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Foto: Thomas Herrmann, Stuttgart

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Immer mehr Architekten nutzen auch beim Bau von Einfamilienhäusern transluzente Wärmedämmung (TWD) in der Profilglasfassade. Neben gestalterischen Gesichtspunkten überzeugt sowohl die Wirkung des Tageslichteinfalls als auch die Nachtwirkung und letztendlich die guten energetischen Werte der TWD. So geschehen bei einem Bungalow aus den 60er Jahren in Wiesbaden. Da die neuen Besitzer mehr Wohnfläche benötigten, hat das Wiesbadener Architekturbüro Christ.Christ. associated architects das Gebäude komplett umgebaut und aufgestockt. Sie errichteten auf dem weit auskragenden Flachdach drei einzelne Baukörper, die durch einen Gang mit Profilglasfassade miteinander verbunden sind. Der aus der Industriearchitektur bekannte Fassadentyp ist doppelschalig ausgeführt und im Zwischenraum mit dem lichtdurchlässigen Glasgespinst »TIMax GL-PlusF« von Wacotech wärmegedämmt. Die transluzente Wärmedämmung erzielt bei guter Lichtdurchlässigkeit gleichzeitig eine starke Lichtstreuung sowie einen U-Wert bis 0,79 W/m²K (System Ug 0,8) und 1,2 W/m²K (Standardsystem). Das Glasgespinst leitet diffuses Licht in den Flur des Einfamilienhauses, erlaubt aber keine Einblicke von außen und schützt somit die Privatsphäre der Bewohner. Ist der Flur nachts beleuchtet, wirkt er wie eine Lichtskulptur im Außenraum. ~ag

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