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Objekt-Holzbau bleibt 2021 auf Wachstumskurs

Marktstudie für Österreich
Objekt-Holzbau bleibt 2021 auf Wachstumskurs

Bürogebäude als Holzbau
Bürogebäude in Holzbauweise. Foto: wolf_c/stock.adobe.com

Im Jahr 2020 wuchs in Österreich der Objekt-Holzbau erneut robust. Im laufenden Jahr werden die steigenden Holzpreise die Nachfrage jedoch bremsen – das zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie des Marktforschungsinstituts branchenradar.com Marktanalyse.

Der Holz-Objektbau baute im vergangenen Jahr seinen Marktanteil in Österreich weiter aus. Zwar reduzierten sich im Jahr 2020 die Auftragseingänge leicht auf 402 Objekte, der Marktanteil jedoch erhöhte sich – bezogen auf die insgesamt neu bewilligten Objektgebäude (Wohnbau und Nicht-Wohnbau) – von 7,4 auf 7,7 Prozent. Hintergrund: Die Anzahl der insgesamt neu bewilligten Objektgebäude sank um 5,6 Prozent gegenüber Vorjahr.

Darüber hinaus stieg im vergangenen Jahr der auf den Holzanteil bezogene projektierte Umsatz konstant. Laut aktuellem »Branchenradar Objekt-Holzbau« in Österreich kletterte das Projektvolumen auf 316,7 Millionen Euro. Das entsprach einem Anstieg um 3,3 Prozent gegenüber Vorjahr.

Zuwächse gab es – was die Erlöse betrifft – sowohl im Wohnbau als auch bei öffentlichen Gebäuden und im Gewerbebau. Der Auftragseingang von Projekten für touristische Zwecke bzw. für die Freizeitwirtschaft schrumpfte im Jahresvergleich indessen um nahezu 17 Prozent, da mancherorts einschlägige Projekte gestoppt wurden. Nahezu unverändert zeigte sich die Auftragsstruktur hinsichtlich der Konstruktionsart. Auf reine Holzkonstruktionen entfielen etwa zwei Drittel aller Objekte und rund die Hälfte der Auftragssumme.

Auch für das kommende Jahr wird eine positive Entwicklung erwartet, wenngleich sich – zumindest im laufenden Jahr – die substanziell anziehenden Holzpreise wohl negativ auf die Nachfrage auswirken werden. »branchenradar.com Marktanalyse« rechnet für 2021 nur noch mit insgesamt rund 380 Objekten. Aufgrund des Preisauftriebs ist in diesem Jahr erlösseitig trotzdem ein Wachstum um rund sechs Prozent und im kommenden Jahr um knapp acht Prozent zu erwarten.

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