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Nachhaltig und plastikfrei

Stahl-Emaille: 100 % kreislauffähiges Material für das plastikfreie Bad
Nachhaltig und plastikfrei

Die Erde hat ein Problem mit Plastikmüll. Einen großen Anteil haben Plastikprodukte, die täglich im Bad verwendet werden, wie Zahnpastatuben oder Shampooflaschen. Es schlummern aber ganz unbeachtet weitere große Mengen künstlicher Werkstoffe im Bad – in Form von Badewannen, Duschen und Waschtischen. Eine umweltfreundliche Alternative bietet der Werkstoff Stahl-Emaille – aus natürlichen Rohstoffen gefertigt und zu 100 % kreislauffähig.

~Marcus Möllers, Team –
leiter PR bei Kaldewei

Laut Heinze Sanitär-Haushaltspanel sind in Deutschland allein im Jahr 2019 fast 300 000 Badewannen und mehr als 300 000 Duschwannen aus Acryl in Neubauten, bei Modernisierungen und als reine Ersatzbeschaffung im Wohnbau eingesetzt worden. Das sind etwa 12 000 t Plastik, die Jahr für Jahr in den Bädern verbaut werden. Zur Einordnung: Dieses Gewicht entspricht in etwa dem Gewicht von rund 600 Mio. herkömmlicher Plastiktüten. Damit bei der Badausstattung für die Badewannen, Duschen und Waschtische erst gar keine künstlichen Werkstoffe zum Einsatz kommen, setzt Kaldewei bei der Herstellung seiner hochwertigen Sanitärprodukte auf ein umweltfreundliches und zu 100 % kreislauffähiges Material: Kaldewei Stahl-Emaille überzeugt durch ihr edles Erscheinungsbild und ihre Funktionalität dank der jeweiligen Materialeigenschaften von Stahl und Glas: Stahl steht für Robustheit, Belastbarkeit und Formstabilität. Glas bietet eine hochwertige Optik und Haptik, ist widerstandsfähig, pflegeleicht und hygienisch.
Diese einzigartige Verbindung von Stahl und Glas wird aus natürlichen Rohstoffen gefertigt und kann später wieder vollständig dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden. Schon der verwendete Stahl besteht zu 20 % aus wiederverwertetem Stahl – z. B. aus alten Wannen. So werden wertvolle Ressourcen geschont und die Umwelt geschützt.

Recycling

Beim Einschmelzen ausgedienter Badewannen, Duschflächen und Waschtische aus Stahl-Emaille schwimmen die Emaillebestandteile aufgrund ihrer geringeren Dichte (Emaille ca. 4,5 g/cm3; Stahl ca. 7 g/cm3) als Schlacke auf der flüssigen Schmelze. Eine solche Schlackeschicht wird benötigt, um die Schmelze nach oben thermisch zu isolieren. Durch das Einschmelzen emaillierter Teile wird die Menge an Schlackebildnern, die ansonsten hinzugefügt werden müsste, reduziert. Die im späteren Verarbeitungsprozess abgetrennte Schlacke wird z. B. im Straßenbau als Unterbau verwendet, wobei durch dieses Recycling der Einsatz von »frischen« Ressourcen verringert wird. Jede Tonne Schlacke, die so durch den Recyclingprozess von Stahl-Emaille entsteht, muss nicht in der Natur abgebaut werden.

Verantwortung übernehmen

Der Umweltgedanke ist bei Kaldewei fest in der Firmen-DNA verankert. »Unser Unternehmen besteht bereits seit über 100 Jahren. Wir möchten, dass auch nachfolgende Generationen auf einer sauberen Erde leben können«, sagt Franz Kaldewei, geschäftsführender Gesellschafter. Deshalb setzt Kaldewei nicht nur auf den Einsatz nachhaltiger Rohstoffe, sondern arbeitet darüber hinaus auch mit dem World Wide Fund For Nature (WWF) zusammen. Seit 2017 kooperiert Kaldewei mit dem WWF und unterstützt insbesondere ein Meeresschutzprogramm in Vietnam: Das Modellprojekt »Long An« im Mekongdelta möchte die Ursachen von Plastikmüll in den Weltmeeren bekämpfen. Ziel ist es, durch Trennung und Recycling die Restmüllmenge und damit den Plastikeintrag ins Meer signifikant zu senken.

Weitere Informationen:
www.kaldewei.com

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