db-Metamorphose (447 Artikel)

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache – für viele Architekten macht das Bauen im Bestand den Löwenanteil ihrer täglichen Arbeit aus. Sanierung, Umnutzung oder Erweiterung bestehender Gebäude füllen die Auftragsbücher, im Wohnungsbau etwa fließen derzeit rund 70 % aller Investitionen in den Bestand. Im Jahr 2013 beschlossen wir daher in der db-Redaktion, uns diesen Themen regelmäßig zu widmen – in einem neuen Heftteil namens »db-Metamorphose«.
Bauen im Bestand
Im Kern der Berichterstattung stehen ausgewählte Projekte, die neue Wege im Umgang mit vorhandener Bausubstanz aufzeigen. Die Bandbreite reicht von der behutsamen Instandsetzung von Denkmalen über die sorgfältige Modernisierung von Altbauten bis hin zum radikalen Umbau. Flankiert werden die Objektreportagen von Fachartikeln zu technischen und rechtlichen Fragen rund ums Bauen im Bestand. In der Rubrik Energetisch Sanieren beleuchten wir neue Entwicklungen bei Dämmung, Lüftung und Heizung. Aber auch historische Baustoffe sind uns eine eigene Betrachtung wert. Unter dem Schlagwort Schwachstellen spüren wir den typischen Punkten nach, an denen es häufig zu Bauschäden kommt, und zeigen auf, wie sie sich dauerhaft sanieren lassen. Schauen Sie regelmäßig auf diese Seiten oder bestellen Sie den db-Metamorphose-Newsletter – so bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand.


Archiv Technik
Online-Archiv mit Technik-Fachartikeln

Kostenlos zugänglich

Frühere Leser der Zeitschrift Metamorphose erinnern sich sicher an die hilfreichen Artikel zu technischen Fragen rund ums Bauen im Bestand. Wer die Hefte nicht im Regal stehen hat, kann jetzt in unserem Online-Archiv recherchieren – gratis.
musee cluny paris
Musée de Cluny in Paris

Zeitreise durch die Jahrtausende

Die Bauten des Museums stammen aus unterschiedlichen Epochen, der Spagat reicht vom Römischen Reich bis ins 19. Jahrhundert. Der neue Eingangstrakt übernimmt deren Formensprache und entwickelt sie mit modernen Ornamenten und Materialien weiter.
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Mauerwerksverstärkung früher und heute

Bewährt bewehrt

Mauerwerk verträgt keine Zugkräfte. Um dieses Problem zu lösen, haben die Baumeister vergangener Zeiten verschiedene Arten der Bewehrung ersonnen. Welche Methoden stehen uns heute zur Verfügung, um Risse dauerhaft zu reparieren?
Stadthaus Krefeld
Stadthaus Krefeld von Egon Eiermann verrottet

Rechenkünstler am Werk

Jahrelang hat sie am Unterhalt gespart und ihren Verwaltungsbau von Egon Eiermann herunterkommen lassen. Nun kehrt die Stadt Krefeld dem Gebäude endgültig den Rücken, statt es denkmalgerecht instandzusetzen – eine kultur- und finanzpolitische Farce.
Neuer Heftteil db-Metamorphose erschienen

Auf dem Campus

Helmpflicht im Hörsaal? Viele Hochschulbauten sind marode und müssen saniert werden. Wie sich dabei zeitgemäße Lernorte schaffen lassen, zeigen eine umgenutzte Kaserne in München, eine Bibliothek in Marseille – und eine Platzgestaltung in London.
Heizöl Hochwasser Sanierung
Umgang mit Heizölkontamination nach Hochwasser

Alles muss raus?

Wie bekommt man Ölreste in Wänden und Decken nach einem Hochwasser in den Griff? Von Mikroben verstoffwechseln lassen? Abflämmen? Einkapseln? Oder die Bauteile großflächig auswechseln? Wann ist welche Methode zu empfehlen und was kostet sie?
Landhaus in Devon (GB)

Meerblick gestärkt

Die Aussicht war beeindruckend, aber auch die baulichen Widrigkeiten. Vom Abrisskandidaten mauserte sich ein Landhaus an der englischen Südküste zu einem Gebäude, das bereits mehrere Preise abgeräumt hat. Die Planung stammt von 6a architects.
Oberste Geschossdecke dämmen
Die energetische Sanierung der obersten Geschossdecke

Luft nach oben

Die oberste Geschossdecke zu dämmen, gilt als besonders preiswerte Möglichkeit der energetischen Sanierung. Daher beleuchten wir die gesetzlichen Rahmenbedingungen, hinterfragen die Wirtschaftlichkeit und zeigen schadensfreie Ausführungsvarianten.
Kolumbarium
Kolumbarium in Marl

In Würde Abschied nehmen

Die Christuskirche in Marl haben DEEN Architects zum Kolumbarium umgebaut. Über der Kita im Souterrain ist ein Raum entstanden, der trotz seiner Nutzung für Urnengräber und Trauerfeiern in gewissem Maße eine hoffnungsvolle Stimmung verbreitet.
Theatro Romano in Tarragona von Toni Gironès
Teatro Romano de Tarraco in Tarragona (ES)

Gerüst der Erinnerung

Mit einer filigranen Stahlkonstruktion hat Toni Gironès die spärlichen Reste eines antiken Theaters so ergänzt, dass die ursprünglichen Dimensionen wieder sichtbar werden. Das verlorene Bauwerk nimmt Gestalt an und doch bleibt die Ruine erhalten.