Konstruktive Konzepte

Quartier am ehemaligen Blumengroßmarkt in Berlin von Deadline, Heide & von Beckerath u.a.

Rund um die ehemalige Blumengroßmarkthalle in Kreuzberg, die von Daniel Libeskind 2012 fürs gegenüberliegende Jüdische Museum zur Akademie umgebaut wurde, sind mit drei Wohn-, Gewerbe- und Atelierhäusern die Resultate von Berlins erstem planerischen Konzeptverfahren zu begutachten. Sinnfällig ergänzt wird das Quartier durch das neue Verlagshaus der taz. Weitere Bausteine sind im Entstehen. Mit Fug und Recht lässt sich hier, in Nachbarschaft zu einigen herausragenden Bauten der IBA 1987, von »anderes Bauen« sprechen.

Architekten: Deadline Architekten; ARGE ifau | Heide & von Beckerath; E2A / Piet Eckert und Wim Eckert Architekten; bfstudio Partnerschaft von Architekten
Tragwerksplanung: Eisat Eisenloffel.Sattler + Partner; Lichtenau Himburg Tebarth; Schnetzer Puskas International; Ingenieurbüro Marzahn & Rentzsch

Kritik: Jürgen Tietz
Fotos: Andrew Alberts, Jan Bitter, Rory Gardiner, Rainer Gollmer, Yasu Kojima, Ana Santl, Yves Sucksdorff, Sebastian Wells, Jens Ziehe

Der feine Schleier des Nieselregens verleiht dem matten Schwarz der Fassade aus karbonisiertem Lärchenholz des Gebäudes Frizz23 eine besondere Intensität. Passt gut, denke ich und suche vor dem Wetter trotzdem lieber Unterschlupf im kleinen Café »Nullpunkt«, im EG dieses Multifunktionsgebäudes für kulturelles Gewerbe. Das Frizz23, entworfen von Deadline Architekten aus Berlin, ist einer von vier Bausteinen des Areals rund um die ehemaligen Blumengroßmarkthalle in Kreuzberg. Die stammt von Bruno Grimmek, dem heute zu Unrecht fast vergessenen Leiter der Entwurfsabteilung des Berliner Hochbauamts. Daniel Libeskind hat die Halle aus den 60er Jahren zur Akademie des Jüdischen Museums umgebaut, dessen Hauptgebäude gleich gegenüber an der Lindenstraße liegt. Die Akademie beherbergt die Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin mit öffentlich zugänglichem Lesesaal, das Archiv sowie das für Veranstaltungen genutzte Klaus Mangold Auditorium und Seminar- und Workshop-Räume. Im Januar 2016 wurde die Akademie nach dem Gründungsdirektor des Museums in W. Michael Blumenthal Akademie umbenannt. Neben dem Frizz23 umfasst das Areal das neue Verlagsgebäude der taz von e2a aus Zürich, das IBeB – kurz für »Integratives Bauprojekt am ehemaligen Blumengroßmarkt« – der ARGE ifau und Heide & von Beckerath (beide Berlin) sowie das Metropolenhaus von bfstudio-architekten (ebenfalls Berlin).

Im Nullpunkt, das präzise eingemessen auf dem Standort von Berlins erster Sternwarte liegt, bestelle ich mir einen Kaffee. Dazu gibt es statt laktosefreier Milch lieber vegane Hafermilch. Die Bestellung gerne auf Englisch. Dit is Berlin 2019. Seit meinem ersten Besuch im Frizz23 (db 02/2019) hat sich zwar einiges auf dem Areal getan. Ganz fertig ist es aber immer noch nicht. Die Ladengeschäfte in den Erdgeschossen beleben sich erst nach und nach. Auf den Freiflächen zwischen den Häusern wird weiter gewerkelt. Der angrenzende Besselpark ist noch mit Baugittern abgesperrt. Gleich dahinter erhebt sich der feine Turm von John Hejduk, der an Westberliner IBA-Zeiten erinnert. Dauert halt alles seine Zeit, denke ich mir. Gleichwohl sorgt das Quartier bereits international für Aufsehen und gilt als eines der interessanteren Architekturorte der Stadt. Das liegt ebenso an den qualitätvollen Gebäuden wie am inhaltlichen Konzept. Möglich wurde die kleinteilige gemischte Nutzung durch die Grundsatzentscheidung, nicht auf den Höchstpreis für das Gelände zu schielen, sondern seine Vergabe über einen Konzeptwettbewerb zu regeln. Dabei ist der festgeschriebene Inhalt für die Neubauten wichtiger als der gebotene Preis. Eine sinnvolle Möglichkeit, um städtische Entwicklungen mitzusteuern.

Wer vom Jüdischen Museum kommt, dem öffnet sich die trapezförmig angeordnete Trias aus IBeB, der Akademie des Jüdischen Museums und dem Metropolenhaus. Dazwischen erstreckt sich der weite, gepflasterte Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz, dem man einige Bäume und auch sonst mehr Grün wünschen würde. Dafür hat man nun freien Blick auf die Keramikfassade des langgestreckten Riegels des IBeB (db 8/2018), mit seinen Wohnungen und Ateliers sowie dem luftigen Metropolenhaus gegenüber. Dort werden die Eigentumswohnungen durch das querfinanzierte »aktive Erdgeschoss« ergänzt, zu dem u. a. die Projekträume der nicht kommerziellen Kulturplattform »feldfünf« gehören. Das Metropolenhaus bündelt Wohnen und Arbeiten und verknüpft beides mit Kultur, Gastronomie und kleinen Läden. Mit seinem Nutzungskonzept schafft es Raum für ein Zusammentreffen der Kulturen und sichert mittels des Konzepts der Querfinanzierung zugleich die ökonomische Basis der Projekträume.

Ein kleinteiliges, intensiv von lokalen Akteuren und Nachbarschaftsinitiativen in Zusammenarbeit mit Bezirk und Senat erarbeitetes Nutzungskonzept liegt auch dem Frizz23 zugrunde. Dort beschreiten das FORUM Berufsbildung e. V., FrizzZwanzig sowie das kleine Hotel Miniloft Kreuzberg einen neuen Weg und schaffen Berlins erste gemeinsame Gewerbebaugruppe. Die Trias der Bauherrschaft lässt sich in groben Zügen an der Gliederung des Gebäudes ablesen. Das bereits im Bezirk etablierte Forum Berufsbildung benötigte dringend zusätzliche Seminarräume. Die hat es nun in dem an den taz-Neubau anschließenden, fünfgeschossigen Bauteil des Frizz23 gefunden. Das EG ist je nach Veranstaltungsformat in unterschiedliche Einheiten gliederbar. Darüber schließen sich funktional gestaltete Gruppenräume an. Bekrönt wird das Ganze von einer Dachterrasse. Am anderen Ende des Bauköpers sind in einem kleinen, siebengeschossigen Turm unterschiedlich große Minilofts untergebracht, die von den entwerfenden Architekten Deadline zugleich betrieben werden. Schick möbliert und ordentlich ausgestattet, lässt sich von dort aus die Berliner Mitte bestens erkunden. Im EG befindet sich auch das kleine Café, von dem aus ich auf das Areal schaue. Zwischen diesen beiden Bauteilen findet die Berliner Kreativwirtschaft Werkstätten und Büros. Das reicht von eingeschossigen Miniateliers und größeren Open Offices bis zu dreigeschossigen Wohn- und Arbeitsräumen. Mittenmang die neuen Räume für die Arch+, für deren Ausgestaltung Arno Löbbecke und Anh-Linh Ngo, Mitherausgeber der Zeitschrift, selbst verantwortlich zeichnen.

Das fügte sich zu dem Ansatz von Matthew Griffin und Britta Jürgens von Deadline, den unterschiedlichen Nutzungen einen möglichst flexibel bespielbaren Rahmen zu eröffnen. Die Betonkonstruktion des Hauses mit einer Fassade aus nachtblauem Aluminium und schwarzem Holz setzt durch die ungewohnte Farb- und Materialkombination nach Außen ungewöhnliche eigene Akzente. Mit dem sanften Holz-Zick-Zack zwischen EG und erstem OG wird zudem die Erinnerung an die kriegszerstörte »Markthalle 2« aufgegriffen, die hier einst Schinkels Sternwarte nachfolgte. Ein Berliner Architekturpalimpsest.

Zu dem Quartier zählt auch der neue Sitz der Tageszeitung taz mit der reizvollen rückwärtigen Skulptur der Fluchttreppen, die die U-förmige Grundfigur des Gebäudes schließt. Schade allerdings, dass die taz die Stahldreiecke der Fassade zur Friedrichstraße als Pinnwand für ihre Transparente missbraucht. Doch das ließe sich ja ebenso leicht revidieren, wie die Wochenendschließung der taz-Kantine im EG. Oder braucht das kreative Berlin ab und an mal eine Pause von sich selbst? Zusammen mit dem ungleich größeren Springer-Campus, der ganz in der Nähe gerade nach Entwurf von Rem Koolhaas/OMA entsteht, deutet das taz-Haus jedenfalls ein zartes Revival des alten Kreuzberger Zeitungsviertels an. In der Umgebung lassen sich die städtebaulichen Paradigmenwechsel Berlins wie unter dem Brennglas ablesen. Während der spätbarocke Stadtgrundriss und das zarte kleine Kammergericht als Entree zum Jüdischen Museum an die Entstehung dieser Berliner Stadterweiterung erinnern, sind die übrigen Layer vertrauter: Die Mietskasernen der Gründerzeit, der großmaßstäbliche Wohnungsbau der Nachkriegsmoderne, der den Mehringplatz umschließt, die kleinteiligen Stadtreparaturen der IBA der 80er Jahre und schließlich Libeskinds silberner Museumsblitz. Was im ersten Moment wie eine Baugeschichtsvorlesung anmutet, wirkt in den sozialen Mikroklimata der Gegenwart fort. Ehemalige Blumengroßmarkthalle und Mehringplatz sind zwar nur wenige Schritte voneinander entfernt. Sozial liegen dazwischen jedoch Welten. Eine der Herausforderungen wird es sein, diese gegensätzlichen urbanen Milieus einander behutsam anzunähern.

Der Nieselregen hat sich verzogen, der Café ist ausgetrunken und die Berliner Sommersonne leuchtet freundlich über dem neuen Quartier. Bleibt die Frage nach dessen Vorbildwirkung. In Maßstab und Mischung erinnert es an die Wunschvorstellungen einer Jane Jacobs aus den 60er Jahren. Darin liegt seine Qualität. Allerdings ist auch klar, dass die gewaltigen Berliner Wohnungsbauprobleme mit solchen überschaubaren Interventionen ebenso wenig gelöst werden, wie mit dem Einsatz einzelner »konventioneller« Baugruppen und schon gar nicht mit dem fragwürdigen Rückkauf von Mietshäusern, durch den die Berliner Politik momentan lokale Klientelbedürfnisse auf Kosten der Allgemeinheit befriedigt. Doch auch wenn das Kreativquartier nur bedingt als urbane Blaupause dienen kann, stellt es gleichwohl eine wichtige Beimischung für einen klugen und vielschichtigen städtebaulichen Mix dar, der sich allerdings künftig endlich wieder an den großen Maßstab trauen müsste. Das sucht man in Berlin derzeit vergebens. Wichtig wäre eine Mischung, die wirtschaftlich tragfähig ist, das Stadtganze im Blick behält und sich zugleich verantwortungsvoll für die Integration aller lokalen Akteursinteressen einsetzt, ohne sich im Klienteldschungel zu verlaufen.


Vor Frizz23 (Vordergrund) und taz (Hintergrund) freut sich unser Kritiker Jürgen Tietz nach kurzem Regenschauer im zurückgekehrten Sonnenschein über das gelungene Quartier, das an der ehemaligen Blumengroßmarkthalle entstanden ist.

Jürgen Tietz

Studium der Kunstgeschichte, Promotion. Arbeitet in Berlin als freiberuflicher Autor und Kurator zu den Themen Architektur und Denkmalpflege. Regelmäßige Veröffentlichungen, u. a. in der Neuen Zürcher Zeitung und zahlreichen Fachzeitschriften.


Gut gestaffelt und gemischt genutzt setzt das Frizz23 architektonisch wie inhaltlich ein markantes Zeichen in dem neuen Quartier (Axonometrie o. M.)
Deadline Architekten, Berlin
Grundriss EG: Deadline Architekten, Berlin
Grundriss 1. OG: Deadline Architekten, Berlin
Grundriss 3. OG: Deadline Architekten, Berlin
Grundriss 5. OG: Deadline Architekten, Berlin
Lageplan: ARGE ifau / HEIDE & VON BECKERATH, Berlin
Schnitt: Deadline Architekten, Berlin

Frizz23:

  • Standort: Friedrichstraße 23, 10969 Berlin
  • Bauherren: FORUM Berufsbildung e.V., vertreten durch Sibylle Miram und Helmut Riethmüller; FrizzZwanzig GbR, vertreten durch Arno Löbbecke, Sonja Beeck und Jürgen Willinghöfer; Miniloft Kreuzberg GbR, Britta Jürgens und Matthew Griffin
    Architekten: Deadline Architekten, Berlin
    Mitarbeiter: Britta Jürgens, Matthew Griffin, Lorien Beijaert, Wiesje Bijl,
    Peer Frantzen, Beatrice Kiaunyte, Tim Maaßen, Veljko Markovic, Sarah
    Milberger, Sasa Müller, Guido Schweiss, Ketsarin Zimmer
    Tragwerksplanung: Eisat Eisenloffel.Sattler + Partner, Berlin
    Bauleitung: Bollinger + Fehlig Architekten, Berlin
    TGA: Plaschka, Berlin
    Bauphysik: MF Dr. Flohrer Beratende Ingenieure, Berlin
    Brandschutzplanung: KLW Ingenieure, Berlin
    Fassadentechnik: Priedemann Fassadenberatung, Berlin
    Landschaftsarchitektur: Planung.Freiraum, Berlin
    BGF: 9 324 m² (Nutzfläche: 5 648 m²)
    BRI: 30 845 m³
    Baukosten: 18,16 Mio. Euro (gesamt brutto)
    Bauzeit: August 2016 bis September 2018; Eröffnung: November 2018

    • Beteiligte Firmen:

    Dach: Bauder, Stuttgart, www.bauder.de
    Holzfassade: Mocopinus, Ulm, www.mocopinus.com
    Fenster: Schüco, Bielefeld, www.schueco.com;
    Sandalor, Altenrhein, www.sandalor.com
    Beschläge: FSB, Brakel, www.fsb.de
    Sonnenschutz: Warema, Marktheidenfeld, www.warema.de
    Innentüren: Jeld-Wen, Oettingen, www.jeld-wen.de
    Fußbodenheizung: Empur, Buchholz-Mendt, www.empur.de
    Aufzüge: Otis, Berlin, www.otis.com
    Schalter, Steckdosen: Jung, Schalksmühle, www.jung.de
    Leuchten: Ridi, Jungingen, www.ridi.de
    Möbel: New Tendency, Vitra, Piure Innovation

    Integratives Bauprojekt am ehemaligen Blumengroßmarkt (IBeB):

  • Standort: Lindenstraße 90/91, 10969 Berlin
  • Auftraggeber: IBeB GbR, Berlin (Selbstbaugenossenschaft Berlin eG |
    Ev. Gemeindeverein der Gehörlosen in Berlin e. V. | private Eigentümer)
    Architektur: ARGE ifau | Heide & von Beckerath, Berlin
    Projektentwicklung: Selbstbaugenoss. Berlin + ifau | Heide & von Beckerath
    Tragwerksplanung: Lichtenau Himburg Tebarth, Berlin
    Bauleitung: Beusterien . ArchitekturBüro B.AB, Berlin
    Projektsteuerung: Projektsteuerung IBeB Haertwig-Grassl, Birkenwerder
    HLS-Planung: Ingenieurbüro N. Lüttgens, Berlin
    Brandschutzkonzept: Andreas Flock, Berlin
    BGF: 12 264 m² (Wohnfläche: 5 531 m², Atelier-/Gewerbefläche: 1 692 m²)
    Bauzeit: August 2015 und Juni 2018

    • Beteiligte Firmen:

    Fassadenkeramik: Agrob Buchtal, Schwarzenfeld, www.deutsche-steinzeug.de
    Kammputz: Alsecco, Wildeck, www.alsecco.de
    Verglasung: Saint-Gobain, Courbevoie, www.saint-gobain.com
    Tennendecke und Intensivbegrünung: Vulcatec, Kretz, www.vulkatec.de
    Extensivbegrünung: Bauder, Stuttgart, www.bauder.de
    Innentüren: Herholz; Hörmann
    Beschläge: FSB, Brakel, www.fsb.de; Roto, Leinfelden-Echterdg., www.roto.de
    Trockenbau: Knauf, Iphofen, www.knauf.de
    Armaturen: Hansgrohe; Bette; Duravit; Kaldewei; Keramag
    Fliesen: Villeroy & Boch, Mettlach, www.villeroy-boch.com
    Leuchten: Bega, Menden, www.bega.de
    Heizkörper: Kermi, www.kermi.de; Buderus, www.buderus.de

    taz Neubau:

  • Standort: Friedrichstraße 21, 10969 Berlin
    Bauherr: taz, die tageszeitung. Verlagsgenossenschaft, Berlin
    Architekten:
    E2A / Piet Eckert und Wim Eckert Architekten, Zürich
    Tragwerksplanung: Schnetzer Puskas International, Basel
    Fassadenplanung: Emmer Pfenninger Partner, Münchenstein
    BGF: 7 820,80 m²
    Bauzeit: November 2015 bis Oktober 2018
    • Beteiligte Firmen:

    Dacheindeckung: Sika, Stuttgart, www.sika.de
    Fenster, Türen: Schüco; Lindner
    Beschläge: FSB, Brakel, www.fsb.de
    Sonnenschutz: Warema, Marktheidenfeld, www.warema.de
    Böden: Nora, Weinheim, www.nora.de
    Armaturen: Hansgrohe; Keramag
    Fliesen: ZF Zahna Fliesen, Zahna-Elster, www.zahna-fliesen.de
    Möblierung: Reiss Büromöbel, Bad Liebenwerda, www.reiss-bueromoebel.de
    Aufzüge: Thyssen Krupp, Neuhausen, www.thyssenkrupp-aufzuege.de
    Zeichensoftware: AutoCAD, München, www.autodesk.de

    Metropolenhaus am Jüdischen Museum:

  • Standort: Markgrafenstraße 88, 10969 Berlin
  • Architekten: bfstudio Partnerschaft von Architekten – Benita Braun-Feldweg & Matthias Muffert, Berlin
    Mitarbeiter: Eva Gubalke (Projektleitung); Sabine Eggers, Katja Mitte, Elmar Imamovic, Cailen Pybus, Pantea Khatirzad, Fritz Decker, Xandria Tritter
    Tragwerksplanung: Ingenieurbüro Marzahn & Rentzsch, Berlin
    BGF: ca. 7 720 m² (Nutzfläche: ca. 6 600 m²)
    Bauzeit: 2015 bis 2018
    37 Wohneinheiten / 3 Wohn‐/Gewerbe‐Maisonettes

    • Beteiligte Firmen:

    Hinterlüftete Vorhangfassade Faserzement: Eternit, Heidelberg, www.eternit.de
    Eloxiertes Aluminium: Schrag, Hilchenbach, www.schrag-kantprofile.de
    Fassadenbegrünung, Bewässerungsanlage, begrüntes Dach: Vertiko,
    Buchenbach-Himmelreich, wwww.vertiko.de
    außenliegender Sonnenschutz: Warema, Marktheidenfeld, www.warema.de
    Türen: KTM, Bocholt, www.bodor-ktm.com
    Türgriffe: FSB, Brakel, www.fsb.de
    Schalterprogramm: Gira, Radevormwald, www.gira.de
    Armaturen: Grohe, Porta Westfalica, www.grohe.de
    Sanitär-Objekte: Keramag; Duravit; Kaldewei
    Aufzüge: Kone, Hannover, www.kone.de

    W. Michael Blumenthal Akademie:

  • Standort: Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
    Architekten: Studio Libeskind New York/Zürich
    Eröffnung: 2012

  • Deadline Architekten
    Britta Jürgens

    Architekturstudium an der TU Berlin. Mitarbeit in verschiedenen Büros in Melbourne und London. Seit 1992 gemeinsames Büro mit Matthew Griffin.

    Matthew Griffin

    Architekturstudium an der McGill University in Montréal und an der Architectural Association in London. Seit 1992 gemeinsames Büro mit Britta Jürgens.

    ifau – Institut für angewandte Urbanistik
    Christoph Heinemann

    Architekturstudium an der RWTH Aachen und in Paris la Villette. 1998 Mitbegründung des ifau. 2001-09 Wiss. Assistenz an der BTU Cottbus. Seit 2017 Professur an der HCU Hamburg.

    Susanne Heiß

    Architekturstudium an der RWTH Aachen. Freie Mitarbeit in Büros in Köln, Hamburg und Berlin. 1998 Mitbegründung des ifau. Workshops, Gastkritiken und Vorträge an verschiedenen Universitäten.

    Christoph Schmidt

    Architekturstudium an der RWTH Aachen und am University College of Portsmouth. Freie Mitarbeit in Köln. 1998 Mitbegründung des ifau. 2000-08 Wiss. Mitarbeit bei Tim Heide an der TU Berlin. Seit 2019 Professur an der Peter Behrens School of Arts.

    HEIDE & VON BECKERATH
    Tim Heide

    Design- und Architekturstudium an UdK und TU Berlin. Seit 1996 eigenes Architekturbüro, seit 2008 mit Verena von Beckerath. Lehraufträge an der Beuth Hochschule Berlin und der FH Potsdam, 1997-2008 Professur an der TU Berlin.

    Verena von Beckerath

    Architekturstudium an der TU Berlin. Seit 1996 eigenes Architekturbüro, seit 2008 mit Tim Heide. Lehraufträge an der UdK Berlin und der TU Braunschweig. Gegenwärtig Professur an der Bauhaus-Universität Weimar.

    E2A Piet Eckert und Wim Eckert Architekten
    Piet Eckert

    Architekturstudium an der Columbia Graduate School of Architecture, New York, und der ETH Zürich. 1994 Diplom, Mitarbeit bei OMA. Seit 1997 eigenes Büro, seit 2001 mit Wim Eckert. Lehrtätigkeit an der TU Delft, der ETH Zürich und der HCU Hamburg. Seit 2014 Gastprofessur an der Università della Svizzera Italiana in Mendrisio (USI).

    Wim Eckert

    Architekturstudium an der ETH Zürich, 1995 Diplom. Mitarbeit bei OMA. Seit 1997 eigenes Büro, seit 2001 gemeinsam mit Piet Eckert. 2009-11 Gastprofessur an der HCU Hamburg, seit 2014 an der USI in Mendrisio.

    bfstudio Partnerschaft
    Benita Braun-Feldweg

    Architekturstudium an den Universitäten Dortmund und Stuttgart, 1995 Master am Pratt Institute, New York. Seit 1999 Büro mit Matthias Muffert.

    Matthias Muffert

    Architekturstudium an der Universität Dortmund, der ETH Zürich und der Universität Stuttgart. Mitarbeit bei Peter Eisenman Architects, New York. Seit 1999 gemeinsames Büro mit Benita Braun-Feldweg.