TecTem Insulation Board Indoor von Knauf

Schimmelfrei von innen dämmen

Wie sich Innendämmungen auch gestalterisch nutzen lassen, zeigt der der Umbau der Melanchthonkirche in Hannover. In einer Dicke von 10 cm wurde dort das System »TecTem Insulation Board Indoor« aufgebracht – v.a. an den ausgesparten Buntglaskreuzen wird dies sichtbar, die nun von einer Laibung inszeniert werden.

Die Dämmplatten mit einer Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,045 W/mK reduzieren Wärmeverluste deutlich. Weil sie aus vulkanischem Glas (sogenanntem Perlit) hergestellt sind, haben sie die Eigenschaft, auftretendes Kondenswasser aufzunehmen und zeitverzögert wieder abzugeben, mögliche Feuchtespitzen im Raumklima werden dadurch zuverlässig abgepuffert. Das gesamte System ist durchgängig diffusionsoffen und kapillaraktiv. So wird das Risiko von Bauschäden bei dem sensiblen Thema Innendämmung erheblich reduziert. Außerdem ist TecTem mit seinem alkalischen pH-Wert 10 weitgehend gegen Schimmelpilz unempfindlich.

Die Montage der Platten ist denkbar einfach. Sie werden auf Stoß gesetzt und rückseitig vollflächig mit dem diffusionsoffenen TecTem-Flächenspachtel verklebt, immer reihenweise von unten nach oben, wobei in der jeweils folgenden Zeile ein Fugenversatz von mindestens 20 cm zu berücksichtigen ist. Ab einem Grenzmaß von 3,80 m Höhe müssen die Platten zusätzlich mittig verdübelt werden.

Um die Dämmung an das vorhandene Gebäude anzupassen, können Stücke einfach mit dem Fuchsschwanz gesägt werden. Auch kleinteilige Arbeiten, wie etwa die Einfassung der erhaltenen Buntglaskreuze im Altarbereich der Kirche in Hannover, waren problemlos möglich. Zum TecTem-System gehört eine Reihe weiterer Komponenten: Bei der Verarbeitung entstehende Ausbrüche und Plattenstöße, die größer als 2 mm sind, werden mit dem entsprechenden Füllmörtel beseitigt. Die Fläche kann dann mit Grundierung vorbehandelt sowie – nach vollständiger Trocknung – der Flächenspachtel mit Gewebearmierung aufgetragen werden. Das Gewebe wird dabei im oberen Drittel der Armierungsschicht in Bahnen mit 10 cm Überlappung eingelegt. Damit ist die Wand vorbereitet für einen abschließenden Verputz. Wird dafür z.B. ein Kalkputz verwendet, ergibt sich eine Wand bei der konsequent auf mineralische, diffusionsoffene Werkstoffe gesetzt wird. Das Resultat: eine effiziente, natürliche und gleichzeitig feuchtigkeitsregulierende Innendämmung mit entsprechend positiven Auswirkungen auf das Raumklima. Damit kann auch auf den Einbau einer Dampfsperre verzichtet werden, was Zeit im Bauablauf spart.

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