Unsere meistgelesenen Beiträge 2019

Höhepunkte bei db-Metamorphose

Mit viel Herzblut berichten wir über das Bauen im Bestand. Welche Artikel dieses Jahr am häufigsten angeklickt wurden, erfahren Sie in unserer kleinen Hitparade der beliebtesten Sanierungsprojekte und skandalösesten Abrissvorhaben des Jahres 2019.

(Bild: rethmeierschlaich architekten)

Platz 1: „Wandelbar erweitert“

Einfamilienhaus in Hürth
Kleine Einfamilienhäuser der 50er Jahre sind zur großen Bauaufgabe geworden, denn die neuen Besitzer haben andere Bedürfnisse als ihre Vorgänger. Wie sich winzige Grundrisse zukunftsfähig umgestalten lassen, zeigt ein Umbau in der Nähe von Köln.

 

(Foto: Bernd Perlbach)

Platz 2: „Preiswert Lebensraum schaffen“

Schlichtwohnbauten in Bremerhaven
Der Umbau einer einfachen 50er-Jahre-Zeile in Bremerhaven zeigt, wie sich Wohnraum im Bestand barrierefrei erschließen lässt, ohne anschließend die Mieten in die Höhe zu treiben. Nebenbei förderte man noch das Miteinander der Bewohner.

 

(Bild: Georg Aerni)

Platz 3: „Minimalismus und Historie“

Feriendomizil Mosogno di Sotto (CH)
Extrem sparsame, doch sehr bewusste Eingriffe und eine Einteilung in ein Sommer- und ein Winterhaus: Damit haben Buchner Bründler Architekten die ziemlich verfallene Substanz eines Tessiner Bauernhofs gerettet und als Feriendomizil nutzbar gemacht.

 

(Foto: Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Bernd Hausner)

Platz 4: „Mit schlechtem Beispiel voran“

Landratsamt Karlsruhe steht vor dem Abriss
Dass eine Denkmalbehörde ihren eigenen Sitz, ein eingetragenes Baudenkmal, abbrechen will, kommt nicht alle Tage vor – genau dieses Schicksal droht allerdings dem früheren Badenwerk-Hochhaus, in dem inzwischen das Landratsamt Karlsruhe residiert.

 

(Bild: hiepler, brunier,)

Platz 5: „Farbrausch in Kreuzberg“

Büroräume von Euroboden Berlin
David Kohn Architects haben für den Münchner Immobilienentwickler Euroboden dessen Sitz in Berlin eingerichtet. Sie zeigen, wie man einer Gründerzeitetage den Muff austreibt und dennoch auf die denkmalgeschützte Architektur eingeht.

 

(Foto: Jörg Hempel)

Platz 6: „Urban Beach“

Reihenhaus-Dachausbau in Köln

Unter dem First eines 50er-Jahre-Gebäudes haben die Architekten einen zum Himmel orientierten Allraum geschaffen. Spezielle Dachfenster dienen als Balkonersatz. Für die Bewohner des Denkmals entstand eine kleine Sonneninsel inmitten der Großstadt.

 

(Bild: Michael Heinrich)

Platz 7: „Häkeln mit Hild und K“

Haus Luginsland im Kloster Lorch

Im Wonnemonat Mai hat die baden-württembergische Gartenschau im Remstal eröffnet. Als Partizipationsprojekt haben Hild und K ein Fachwerkhaus in Guerilla-Häkel-Manier verhüllt: Für die Dauer der Schau verschwindet es hinter 114 km Nylonschnur.

 

(Bild: Jürgen Schmidt)

Platz 8: „Neuer Raum im Kirchenraum“

Frohbotschaftskirche in Hamburg

Wenn das Gotteshaus für die schrumpfende Gemeinde zu groß geworden ist, braucht es neue Ideen. Die hatten WRS Architekten und konnten diverse neue Nutzungen gebündelt im Kirchenschiff realisieren. Leuchtend gelber Filz verbessert dabei die Akustik.

 

(Foto: Johan Dehlin)

Platz 9: „Meerblick gestärkt“

Landhaus in Devon (GB)

Die Aussicht war beeindruckend, aber auch die baulichen Widrigkeiten. Vom Abrisskandidaten mauserte sich ein Landhaus an der englischen Südküste zu einem Gebäude, das bereits mehrere Preise abgeräumt hat. Die Planung stammt von 6a architects.

 

(Foto: Steffen Schmitz, wikimedia Commons)

Platz 10: „Rechenkünstler am Werk“

Stadthaus Krefeld von Egon Eiermann verrottet

Jahrelang hat sie am Unterhalt gespart und ihren Verwaltungsbau von Egon Eiermann herunterkommen lassen. Nun kehrt die Stadt Krefeld dem Gebäude endgültig den Rücken, statt es denkmalgerecht instandzusetzen – eine kultur- und finanzpolitische Farce.