db-Metamorphose (284 Artikel)

Im großen Heftteil »db-Metamorphose« widmet sich die db regelmäßig vier mal im Jahr einer der zentralen Aufgaben von Architekten, dem Bauen im Bestand.
Die Themen Umbau, Umnutzung, energetische Sanierung und Denkmalpflege werden in generellen Fragestellungen beleuchtet wie auch in konkreten Einzelaspekten typischer Schwachstellen der Gebäudekonstruktion oder den spezifischen Besonderheiten historischer Baustoffe.
Über sorgfältig ausgewählte Referenzobjekte verdeutlichen wir gesellschaftliche wie konzeptionelle Problematiken bestimmter Bauaufgaben, dazu die rechtlichen und auch bautechnischen Herausforderungen.
Immer wieder zeigt sich: Nur ein sensibles, auf das jeweilige Gebäude individuell zugeschnittenes Vorgehen bringt uns dem Ziel der Energieeinsparung bei gleichzeitigem Erhalt unseres baukulturellen Erbes ein Stück näher.

Kunstkabinett Pfarrkirchen von Max Zitzelsberger
Kunstkabinett in Pfarrkirchen von Max Zitzelsberger

Biedermeier in Sperrholz

Desaströser Zustand und handbreite Risse im Mauerwerk waren die Ausgangslage für Max Zitzelsberger bei der Sanierung eines ehemaligen Klosterturms. Umso beeindruckender ist das Ergebnis – inklusive neu interpretierter Biedermeier-Möbel aus Sperrholz.
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Fördermittel im Bereich der energetischen Sanierung

Ab in den Dschungel!

Sich im Dschungel der Förderprogramme zu orientieren, fällt selbst gestandenen Architekten häufig schwer. Dabei ist gerade hier Durchblick gefragt, um Bauherren kompetent beraten zu können. Unser Autor weist einen Weg durch das Dickicht.
Erweiterungsbau Semperoper Dresden
Erweiterungsbau der Dresdner Semperoper umgenutzt

Rabiat respektvoll

Zu den baukulturellen Höhepunkten der DDR zählen die drei Gebäude, mit denen die Semperoper 1985 erweitert wurde. Im Kantinentrakt haben meyer-bassin und partner nun mit großem Einfühlungsvermögen eine zweite Spielstätte für die Oper geschaffen.
Laubenganghäuser Bauhaus Dessau
Laubenganghäuser von Hannes Meyer in Dessau

Volksbedarf statt Luxusbedarf

Fünf schmale Häuser in Dessau-Törten gelten als Schlüsselwerk des Bauhauses unter der Leitung von Hannes Meyer. Am Sonntag sind sie in die Liste des Welterbes aufgenommen worden. Für die anstehende Sanierung werden sie derzeit gründlich erforscht.
The Silo, Kopenhagen
»The Silo« in Kopenhagen (DK)

Riese im Wandel

Größer könnte die Verwandlung kaum sein als beim nun fertiggestellten Hochhaus »The Silo« in Kopenhagen. Die Architekten von COBE haben ein ehemaliges 17-geschossiges Getreidesilo zu Wohnraum umgebaut und dabei auch öffentliche Nutzungen integriert.
Unite d'Habitation Berlin
Wohnung in der Berliner Unité d’Habitation

Der Geist Le Corbusiers

In der Berliner Wohnmaschine von Le Corbusier hat sich der Stuttgarter Architekt Jörg Aldinger eine Ferienwohnung eingerichtet. Weder kopiert, noch kontrastiert er den Bestand, vielmehr entwickelt er die Formensprache des Altmeisters weiter.
Gedächtniskirche Berlin, Egon Eiermann
Teil des Gedächtniskirchen-Ensembles instandgesetzt

Eiermanns Dauerbaustelle

Berühmt wie berüchtigt ist die Gebäudegruppe der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, die Egon Eiermann 1957-63 in Berlin errichtete: Von Anfang an musste die Gemeinde mit Schäden kämpfen. Nun hat die Wüstenrot Stiftung die Kapelle instandsetzen lassen.
Bild: Beat Bühler
Wohnturm in Kreuzlingen (CH)

Krasser Wandel

Ein großer Teil des heutigen Wohnungsbestands liegt in Hochhäusern aus den 70er Jahren. Ein Umbau in Kreuzlingen zeigt, wie sich Relikte des Bauwirtschaftsfunktionalismus so aufwerten lassen, dass sie ihrer Rolle als Landmarke gerecht werden.
Neuer Heftteil db-Metamorphose erschienen

Vorhang auf!

Theater, Oper, Konzert, Show: Die Darbietungen des Kulturbetriebs verlangen nach hoch spezialisierten Räumen mit modernster Technik. Viele Spielstätten sind jedoch in die Jahre gekommen und bedürfen einer Runderneuerung. Vier Beispiele zeigen, wie es gelingen kann, sich auf die Eigenheiten eines...
Otto Bartnings Heilandkirche in Bonn

Behutsam und radikal

Ein kaum bekanntes Spätwerk von Otto Bartning steht in Bonn-Mehlem. Mit wenigen, dafür umso wirksameren Mitteln, ist es Lorber Paul Architekten gelungen, aus der dunkel wirkenden Kirche einen hellen Ort der Begegnung in der Gemeinde zu machen.