuß und mit dem Fahrrad, um zwischendurch zum völligen physischen Stillstand zu kommen; während der…
Bühnenarchitektur für »Euryanthe« in Frankfurt A. M.

Ortswechsel

Ballsaal statt Ritterkulisse: An der Frankfurter Oper zeigt Regisseur Johannes Erath die mittelalterliche Handlung in Carl Maria von Webers »Euryanthe« als Strategiespiel an neuzeitlichen Schauplätzen. Den sehenswerten äußeren Rahmen schuf Bühnenbildnerin Heike Scheele.
Endlich Geld für Stadtentwicklung

Oslo

Die nordische Metropole galt lange Zeit als verschlafen. Seit viele soziale Ziele des Wohlfahrtsstaats in trockenen Tüchern sind, stehen nun auch Gelder für Stadtentwicklungsprojekte zur Verfügung: Industriell geprägte Hafengebiete werden als Erweiterung der Innenstadt erschlossen; ehedem verrufene Arbeiterstadtteile mausern sich zu In-Quartieren,…

Made in Norway

Norwegian Architecture Today. Von Ingerid Helsing Almaas. 144 Seiten, broschiert, in englischer Sprache, 38 Euro. Birkhäuser, Basel 2010
Platz vor der Deutschen Oper in Berlin-Charlottenburg

Dolce vita vor Nachkriegsmoderne

Der Platz vor der Deutschen Oper in Berlin-Charlottenburg war über die Jahre zu einer tristen, vernachlässigten Freifläche verkommen. Er sollte dringend mehr Aufenthaltsqualität erhalten, ohne seinen großstädtischen Charakter zu verleugnen. Die Landschaftsarchitekten gaben ihm südländisches Flair – mit einem Wasserspiel, einem ausgeklügelten Beleuchtungskonzept…
Musiktheater im österreichischen Linz

Musikgenuss auf verschiedenen Ebenen

Diplomarbeit von Max Spichal im WS 04/05 an der TU Braunschweig, Institut für Gebäudelehre und Entwerfen, Betreuer: Prof. M. Szyszkowitz, Zweitprüfer: Prof. R.Schuster