Bestandsaufnahme

Zur Bausubstanz von Hallenkonstruktionen

Wie so oft, hat erst ein Unglück Missstände aufgezeigt und Verantwortliche aufgerüttelt: Seit dem Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall im vergangenen Winter und der Klärung der Unglücksursache als »Kettenreaktion« wurde viel diskutiert, schließlich hätte der Einsturz durchaus verhindert werden können. Gleichzeitig belegt eine Studie des TÜV Süd, der – seither in zunehmendem Maße – mit der Untersuchung zahlreicher Hallen beauftragt wurde, dass die Einsturzursachen in Bad Reichenhall keine Einzelfälle darstellen und sich die Probleme bestehender Hallenkonstruktionen meist ähneln. Als Konsequenz aus dem Unglück gibt es nun neue Richtlinien und Hinweise.

{Text: Christine Fritzenwallner

Die Sporthalle ist kalt, ihr typisch muffiger Geruch nach Feuchtigkeit mit dem von Turnschuhen, Schweiß und Gummi vermischt. In der leeren, großen Halle, irgendwo auf Höhe der Freiwurflinie, hält ein verlorener Putz- eimer die Stellung, in den hin und wieder ein Tropfen Wasser von der Decke platscht. So – oder so ähnlich – ist bei vielen noch die vage Erinnerung an den Sportunterricht vergangener Zeiten. Heute, aus der Distanz betrachtet, kann man feststellen, dass nicht allein die viel geschmähten Flachdächer aus vergangenen Jahrzehnten mit konstruktiven Mängeln behaftet waren oder noch immer sind. Nicht zwangsläufig deren Bauform als solche zu Schäden führte; eher eine mangelhafte Ausführung oder beispielsweise fehlende Notüberläufe und verstopfte, »ungewartete« Abflüsse [1].
Spätestens seit dem Einsturz der Eissporthalle am 2. Januar in Bad Reichenhall wurde schlagartig allen Verantwortlichen bewusst, dass sie es mit unserer Bausubstanz, vor allem den Altbauten, ernster nehmen müssen; Wartungen, Begutachtungen, Ausbesserungen notwendig sind. Und somit auch Kosten entstehen. Spätestens seitdem der Schnee und das eingestürzte Hallendach Menschen unter sich begrub, fordern vor allem Bürgermeister und Hallenbetreiber genaue(re) Gesetze und Regelwerke, ebenso wie Aufklärung und Hilfestellung, wie man sich als Eigentümer und »Laie« denn verhalten solle. Sie wollen klare Anweisungen, wie mit den Gebäuden umzugehen ist, sehen sich – so beispielsweise der Oberbürgermeister von Bad Tölz [2]– auf »tickenden Zeitbomben« sitzend. Letztlich stehen Eigenverantwortung und klarer Menschenverstand den Kosten gegenüber, die für die Beauftragung von Prüfingenieuren und die Beseitigung anstehender Baumaßnahmen fehlen. Dennoch: Wer für ein intaktes und nach den anerkannten Regeln der Technik geplantes Bauwerk und dessen Erhalt zuständig ist, regelt klar und deutlich sowohl das BGB § 836 als auch die MBO § 3 sowie die jeweiligen Landesbauordnungen. Trotzdem wird die Verantwortung hierfür immer wieder zu verschieben versucht. Ähnlich auch im Fall Bad Reichenhall, wo nun versucht wird, die Schuld auf viele Schultern zu verteilen.
Ursachen für den Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall
Nach dem Unglück kursierten die unterschiedlichsten Ursachen und Einsturztheorien, bis im Sommer, genau am 20. Juli, fast sechs Monate nach dem Einsturz und genau so lange, dass es bei den meisten schon wieder in Vergessenheit geraten war, die beauftragten Gutachten abgeschlossen und die Ursachen der Öffentlichkeit vorgestellt wurden [3, 4]. Neben den Hauptgutachten der Ingenieure und Sachverständigen der TU München und des TÜV Süd wurden Zusatzgutachten von der FH Augsburg, dem Deutschen Wetterdienst und der schweizerischen Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) erstellt. Demnach waren die Schneemassen zwar Auslöser, aber eben nicht mehr. In der von der Staatsanwaltschaft Traunstein [3] herausgegebenen Presseerklärung ist die Rede von einer »Verkettung mehrerer Mängel und Schäden«. Sie betreffen sowohl die Planung als auch die Ausführung und Wartung bei der 1972 fertiggestellten Halle. Der Reihe nach:
  • Die Hauptträger der Dachkonstruktion, Kastenträger aus Brettschichtholz, errichtet in der so genannten Kämpfstegbauweise, waren mit 2, 87 m höher als allgemein zugelassen. Eine beantragte Erweiterung der bis dahin zulässigen Höhe (für die verwendeten Kastenträger in Kämpfstegbauweise war sie auf 1,20 m beschränkt) wurde vom Institut für Bautechnik nicht erteilt. Eine »Zustimmung im Einzelfall« für diese Sonderkonstruktion wurde bei der Obersten Baubehörde anscheinend nicht beantragt.
  • Die statische Berechnung wies Fehler auf, unter anderem blieb die Schwächung der Konstruktion (die 48 m langen Gurte waren dreigeteilt und mit so genannten Universal-Keilzinken gestoßen) unberücksichtigt. Der Sicherheitsbeiwert betrug statt wie angestrebt 2,0 nur 1,5. Eine Prüfstatik des Daches wurde nicht gefunden. Die Schneelast im Winter 2005/2006 war allerdings nicht höher als die maximale, statisch berücksichtigte Schneelast von 150 kg/m².
  • Der für die Kastenträger überwiegend verwendete Leim, ein Harnstoff-Formaldehyd-Klebstoff, war feuchtigkeitsempfindlich und nur zulässig in einer trockenen Umgebung. Die Auswirkungen einer – vor allem bei unbeheizten oder unklimatisierten Eissporthallen üblichen –, lang anhaltenden Kondenswasserbildung durch Tauwasser an der Deckenunterseite (Wärmestrahlung der Decke zur Eisfläche) war zum damaligen Zeitpunkt noch nicht hinreichend bekannt.
  • Gleichzeitig wurde der Leim in sehr breiten Fugen eingesetzt. Statt des Harnstoffharzleimes hätte allein für die Verbindungen zwischen Gurten und Stegen ein elastischerer Resorzinharzleim verwendet werden müssen; die »Blockverleimung zwischen Stegen und Gurten entsprach nicht den damaligen allgemein anerkannten Regeln der Technik«, heißt es weiter in der Stellungnahme der Staatsanwaltschaft. Auch die Qualität der Verleimung war teilweise mangelhaft.
  • Da offensichtlich seit 1972 keine intensive, fachgerechte Prüfung stattgefunden hat – zumindest gibt es keine Dokumentation darüber –, konnten feuchtigkeitsbedingte Schäden an den Klebefugen nicht auffallen.
  • Die Abdichtung und Entwässerung der Dachfläche war teilweise schadhaft, daraus resultierende Wassereinbrüche wurden nicht dauerhaft beseitigt.
Seit diesen Feststellungen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die am Bau Beteiligten wegen des Verdachtes der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung. Betroffen hiervon sind vier ehemalige Mitarbeiter der Stadt Bad Reichenhall, zwei Mitarbeiter von Firmen sowie zwei Architekten beziehungsweise Bauingenieure, weitere Mitverantwortliche sind bereits verstorben. Es ist allerdings davon auszugehen, dass im Falle einer Verurteilung wahrscheinlich maximal mit einer Freiheitsstrafe auf Bewährung zu rechnen ist [5].
Zulässige Schneelasten
Bauwerke werden in der Regel für eine Schneelast bemessen, die statistisch gesehen einmal in hundert Jahren auftritt. Dennoch wurden bei den starken Schneefällen im letzten Winter die Normschneelasten in einigen Bereichen des Bayerischen Waldes überschritten [4], was zu den aus dem Fernsehen bekannten Bildern von eifrigen Schneeräumaktionen auf Dächern führte. Die für Gebäude anzusetzenden Schneelasten gibt DIN 1055 [6] vor. Aus den Messwerten der »Kärntner Schneekunde« ließ sich folgende Tabelle für eine angesetzte Schneelast von beispielsweise 1 KN/m² erstellen [7], aus der sich die noch unproblematischen Schneehöhen je Schneeart einfach ablesen lassen (Bild 2).
Ergebnisse der Gutachten weiterer Hallen
Der TÜV Süd hat kurz nach dem Einsturz der Eissporthalle damit begonnen, seine von Hallenbetreibern in Auftrag gegebenen Gutachten auf Basis eines neuen Prüfstandards zu untersuchen und die Ergebnisse über eine Datenbank miteinander zu vergleichen. Die erste Auswertung vom Mai 2006 umfasste hundert Hallen in ganz Deutschland. Inzwischen wurden weitere zweihundert Hallen untersucht. Eine abschließende Auswertung wird für Frühjahr 2007 erwartet. Auch die neuen Erkenntnisse bestätigen die bisherigen Ergebnisse. Davon einige Fakten:
  • Von hundert untersuchten Hallen bestanden circa 45 % aus Beton, etwa 35 % aus Holz und etwa 20 % aus Stahl. Von den 35 Holzhallen wiederum wiesen circa 75 % Mängel auf, bei Stahl und Beton war diese Zahl wesentlich geringer. Dass gerade die Holzkonstruktionen so mangelhaft sind, liegt aber nicht an der Holzbauweise selbst, sondern unter anderem an einer nicht fachgerechten Ausführung.
  • Von den etwa 25 »mangelhaften« Holzhallen war die Standsicherheit zur Hälfte kritisch: Bei 11 % der Hallen war sie bereits nicht mehr gewährleistet und sofortige Standsicherheitsmaßnahmen waren erforderlich; bei 39 % der Hallen war die Standsicherheit zwar beeinträchtigt, die Mängel aber waren zumindest kurzfristig behebbar.
  • Hauptproblem der in Holz konstruierten Hallen sind zu einem Drittel Rissbildungen. Die Mängelverteilung bei Stahl- und Betonkonstruktionen sieht im Gegensatz hierzu anders aus: Dort sind es zu über einem Drittel fehlende Notüberläufe, die zu Schäden am Bauwerk führten.
  • Bei kleineren Hallen (200 m² bis 400 m²) haben sich allgemein die meisten Mängel gezeigt.
  • Auch die Prüfungen der Planunterlagen ergaben ein hohes Fehler- potenzial: Bei 55 % aller Untersuchungen waren die Unterlagen zur statischen Berechnung nicht oder nur teilweise vorhanden, lediglich bei etwa einem Viertel war sie korrekt und auch konform zur Ausführung. ›
› Auch Gutachten einzelner Prüfingenieure, 900 Hallen in Deutschland betreffend, belegen diese »hallentypischen« Probleme. Allein dem TÜV Süd sind zwischenzeitlich bereits drei Hallen bekannt, die unmittelbar nach ihrer Begutachtung geschlossen werden mussten. Natürlich könnte man mutmaßen, dass Hallenbetreiber oder Eigentümer nur dann Gutachter beauftragten, wenn bereits Probleme vermutet wurden oder Schäden sichtbar waren – somit also die nicht mangelbehafteten Konstruktionen in die Studie nicht eingehen. Dennoch weist sie klar in eine Richtung: fehlendes Planmaterial, mangelhafte Ausführung, Wartung und Kontrolle. Der Fall Bad Reichenhall zeigt exemplarisch die Konsequenz aus der Addition sämtlicher Probleme und Mängel bei ungünstiger Witterung – das Tragwerk konnte schließlich einer Extremsituation wie starkem Schneefall nicht mehr standhalten.
Gesetzeslage
Bad Reichenhall war kein Einzelfall. Aus anderen Orten gab es im letzten Winter noch verheerendere Meldungen, etwa vom Einsturz einer Messehalle im polnischen Kattowitz oder vom Zusammenbruch einer Markthalle in Moskau. Klar ist, dass nach der Abnahme eines Gebäudes eine Beweis-lastumkehr eintritt und dann der Eigentümer oder auch Betreiber für die regelmäßige Instandhaltung und Wartung zuständig und auch rechtlich verantwortlich ist. Dreißig Jahre nach Abnahme besteht zwar kein Schadensersatzanspruch mehr, bei Tötung oder Verletzung von Personen allerdings auch über dreißig Jahre hinaus eine strafrechtliche Haftung. Der Bauherr kann generell zwar erst einmal davon ausgehen, dass sein Bauwerk für eine bestimmte, wenn auch rechtlich undefinierte Nutzungsdauer – meist wird hierbei von fünfzig Jahren ausgegangen – standsicher ist. Ändern sich aber Vorschriften wie etwa die neu anzusetzenden Schneelasten [6], ist dieser »Vertrauenstatbestand« gegenüber dem Hersteller – sowohl den Planer, Ausführenden als auch den Produktlieferanten betreffend – nicht mehr vorhanden. Die Relevanz von Änderungen und Ergänzungen in den Vorschriften sollte daher jeder Bauherr oder Eigentümer für sein Bauwerk prüfen lassen.
Neue Regelwerke und Richtlinien
An vielen Stellen sind seither Arbeitskreise und Forschungsvorhaben zum Thema Überprüfung der Standsicherheit von Hochbauten entstanden. Auch werden wiederum die Forderungen deutlicher, etwa vom VDI sowie vom VBI und vpi [4], das »4-Augen-Prinzip« auch bei der Ausführung von Gebäuden einzuführen beziehungsweise zumindest bei der Planung dort wieder einzuführen, wo es abgeschafft wurde.
Vom VDI ist bis Ende 2007 eine neue Richtlinie zu erwarten [8]; die Studiengemeinschaft Holzleimbau veröffentlichte im Juli ein »Leitfaden zu einer ersten Begutachtung von Hallentragwerken aus Holz« – der allerdings nicht mehr aussagt als das ohnehin Verständliche, nämlich dass Unterlagen zum Tragwerk gesichtet werden müssen, die Gebäudenutzung zu bestimmen ist, bauliche Veränderungen und bei einer »handnahen Inaugenscheinnahme« etwaige Risse festgestellt und die Geometrie des Bauwerks und bauphysikalischen Randbedingungen zu überprüfen sind und schließlich bei Schäden ein »mit Schäden an Holztragwerken und ihrer Behebung vertrauter Fachmann zu Rate gezogen« werden sollte.
Wesentlich konkreter hingegen sind die bei der Bauministerkonferenz am 29. September vom Bundesministerium herausgegebenen »Hinweise für die Überprüfung der Standsicherheit von baulichen Anlagen durch den Eigentümer/Verfügungsberechtigten« [9]. Sie schlagen je nach Gebäudetyp, Größe und Nutzung – also je nach vorab einzustufendem »Gefährdungspotenzial« – den Turnus einer regelmäßigen Überprüfung der Standsicherheit vor, regeln dabei die Vorgehensweise und die notwendige Qualifikation der/des Prüfenden und raten zu einem Bauwerks-/Objektbuch und Fotodokumentationen. Bei der Art der Überprüfung ist ein abgestuftes Vorgehen denkbar, das zunächst durch eine Begehung durch den Eigentümer oder Verfügungsberechtigten erfolgen kann, im zweiten Schritt eine Sichtkontrolle einer fachkundigen Person und zu guter Letzt eine eingehende Überprüfung durch eine »besonders fachkundige Person« (wie sie Punkt 4.3. aus [9] regelt) verlangt. Je nach Konstruktionsart wird des Weiteren auf mögliche, beachtenswerte Schwachstellen hingewiesen. Mit diesen bereits sehr präzisen »Vorschlägen« des Bundesministeriums sind Planer und Eigentümer derzeit sicher am besten beraten.
Ebenfalls neu ist die »Richtlinie für die Überwachung der Verkehrssicherheit von baulichen Anlagen des Bundes« (RÜV), die am 31. März vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung an die zuständigen Behörden und Ministerien weitergegeben wurde, sowie ein geänderter Abschnitt C bei der Richtlinie für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau) [10]. Diese Regelungen gelten seither verbindlich für alle baulichen Anlagen des Bundes und betreffen Art und Umfang deren Überwachung zur Stand- und Verkehrssicherheit. Sie unterstreichen unter anderem die Verantwortung des Eigentümers für die Gebäudesicherheit, fordern eine »Risikoeinschätzung«, sachkundige Fachkräfte, Prüfprotokolle – und eine Prüfung spätestens drei Monate vor Ablauf der Verjährungsfrist für Mängelansprüche. •
  • Literaturhinweise und Quellen: [1] Rainer Oswald: Die Notentwässerung von Flachdächern, Schwachstellen db 11/2006, Seite 102 ff. [2] Josef Niedermaier (Bad Tölz) beim Fachforum »Integrierte Gebäudesicherheit« des TÜV Süd, Frankfurt, 26. Juli 2006 [3] Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Traunstein zum Einsturz der Eishalle in Bad Reichenhall vom 20. Juli 2006 [4] Langfassung der gemeinsamen Presseerklärung zu den Ursachen des Einsturzes der Eissporthalle in Bad Reichenhall vom Verband Beratender Ingeniere, der Vereinigung der Prüfingieure und der Bayerischen Ingenieurkammer-Bau unter: www. bayika.de [5] Gerd Motzke (München) beim Fachforum »Integrierte Gebäudesicherheit« des TÜV Süd, Frankfurt, 26.7.2006 [6] DIN 1055 Einwirkungen, Teil 5 Schnee- und Eislasten, Beuth Verlag, Berlin, 2005 [7] Max Gölkel, Ingenieurgemeinschaft Gölkel IGG, Stuttgart [8] VDI Gesellschaft Bautechnik: geplante VDI Richtlinie 6200 Überwachung und Prüfung von Bauwerken, derzeit in Bearbeitung [9] »Hinweise für die Überprüfung der Stand-sicherheit von baulichen Anlagen durch den Eigentümer/Verfügungsberechtigten«,Konferenz der für Städtebau, Bau- und Wohnungswesen zuständigen Minitester und Senatoren der Länder (Argebau), September 2006, abrufbar unter: www.bauministerkonferenz.de [10] Die Richtlinien zur Überwachung der Verkehrsicherheit von Bundesbauten siehe: www.bauministerkonferenz.de (Bauwesen)
  • Fachliche Beratung und Unterstützung: Max Gölkel, Ingenieurgemeinschaft Gölkel IGG, Stuttgart