Solarwolke

Nach der erfolgreichen Integration von OPV Modulen in die gläserne Fassade eines außenliegenden Fahrstuhls im Jahr 2016 haben OPVIUS und Timo Carl von AiD architecture in Kassel erneut ein gemeinsames Projekt durchgeführt: Diesmal als Kooperation des Fachgebiets für Experimentelles Entwerfen und Konstruieren (EEK) der Universität Kassel und der Studienwerkstatt für Digitale Entwurfs- und Fertigungsmethoden an der Kunsthochschule Kassel. Der experimentelle Prototyp »Solar Spline« wurde im Rahmen der Jahresausstellung der Kunsthochschule vorgestellt, die Standort der Documenta 14 war. Das System besteht aus 300 organischen, gedruckten Photovoltaikmodulen. Speziell für dieses Projekt wurde eine Sandwichlösung aus einer transparenten, tiefgezogenen Trägerfläche für die OPV Module mit einem auffolierten Reflektor entworfen. Die »Solarwolke« wird durch eine räumliche Seilstruktur getragen und an über zehn Ankerpunkten im Raum befestigt. Die Ankerseile und Seilspanner wurden von Carl Stahl Architektur geliefert, die auch das digitale Modell statisch überprüften. Ein Motor lässt die Zellen im Tagesverlauf der Sonne nachfolgen. Bei geringer Lichteinstrahlung bringt er sie in eine Ruheposition , um den Raum unterhalb der Zellen zum Himmel zu öffnen. ~ag

Carl Stahl
www.carlstahl-architektur.com

OPVIUS
www.opvius.com