Chemnitz

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Restaurierte Kapseln

Vor rund zwei Jahren erschien in der db ein Artikel über Kapseln aus glasfaserverstärktem Kunststoff, die die Architektin Pamela Voigt in Italien entdeckt hatte, wo sie in den 70er Jahren als ultramoderne Campingbehausung dienten (s. db 7/2013, S. 9). Der Artikel stieß auf beachtliche Resonanz unter Architekten (und Besitzern von Ferienanlagen).…
Staatliches Museum für Archäologie in Chemnitz

Verlustreicher Gewinn

Das letzte Schocken-Kaufhaus von Erich Mendelsohn, das in Deutschland noch erhalten ist, steht in Chemnitz. Dort hat es nicht nur den Zweiten Weltkrieg überlebt, sondern auch einen radikalen Stadtumbau und eine unsensible Fassadensanierung zu Zeiten des Sozialismus. Wie verkraftet es nun die aktuelle Umnutzung zum Archäologiemuseum?
Institutsgebäude

… Chemnitz – Institutsgebäude

Endlich, nach zwei Dekaden Rückbau wird in der »Stadt der Moderne« an der (real)sozialistischen Nachkriegsarchitektur weitergebaut: Die Transformation des Adolf-Ferdinand-Weinhold-Baus der TU-Chemnitz zeigt sich nicht nur als ökonomisch und ökologisch sinnvoll, sondern gelingt als ein veritables Stück Baukunst. Das Münchener Architektenduo Burger…

Ciao Banga

Was muss eine Ferienunterkunft an der sizilianischen Küste bieten? Wohl nicht mehr als 8,1 m² Wohnfläche, zwei Stockbetten, Ablageflächen, eine Küchenzeile und eine Badzelle, schließlich hält man sich ohnehin die meiste Zeit draußen auf. Das schlussfolgerte zumindest 1973 ein Campingplatzbetreiber, als er den ersten »Banga«-Kunststoffbungalow auf…
Museum Gunzenhauser

… Chemnitz

Ein in der Kunstwelt mit Respekt vermerkter Coup war es, als die Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz, Ingrid Mössinger, den Münchner Galeristen und Kunstsammler Alfred Gunzenhauser davon überzeugen konnte, seine beeindruckende Sammlung des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit der Stadt zu stiften. Ein eigenes Museum hat er dafür…
das temporäre »Museum of Modern Marx« lädt zum Diskurs über städtebauliche Qualitäten ein

Städtebauliches »Kapital«

Als aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt wurde, die sozialistische Musterstadt – Paradebeispiel sozialistischen Städtebaus – fand 1953 an der Straße der Nationen, in unmittelbarer Nachbarschaft der späteren SED-Bezirksleitung eine Porträtbüste des Stadtnamensgebers ihren Platz. Hier überdauerte der Marx-Kopf, die mit sieben Metern angeblich größte Porträtbüste…

Hans Poelzigs »Festbau« für die Arbeit

Die Textilfabrik Sigmund Goeritz A.G. in Chemnitz (1922–27). Von S. Grüne, G. Herberholz. 63 Seiten, Format 21,5 x 24,5 cm, mit etwa 20 S/W-Fotos und 15 Zeichnungen. Gebunden, 14,50 Euro. Passage Verlag, Leipzig, 2005
Filiale der Deutschen Bundesbank in Chemnitz

Bankgeheimnis

Der Bauboom im Osten Deutschlands hat neben Masse nur wenig qualitätsvolle Architektur hervorgebracht. Meist wurden Baustile großer Büros – national wie international – einfach nur importiert. Trotz langwieriger Planungsgeschichte ist es einem spanischen Architekten gelungen, seinen Bau für die Bundesbank zum einen in regionale Bezüge einzubinden,…