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»Architekturpreis Wein« ausgelobt

Baukultur und Weinkultur
»Architekturpreis Wein« ausgelobt

Verkaufsraum für Wein
Verkaufsraum für Wein. Foto: ArchiVIZ/stock.adobe.com

Gemeinsam mit dem Deutschen Weinbauverband lobt die Architektenkammer Rheinland-Pfalz zum fünften Mal den »Architekturpreis Wein« aus. Gesucht werden »vorbildliche Interieurs, Gebäude und Freianlagen in der Weinwirtschaft«.

Weingüter haben über Jahrhunderte ihre Produkte mit attraktiven Bauten und herrschaftlichen Residenzen gefeiert – am Rhein, an der Mosel, an der Ahr und der Nahe oder auch am Haardtrand. Diese Anwesen sind oft auch heute noch touristische Attraktionen. Sie zieren die Logos der Weingüter und prägen den Charme der Weinorte mit. Seit einigen Jahren entstehen überall ambitionierte Neu-, Um- und Anbauten, die die große Tradition aufgreifen.

»Das Thema Wein und Architektur hat nichts an Faszination eingebüßt – im Gegenteil«, so Gerold Reker, Präsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz. »Wein und Architektur, Wein und Tourismus, Wein und Design kommen gerade erst in der Breite an. Hier konstant hohe Qualität mit in den Weinbauregionen verwurzelter Innovation zu fördern, ist Aufgabe des Architekturpreises Wein.« Baukultur und Weinkultur sind deshalb auch Thema beim 64. Internationalen DWV-Kongress im April 2022.

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz fördert den Preis. »Der Architekturpreis Wein würdigt die vielfältigen Bemühungen und Aktivitäten der Weinwirtschaft für einen attraktiven Auftritt ihrer Unternehmen«, so Wirtschafts- und Weinbauministerin Daniela Schmitt. »Dabei ist die hohe Qualität von Wein und Architektur auch ein wichtiger Erfolgsfaktor für den Tourismus.«

Weingut Lahofer in Dobšice (CZ)

Vorbildliche Projekte gesucht

Der Architekturpreis Wein zeichnet auch 2022 wieder »vorbildliche Interieurs, Gebäude und Freianlagen in der Weinwirtschaft« aus. Eingereicht werden können Projekte wie …

  • Weingüter und Winzerbetriebe (Gesamtanlagen),
  • Bauten für Kellerwirtschaft bzw. Weinproduktion,
  • Vinotheken,
  • Gastronomie- und Beherbergungsgebäude sowie
  • Freianlagen von Winzerbetrieben.

Nicht die Größe des Objektes ist dabei entscheidend, sondern die Qualität der Lösung. Neben Neubauten sind daher insbesondere auch Modernisierungen, Sanierungen, Umnutzungen und Baumaßnahmen im denkmalpflegerischen Zusammenhang zugelassen. Besondere Bedeutung wird außerdem dem nachhaltigen und ressourcenschonenden Bauen beigemessen.

Die Projekte müssen nach dem 1. Januar 2016 fertiggestellt worden sein. Bewerbungsschluss ist der 10. November 2021. Die Preisverleihung findet im April 2022 anlässlich der internationalen Weintechnologiemesse intervitis interfructa statt.

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