Schwerpunkt (292 Artikel)

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Natürlich

Machen wir uns nichts vor, Bauen ist eine Umweltsünde par ecxellence. Ernsthaft klimaschonend, geschweige denn klimaneutral zu bauen, ist schlicht unmöglich. Etwa ein Fünftel des jährlichen weltweiten Ressourcenverbrauchs darf man dem Bausektor zuschreiben. 2019 war der Erdüberlastungstag wieder um vier Tage früher erreicht als noch im Jahr 2017.…
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Haus in der Natur – Natur im Haus

»Grüne Erde Welt« in Pettenbach

Beim Flagshipstore mit Produktionsstandort des Ökolabels Grüne Erde steht nicht allein das aus natürlichen Baustoffen errichtete Gebäude im Vordergrund. Im oberösterreichischen Pettenbach wurde viel Wert auch auf die Einbeziehung eines natürlichen Umfelds gelegt. Es entstanden Wohlfühlräume mit geringem ökologischen Fußabdruck.
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Kork im Anzug

Korkenzieherhaus in Berlin-Staaken

Alle Anstrengungen, ein Einfamilienhaus recycelbar und aus möglichst naturnahen Materialien zu bauen, müssen zwangsläufig wie Greenwashing wirken. Doch wer, wenn nicht ein privater Bauherr, kann auf den Pioniergeist junger Architekten vertrauen, den Boden für Experimente bereiten und so die Anwendung außergewöhnlicher Techniken wie z. B. Korkplatten…
Inhaltsverzeichnis

db 11/2019

Seien wir ehrlich: Bauen ist eine Umweltsünde par ecxellence, jeder Neubau, ökologisch gesehen, eine Katastrophe. Der Bauwirtschaft bleibt nur die Schadensbegrenzung. Jedoch: über die letzten Jahrzehnte wurden vielerlei Erfahrungen gesammelt, wie sich mit intelligenter Planung und möglichst naturbelassenen Materialien der ökologische Fußabdruck…
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… in die Jahre gekommen Öko-Partner-Haus in Friedensau

Das Experimentalgebäude wurde ab 1990 im Bauzentrum München als Beratungsstelle für ökologisches und energiesparendes Bauen genutzt und kombinierte als Demonstrationsgebäude technische Neuheiten mit realitätsbezogenen Lösungen nach damals neuesten planerischen und bauphysikalischen Erkenntnissen. Im Verlauf der Verlegung des Bauzentrums wurde das…
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Kunstvoll perforiert

Fußgängerbrücke in Ditzingen

Das Firmengelände von TRUMPF wird von einer öffentlichen Straße durchschnitten. Um eine interne Verbindung für die Mitarbeiter zu erlauben, beauftragte das Unternehmen das Ingenieurbüro schlaich bergermann partner mit Entwurf und Realisierung einer möglichst wegweisenden Fußgängerbrücke. Das ist den Ingenieuren mit einer perforierten Schalenkonstruktion…
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Dekontextualisiert

»The Movable House« in Riehen (CH)

Beim experimentellen »Movable House« in Riehen trug die umfassende Zusammenarbeit von Rahbaran Hürzeler Architekten mit dem Bauherrn Nico Ros von ZPF Ingenieure wesentlich zu diesem gelungenen — ebenso zurückhaltend gestalteten wie konstruktiv durchdachten — Prototypen bei.
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Konstruktion im Kontext

Bürogebäude in St. Gallen (CH)

Stützenfrei wünschten sich die Auftraggeber ihre Bürogeschosse, und so entwickelten die Architekten und Ingenieure ein Deckenfaltwerk, das einer konventionellen Flachdecke in vielfacher Hinsicht überlegen ist. Darüber hinaus fügt sich der Neubau auf kongeniale Weise in das um 1900 entstandene Stickereiquartier in St. Gallen ein.
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Berlin

Berlin ist schrill, bisweilen skurril, Berlin ist vielschichtig und vielfarbig und kann doch ziemlich grau und trostlos sein. Berlin ist lebendig und strebt voran und leidet gleichzeitig unter dem Beharrungsvermögen der Institutionen und Entscheider. Berlin ist Großstadt und dabei trotzdem unglaublich provinziell. Berlin ist — aufgrund seiner Geschichte…
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Eine vergebene Chance

Campus der Rütli-Schule, Berlin, Schulz und Schulz Architekten

Einst ein Symbol für die unbewältigten Probleme der Migration und das Scheitern der Schulform Hauptschule hat sich die Berliner Rütli Schule, die heute unter dem Namen Campus Rütli firmiert, zu einem pädagogischen und sozialen Vorzeigeprojekt entwickelt. Die Neubauten auf dem Campus aber, die in achtjähriger (!) Planungs- und Bauzeit entstanden,…