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Das Architekturzentrum Wien stellt sein Jahresprogramm vor

Das Architekturzentrum Wien stellt sein Jahresprogramm vor
Ausstellungen 2022

Architekturzentrum Wien, Foto: Lisa Rastl

Das Architekturzentrum Wien stellt sein Jahresprogramm vor. Das Az W-Jahr präsentiert viele Schlüsselobjekte erstmals der Öffentlichkeit und rückt diese dabei in den Horizont der Gegenwart.

Ab März gibt es unter dem Titel »Serious Fun« die erste umfassende Auseinandersetzung zum Verhältnis von Architektur und Spiel zu sehen. Im Herbst werden die frisch gekürten besten Bauten aus ganz Europa gezeigt. Die für Schlagzeilen sorgende Ausstellung »Boden für Alle« tourt derweil durch ganz Österreich.

Architekturzentrum Wien

Das Architekturzentrum Wien hat die Zeit der Pandemie genützt, um hinter den Kulissen intensiv an der neuen Schausammlung zu arbeiten. Ab Februar wird sie Einblicke in die bedeutendste und umfassendste Sammlung zur österreichischen Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts geben. Unter dem Titel »Hot Questions – Cold Storage« erwecken sieben „heiße Fragen“ den stillen Speicher zum Leben, von den Auswirkungen der Globalisierung auf unsere Städte und Dörfer über die Frage »Wie wollen wir wohnen?« bis zum Beitrag, den Architektur für unser Überleben auf diesem Planeten leisten kann. Die zentrale Frage in der Arbeit des Architekturzentrum Wien »Was kann Architektur?« liegt somit auch der neuen Schausammlung zugrunde.

Europas beste Bauten

Welche Architektur steckt in Puppenhäusern, nach welchen Leitlinien wachsen Städte in Computerspielen und was für Gebäude bieten Ego-Shootern Schutz vor Angreifern? Die Ausstellung »Serious Fun. Architektur & Spiele« zeigt und hinterfragt analoge und digitale Architekturspiele. Ab März lädt sie zum Staunen, Spielen und Nachdenken ein. Denn Spiele arbeiten nicht nur mit Architektur, sie halten ihr auch einen Spiegel vor. Im Herbst ziehen wieder »Europas beste Bauten« im Az W ein. Spannend wird, wie die hochkarätige Jury – diesmal unter dem Vorsitz von Tatiana Bilbao – mit ihrer Auswahl auf aktuelle Fragen von Wohnbau bis Klima reagiert.

Noch bis 7. Februar ist die Architektur eben jener Juryvorsitzender in der Ausstellung »Tatiana Bilbao Estudio« im Architekturzentrum Wien zu sehen. Ihre Projekte sind geprägt von einer Haltung der Ko-Existenz. Das beginnt mit Ideen für ein besseres Zusammenleben und reicht bis zur Verbindung von Natur und Gebäude. Mit einer Fülle an sinnlichen Materialien, anschaulichen Collagen und Modellen wurde die Ausstellung in den letzten Monaten zum Publikumsliebling.

Die Ausstellung »Boden für Alle« hat im letzten Jahr viele Menschen aufgerüttelt. Sie zeigt die fatalen Auswirkungen des enormen Flächenverbrauchs in Österreich und schlägt Alternativen vor. Das ganze kommende Jahr wird sie durch Österreich touren und auch in kleineren Gemeinden Halt machen. Eine mutige Bodenpolitik tut not, um die fortschreitende Versiegelung zu stoppen und die Ernährungssicherheit zu garantieren. Die Ausstellungstour ist ein Weckruf.

Im August wird wieder der Architektur.Film.Sommer den Hof des Az W bevölkern. Das ganze Jahr über wird es ein dichtes Vermittlungsprogramm mit Veranstaltungen sowohl für ein breites Publikum als auch für Fachgruppen geben. Vieles davon wird Eingang in den Media Channel des Az W finden, der in Zeiten der Pandemie ein neues, vielfach internationales Publikum erschlossen hat. Vor Ort machen Exkursionen neue Bauten 1:1 erlebbar, Führungen geben Hintergründe zu den Ausstellungen und Workshops vermitteln Architektur auch an die jüngsten Besucher*innen.

Webseite des Zentrums

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