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Magier der Emotionen

arte-Dokumentation über Daniel Libeskind
Magier der Emotionen

~Elena Schauwecker

»Wie großartige Poesie oder Musik, kann großartige Architektur die Geschichte der menschlichen Seele erzählen. Sie kann uns die Welt mit völlig neuen Augen sehen lassen« (aus der Libeskind-Autobiografie »Entwürfe meines Lebens«). In der 27-minütigen Dokumentation von Axel Fuhrmann erzählt Stararchitekt Daniel Libeskind von seiner Leidenschaft zur Musik. Er berichtet davon, welchen Einfluss das Spielen seines Akkordeons auf seine Berufswahl hatte und wie er Musik und Architektur miteinander in Verbindung setzt. Libeskind erklärt seine Herangehensweise und wie er oft mitten im Schaffensprozess den eigentlichen Kern des Bauwerks neu definiert. Beispielsweise den Moment, als er beim Wiederaufbau des World Trade Centers in New York die Höhe von 1.776 Fuß festlegte und damit eine sichtbare Erklärung zu den Menschenrechten schuf, schließlich steht die Zahl für das Jahr der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Am meisten lernt man jedoch über den Menschen Daniel Libeskind, der seine ganz persönlichen Lebenserfahrungen von der Kindheit an in seine Bauten miteinfließen lässt. Musikalische Unterstützung liefert Pianist Benyamin Nuss im Film, der Auszüge aus Libeskinds Grafiken »Chamberworks« am Klavier interpretiert, während der Architekt per Video zugeschaltet ist. Noch bis zum 25. November in der arte-Mediathek verfügbar.

www.arte.de

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