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100 postmoderne Bauten in Chicago - Architekturführer

Architekturführer
100 postmoderne Bauten in Chicago

Postmoderne Bauten in Chicago von 1978 bis 2025? Diese Strömung ebbte doch bekanntlich in den 1990ern ab. Der Kritiker und Kurator Vladimir Belogolovsky präsentiert in seinem »Architectural Guide Chicago« 100 Projekte, von denen die meisten sogar erst nach der Jahrtausendwende entstanden sind – die er im Sinne einer gestalterischen, undogmatischen Diversität jedoch als »postmodern« definiert.

Chicago – die seit der Industrialisierung im späten 19. Jahrhundert rapide aufsteigende amerikanische Stadt am Ufer des Lake Michigan – versammelt viele herausragende Bauten in jedem erdenklichen Stil. Fast 100 davon sind allein von Frank Lloyd Wright und Mies van der Rohe, und mindestens genauso viele wichtige Bauten stammen von den Architekten der »Chicagoer Schule«.

Der »Architectural Guide Chicago« konzentriert sich jedoch hauptsächlich auf zeitgenössische Bauten noch lebender Architekten. Vladimir Belogolovsky präsentiert 100 Projekte, von denen die meisten sogar erst nach der Jahrtausendwende geschaffen wurden – die er aber trotzdem als postmodern definiert. Denn anders als in New York sei für Chicago eine gestalterische Vielfalt charakteristisch, meint Belogolovsky (der übrigens auch den Architectural Guide New York für DOM publishers verfasst hat). So kam er zu dem Schluss, dass man hier auch neuere Bauten durchaus als eine Art Postmoderne betrachten kann, die – so seine Theorie – in Chicago nie wirklich aufgehört hat zu existieren.

Architekturreise in die USA

Heterogen, diskursiv und experimentierfreudig

Die »Chicago Seven« um Stanley Tigerman und Helmut Jahn wendeten sich in den 1970er Jahren noch explizit gegen den Dogmatismus der Moderne, indem sie in Ausstellungen und Veranstaltungen den bekannten historischen Eklektizismus sowie einen zwanglosen Pluralismus an Ideen und Konzepten einforderten. Tigermans programmatische »lllinois Regional Library for the Blind and Physically Handicapped« von 1978 macht deshalb chronologisch den Anfang in dem geografisch strukturierten Buch. Die nachfolgenden Projekte zeigen, wie heterogen, diskursiv und experimentierfreudig im weiten Sinn auch die aktuelle Chicagoer Architektur geblieben ist.

Die großzügig illustrierten Baubeschreibungen werden durch einführende Essays und Interviews mit Architekten aus Chicago wie Stanley Tigerman, Helmut Jahn und Jeanne Gang ergänzt. Ein ausführlicher Essay ist der Architekturgeschichte Chicagos seit dem 19. Jahrhundert gewidmet

Das Buch

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Vladimir Belogolovsky
Architectural Guide Chicago
A Critic‘s Guide to 100 Post-Modern Buildings in Chicago from 1978 to 2025
135 x 245 mm, 280 Seiten
745 Fotos, Softcover
ISBN 978–3–86922–418–3 (Englisch)
EUR 38,00 / CHF 46,40
Juni 2022.
DOM publishers, Berlin


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