Rosa Grewe

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Zentrale Müllsammelstelle in Pamplona (E)

Abgang mit Glanz

Idyllisches, vom Mittelalter geprägtes Pamplona. Immer mehr Menschen möchten hier wohnen, wo die Lebensqualität hoch und der Weinberg vor der Haustür ist. Doch mit den Einwohnern vermehrt sich der Müll. Die Architekten fanden, ein Bauwerk, das Wertstoffe sammelt und weiterverarbeitet, müsse sich nicht verstecken. Durch verwinkelte Geometrie und…
Villa in Sant Cugat del Valles bei Barcelona (E)

Gefaltet und versteckt

Aus der Topographie der Landschaft entwickelten die Architekten Carlos Ferrater und Joan Guibernau ein Wohnhaus in Katalonien – mit felsiger Kubatur, weißer Keramik und minimalistischen Details. Es entfaltet sich aus dem Berg und bleibt im Grunde doch darin versteckt.
Wohnhaus Torreagüera in Murcia (E)

Ziegel-Zauberkiste

Mehr Spaß statt Spießigkeit, das wünschten sich die Architekten von XPIRAL für die Siedlung Torreagüera in Murcia. So bauten sie eine Zauberkiste, die die Hausherren spitzbübisch erfreut und die Architektur spielend von suburbanen Konventionen befreit.

Betreff: Umdenken in der spanischen Tourismusindustrie?

irgendwie stimmen sie alle, die Bilder von grün umsäumten spanischen Buchten mit Kieselstrand und türkisfarbenem Wasser, von dekorativen Holzbooten, von hellen Dörfern, aber auch die von eng stehenden gelb-beigen Betonstiften, von überfüllten Stränden und alkoholisierten Nacktbäuchen. Trotz Krise rechnet die spanische Regierung bis 2020 mit bis…
Klinik für Meerestiere

… Prat de Llobregat (E)

Nach Frank Schätzings »Der Schwarm« sollte der Mensch sich schnell mit den Meeresbewohnern gut stellen. Hilfreich könnte da die von Hidalgo Hartmann errichtete Meeresklinik sein. Das sogenannte Centro de Recuperación de Animales Marítimos (CRAM) widmet sich dem Schutz und der Erforschung der Meerestiere und gibt Besuchern Einblick in die Arbeit…

Betreff: Spaniens Architekten trotzen der Krise – teilweise jedenfalls

Liebe db, unser Aufzug ist die Kommunikationszentrale des Hauses. Man erfährt, wer neu eingezogen ist, wer Schnupfen hat und wann die Stromablesung fällig ist. Im Aufzug erfährt man die Stimmung des Hauses. Vielleicht sogar des Landes, da in den 30 Wohneinheiten ein Querschnitt der spanischen Gesellschaft lebt. So war es auch im Aufzug, dass mich…

Betreff: Vom Umgang mit dem Zwischenland

man sollte sich häufiger verfahren. Ohne Ziel und Orientierung erlebt man eine Gegend mit schärferen Sinnen. Man kann auch mit der Metro in die falsche Richtung fahren und es erst merken, wenn sie einen längst aus dem Tunnelschlund ans Tageslicht gespuckt hat. Das wirkt genauso. Wenn ich mich in Spaniens Großstädten verfahre oder verlaufe, gelange…

Betreff: Nur nichts Gebrauchtes?

Nach dem letztjährigen Ausflug in den Nordosten Europas veröffentlichen wir in den kommenden zwölf Monaten Briefe aus Barcelona. Unsere Autorin Rosa Grewe, die Sie bereits aus anderen Rubriken kennen, hält sich ein Jahr lang in der katalanischen Metropole auf und wird in deren soziale Mikrokosmen und die vernetzte Architekturwelt eintauchen, aber…
Temporäre Markthallen in Madrid (E)

Glänzender Platzhalter

Sechs Pavillons, schlicht und milchig-weiß gehalten, dienen auf einem innerstädtischen Platz in Madrid für zwei Jahre als temporäre Markthallen. Sie »begleiten« die benachbarte Baustelle, auf der u. a. wieder ein dauerhafter Markt errichtet wird. Dennoch wirken sie nicht wie ein unausgegorenes Provisorium – im Gegenteil. Allenfalls das leichte,…

Ein Amerikaner in Madrid

Text: Rosa Grewe Fotos: FH Rosenheim, HFT Stuttgart / SDE Team, living EQUIA, Picture Garage, Achim Zweygarth