db-Metamorphose (489 Artikel)

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache – für viele Architekten macht das Bauen im Bestand den Löwenanteil ihrer täglichen Arbeit aus. Sanierung, Umnutzung oder Erweiterung bestehender Gebäude füllen die Auftragsbücher, im Wohnungsbau etwa fließen derzeit rund 70 % aller Investitionen in den Bestand. Im Jahr 2013 beschlossen wir daher in der db-Redaktion, uns diesen Themen regelmäßig zu widmen – in einem neuen Heftteil namens »db-Metamorphose«.
Bauen im Bestand
Im Kern der Berichterstattung stehen ausgewählte Projekte, die neue Wege im Umgang mit vorhandener Bausubstanz aufzeigen. Die Bandbreite reicht von der behutsamen Instandsetzung von Denkmalen über die sorgfältige Modernisierung von Altbauten bis hin zum radikalen Umbau. Flankiert werden die Objektreportagen von Fachartikeln zu technischen und rechtlichen Fragen rund ums Bauen im Bestand. In der Rubrik Energetisch Sanieren beleuchten wir neue Entwicklungen bei Dämmung, Lüftung und Heizung. Aber auch historische Baustoffe sind uns eine eigene Betrachtung wert. Unter dem Schlagwort Schwachstellen spüren wir den typischen Punkten nach, an denen es häufig zu Bauschäden kommt, und zeigen auf, wie sie sich dauerhaft sanieren lassen. Schauen Sie regelmäßig auf diese Seiten oder bestellen Sie den db-Metamorphose-Newsletter – so bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand.


KiTa »Kinderland« in Wittstock/Dosse

Losgelöst eingefügt

Ein schwieriger Spagat ist den Architekten des Berliner Büros kleyer.koblitz.letzel.freivogel im brandenburgischen Wittstock/Dosse gelungen. Als sie eine ehemalige Schule zur Kindertagesstätte umnutzten und baulich ergänzten, mussten sie raumprogrammatische und technische Notwendigkeiten mit dem denkmalgerechten Weiterbau im geschützten historischen…
Neue Ausgabe von db-Metamorphose erschienen

Ein Jahrhundert Curtain Wall

Ähnlich wie das Flachdach galt die Vorhangfassade einst als Ausweis fortschrittlichen Bauens und mauserte sich zu einem typischen Merkmal moderner Architektur. Inzwischen blickt sie selbst auf eine rund 100-jährige Tradition zurück, sodass sie zu den etablierten Standardbauweisen gezählt werden darf. Erfindungsreichtum ist heute v. a. dann gefragt,…
Das Gesundheitshaus in Dortmund leidet an Vernachlässigung

Pflegenotstand

Der einstige Pionierbau für Gesundheitsvorsorge wurde über Jahrzehnte kaum gepflegt. Nun ist das Bauwerk zu einem ungeliebten Patienten geworden, für dessen Heilung sich die klamme Kommune nicht verantwortlich fühlt.
Museumserweiterung in Arnsberg

Dialog der Dächer

Die Zeiten, in denen ein Flachdach als Ausweis moderner Baugesinnung unumgänglich war, sind lange vorbei. Wie man ein Dach plant, das fortschrittlich wirkt und sich dennoch harmonisch in eine historische Umgebung einfügt, zeigen Kalhöfer-Korschildgen Architekten mit einem Anbau für das Sauerland-Museum in der Altstadt von Arnsberg. Die Kölner…
Kirchenumnutzung in Lausanne (CH)

Schweizer Adventskalender

Wie in vielen anderen Städten gibt es auch in Lausanne in den weniger begüterten Vierteln den Bedarf nach Treffpunkten und Aufenthaltsräumen für Jung und Alt. Für eine solche Einrichtung bot sich der religiös kaum frequentierte und ohnehin baufällige »Temple St-Luc« im innenstadtnahen Quartier Pontaise an – zumal die protestantische Kirche ohnehin…
Hotel und Restaurant in Fontevraud (F)

Klosterkomfort

Wo sich aus Denkmalschutzgründen Wand- und Deckenoberflächen nicht verändern lassen, verbessert man den Raumkomfort kurzerhand mit Möbeln: So geschehen beim Umbau der ehemaligen Priorei Saint-Lazare in Fontevraud. Für die Verwandlung in ein 4-Sterne-Hotel mit Restaurant zeichnen die Designer Jouin Manku und das Architekturbüro Gabor Mester de…
Ehemaliges Gästehaus der DDR-Regierung in Berlin

Denkmalpflege täglich um zwölf

Wenn denkmalgeschützte Gebäude umgenutzt werden, sind immer Kompromisse nötig. Ein Zugeständnis der besonderen Art haben die Architekten Eric van Geisten und Georg Marfels gemacht, als sie das frühere Gästehaus der DDR, einen 60er-Jahre-Bau neben Schloss Schönhausen, zu einem normalen Wohngebäude transformierten: Jeden Mittag sehen die Fassaden…
Herderzentrum in Weimar

Eingepasst und angeeckt

Mit zwei Anbauten hat die evangelische Kirche in Weimar ihr Gemeindezentrum am Herderplatz erweitert. Gildehaus Reich Architekten fügten die beiden Baukörper sensibel in eine vorhandene Altstadtzeile ein und fanden dafür eine gestalterische Lösung, die moderne Formen geschickt mit historischen Bezügen verknüpft. Das Herderzentrum verteilte sich…
Staatliches Museum für Archäologie in Chemnitz

Verlustreicher Gewinn

Das letzte Schocken-Kaufhaus von Erich Mendelsohn, das in Deutschland noch erhalten ist, steht in Chemnitz. Dort hat es nicht nur den Zweiten Weltkrieg überlebt, sondern auch einen radikalen Stadtumbau und eine unsensible Fassadensanierung zu Zeiten des Sozialismus. Wie verkraftet es nun die aktuelle Umnutzung zum Archäologiemuseum?
Maßnahmenempfehlungen bei später auftretenden Undichtheiten von WU-Konstruktionen

Alles dicht – oder?

Wenn WU-Konstruktionen undicht werden, kann man auf eine ganze Reihe von Techniken wie Injektionen oder nachträgliche Abdichtungen zurückgreifen. Wichtig sind eine gründliche Ursachenanalyse, Abwägung der Möglichkeiten und eine Lösung mit Weitblick. Wir diskutieren Ansätze, die sich nicht auf die klassischen Möglichkeiten beschränken, sondern auch…