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Internationale Online-Konferenz zum Spannungsfeld von Architektur und Mathematik

Internationale Online-Konferenz
Spannungsfeld von Architektur und Mathematik

Key-visual zur Online-Konferenz Nexus 20/21
Fotos: Deena El Mahdy; Marco Hemmerling; Ayçe Döşemeciler; Athanassios Economou; Ana Lopez-Moza; Archive of the Laboratory of Architectural Bionics, Moscow – Dmitri Kozlov; Federico A. Garrido; LissCWerner

Um das Spannungsfeld von Architektur und Mathematik geht es auf der internationalen Online-Konferenz »Nexus 20/21 – Relationships Between Architecture and Mathematics«, die vom 26. bis 29. Juli rein online stattfindet. Organisiert wird die Konferenz vom Fachbereich Architektur (fatuk) der Technischen Universität Kaiserslautern gemeinsam mit der US-amerikanischen Architektin Kim Williams Books.

Von der Grundlagenermittlung über Entwurf und Realisierung bis hin zum Betrieb von Gebäuden und urbanen Strukturen – nahezu alle Prozesse in der Architektur sind heute von computergestützten Methoden durchdrungen. Die Mathematik ist hierfür die Grundlage und wird so zur Vermittlerin zwischen den Disziplinen im architektonischen Produktions- und Schaffensprozess. Die Online-Konferenz »Nexus 20/21« liefert neue Antworten auf die Frage,  welchen Einfluss das Digitale hat – und welche Rolle insbesondere die Mathematik in der Architektur spielt.

53 Vorträge aus 23 Ländern

Die Konferenz ist eine Kooperation des Fachbereichs Architektur (fatuk) der Technischen Universität Kaiserslautern mit Kim Williams Books und dem Nexus Network Journal – ein 1999 von Kim Williams gegründetes »peer-reviewed Journal«, das sich mit der Anwendung mathematischer Prinzipien in der Architektur beschäftigt.

Auf der »Nexus 20/21« wird unter anderem die Frage thematisiert, welches Potenzial das »Digital Design Thinking« hat, bei dem mathematisches Denken insbesondere in der Entwurfsmethodik eine große Rolle spielt. So kann, folgt man dem Architekturhistoriker Mario Carpo in seinem Werk »The Second Digital Turn« (The MIT Press, August 2017), Formfindung durch Simulation und Optimierung die Ableitung aus mathematischen Formeln ersetzen. Die neuen digitalen Werkzeuge sind nun nicht mehr Werkzeuge zum Machen, sondern zum Denken.

Schwerpunkte der Konferenz sind zudem die Bereiche Denkmalpflege, Designtheorie und Formfindung. Darüber hinaus werden baukonstruktive Detailfragen, Städtebau und auch die Architekturausbildung Thema sein. An vier Nachmittagen präsentieren Forscherinnen und Forscher aus 23 Ländern in 53 Vorträgen die Ergebnisse ihrer Forschungen und stellen sie zur Diskussion.

Reine Online-Veranstaltung

Die Konferenz findet als reine Online-Veranstaltung mit Live-Vorträgen und Diskussionen statt. Ergänzend werden im Vorfeld Videos bereitgestellt sowie nachträglich Aufzeichnungen zur Verfügung gestellt.

Die Online-Konferenz richtet sich an ein Fachpublikum aus dem Bereich Architektur und Bauwesen. Interessierte können sich bis zum 15. Juli anmelden. Die Tagungsgebühren belaufen sich auf  290 Euro. Mitglieder wissenschaftlicher Komitees zahlen 230, Studierende 145 Euro.

Das detaillierte Programm und weitere Informationen finden Sie unter www.nexus2021.architektur.uni-kl.de

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