Bauen im Bestand: Projekte (288 Artikel)

Am besten lassen sich neue Entwicklungen beim Bauen im Bestand anhand von anspruchsvoll gestalteten Projekten darstellen. Aus der großen Zahl an Um- und Anbauten, Instandsetzungen und Modernisierungen, die jeden Monat fertiggestellt werden, sucht die Redaktion von db-Metamorphose die relevanten und besten Beispiele heraus.
Projekte Bauen im Bestand
Dabei verstehen wir uns als Plattform, die das gesamte Spektrum unterschiedlicher Herangehensweisen aufzeigt: Bei manchen Projekten ist eine Totaltransformation der vorgefundenen Bausubstanz sinnvoll, bei anderen eine beherzte punktuelle Intervention und bei wieder anderen eine unsichtbare Instandsetzung. Besonders interessiert uns dabei die Haltung der Planer: Wann setzen sie bei ihren Eingriffen auf Kontrast, wann auf ein dezentes Fortschreiben des Bestands? Die Artikel untersuchen die Gebäude aus einer architekturkritischen Perspektive, hin und wieder ergänzt um einen Exkurs zu einem außergewöhnlichen technischen Aspekt im Umgang mit dem Altbau.
Wenn Sie für Ihren Entwurf Anregungen zu einem bestimmten Thema suchen, dann nutzen Sie doch unsere Suchfunktion: Geben Sie in der Maske rechts oben beispielsweise »Ornament« oder »50er Jahre« ein – und sie bekommen eine Auswahl an entsprechenden Projekten ausgespielt.
Viel Spaß beim Stöbern!


Umbau Festungsanlage Hazegras in Knokke (B)

My home is my castle

Erst Festung, dann Bauernhof, jetzt Wohnhaus: Beim Umbau eines Gehöfts in der Nähe von Brügge erweiterten Govaert & Vanhoutte den Bestand mit einem eleganten, minimalistischen Holzbau. Er übersetzt die Formensprache alter Scheunen in die Moderne.
Basilica di Siponto, Foggia (I)

Lichter Kirchenbau

Im Archäologiepark der einstigen Stadt Siponto ließ der Künstler Edoardo Tresoldi die Kontur einer eingestürzten Basilika wiederauferstehen. Die Hülle aus lichtem Drahtgewebe verleiht den entstandenen Räumen etwas herrlich Schemenhaftes.
Hansemuseum in Lübeck

Vielschichtigkeit als Prinzip

Wie richtet man ein Museum in einem Ensemble aus unterschiedlichen Epochen ein? Andreas Heller reagiert mit differenzierten Herangehensweisen – von der Integration einer archäologischen Grabungsstätte bis zur Ergänzung neuer Fassaden aus Baubronze.
Empfangsgebäude Bahnhof Sangerhausen

Ein starkes Stück Ostmoderne

Als ihrem Bahnhof ein ungewisses Schicksal drohte, fackelte die Stadt Sangerhausen am Ende nicht lange. Sie kaufte die Immobilie, brachte darin zusätzliche Nutzungen unter und rettete damit zweierlei: ein Denkmal und ihr städtisches Willkommenstor.
Markthalle in Malmö (SE)

Krake unterm Blechdach

Kunst am Bau und viel Cortenstahl schaffen eine Verbindung zwischen der Ruine eines alten Bahnschuppens und einem neuen Anbau. Alles zusammen ergibt eine moderne Markthalle, die schnell zum Mittelpunkt im Hafenviertel Malmös geworden ist.
Hotel Nomad in Basel (CH)

Alt oder neu?

Bei der Umnutzung eines Apartmenthauses zum Vier-Sterne-Hotel gingen Buchner Bründler Architekten äußerst einfühlsam mit dem Denkmal aus den 50er Jahren um. Zeitschichten und Brüche lassen sich ablesen, aber erst auf den zweiten Blick.
Verwaltungsgebäude BauService Saarbrücken

Gewinn für den Straßenraum

Vom belanglosen Bürohaus zum ansprechenden Stadtbaustein: Bayer & Strobel Architekten haben die vorhandene Rohbausubstanz weitergenutzt und mit einfachen Gestaltungsmitteln ein einladendes Gebäude geschaffen, das sich bescheiden in sein Umfeld fügt.
Landeskirchenamt von Wandel Lorch in München

Beziehungsreiches Relief

In der Maxvorstadt haben Wandel Lorch Architekten das Evangelische Landeskirchenamt um einen Erweiterungsbau ergänzt. Seine facettierte Fassade fügt sich gut in den Straßenzug und zeigt, wie sich Klassizismus und Moderne in Einklang bringen lassen.
Infopoint BBT in Franzensfeste (I)

Wiederaufbau vom Feinsten

Ein vor Jahrzehnten zerstörtes Gebäude innerhalb einer Festung hat Markus Scherer in neuer Form auferstehen lassen – für Ausstellungszwecke. Eine fünfte Fassade zu einem Tunnel verwendet dort ausgebrochenes Gestein als leuchtende Gabionenwand.
Mehrfamilienhaus in Winterthur (CH)

Ortsbildverträgliche Nachverdichtung

Bei der Erweiterung eines Wohnhauses greifen Schneider Gmür Architekten charakteristische Elemente wie den großen Überstand des dominanten Daches auf und interpretieren sie um. Nebenbei entwickeln sie dabei einen neuen Typus des Wohnens am Hang.