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Klassiker der Postmoderne - Neues Buch »Las Vegas Zeichen« erschienen

Auseinandersetzung mit Klassiker der Postmoderne
Neues Buch »Las Vegas Zeichen« erschienen

Neues Buch »Las Vegas Zeichen« erschienen
»Las Vegas Zeichen« ist eine Auseinandersetzung mit dem zum Klassiker der Postmoderne avancierten Buch »Learning from Las Vegas« aus dem Jahr 1972. Foto: treppe b Verlag

In ihrem neuen Buch »Las Vegas Zeichen« setzen sich Denise Scott Brown und Robert Venturi mit ihrem zum Klassiker der Postmoderne avancierten Buch »Learning from Las Vegas« von 1972 auseinander und beschreiben sowohl ihren Werdegang als auch den ihrer Ideen.

»Was wir da gemacht haben, war eine wesentliche Quelle für den Postmodernismus.«

1972 veröffentlichten Robert Venturi, Denise Scott Brown und Steven Izenour das Buch »Learning from Las Vegas«. Am Beispiel des Boulevards »Las Vegas Strip« rückten sie die Alltagsbaukunst der USA ins Zentrum der Architekturdebatte.

Löste die Studie zur Ikonographie und Architektursymbolik der Geschäftsstadt zunächst eine Kontroverse aus, ist sie längst ein Standardwerk der Architekturtheorie geworden. Venturi (1925–2018) und Scott Brown (geb. 1931) leiteten das Büro Venturi, Scott Brown & Associates in Philadelphia und schrieben Architekturgeschichte: Ihr Buch wurde gleichsam zur Programmschrift der postmodernen Architektur.

Hommage zum 50-jährigen Jubiläum

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der amerikanischen Erstausgabe ist nun im Verlag treppe b »Las Vegas Zeichen« erschienen. Versammelt sind in dem Buch vier spätere Texte von Scott Brown und Venturi, die sich mit der zum Klassiker avancierten Publikation auseinandersetzen und um eine neue Theorie erweitern.

Nach einem halben Jahrhundert ist nicht nur der Hinweis auf Aktualität, sondern auch eine Hommage angemessen: In dieser neuen, ins Deutsche übersetzten Text- und Interview-Auswahl beschreiben Scott Brown und Venturi sowohl ihren Werdegang als auch den ihrer Ideen – und die Fortsetzung ihrer Erfahrungen »von Neon zu Pixel«.

Mit »Lachen, um nicht zu weinen« sowie »Zeichen des Lebens: Symbole der amerikanischen Stadt« sind ein Interview von 1974 mit Stanislaus von Moos sowie ein Aufsatz von 1976 enthalten. Der dritte ausgewählte Text im Buch erschien mit mehr zeitlichem Abstand 1996 und ist betitelt mit »Las Vegas nach seinem klassischen Zeitalter«. Aus dem Jahr 2000 schließlich stammt »Relearning from Las Vegas«: ein Interview der beiden mit Rem Koolhaas und Hans Ulrich Obrist. Im Nachwort »Zeichen in der Wüste« beschäftigt sich der Herausgeber Günther Rösch mit Scott Brown, Venturi und heutiger Ikonographie.

Markante Gestaltung

Insgesamt 132 Seiten umfasst die Neuerscheinung, deren Gestaltung auffällt: In poppigen Farben von Violett über Orange zu Gelb zeigt sich das gesamte Layout. Regelmäßig ist zudem der Textfluss aufgelockert durch ganze Seiten mit markanten Zitaten auf intensivem Farbverlauf.


Das Buch »Las Vegas Zeichen« ist eine Auseinandersetzung mit dem zum Klassiker der Postmoderne avancierten Buch »Learning from Las Vegas« von 1972
Foto: treppe b Verlag

Las Vegas Zeichen
Robert Venturi, Denise Scott Brown
Günther Rösch (Hg.)
treppe b Verlag, Berlin 2022
Broschur
13 x 19 cm
132 Seiten
ISBN: 978–3–96551–022–7
Preis: 20 Euro

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