Schwachstellen aufspüren

Mit Wärmebildkameras lassen sich im Rahmen einer bauthermografischen Untersuchung z. B. Wärmebrücken frühzeitig erkennen (»Wärmebrückenalarm«) oder Schwachstellen mit zu hoher Kondensationsfeuchtigkeit aufspüren (»Taupunktalarm«). Weniger bekannt ist wahrscheinlich ihr Einsatz im Bereich erneuerbarer Energien: So können auch Photovoltaikanlagen ohne viel Aufwand auf Probleme bei der Mechanik und der Elektrik sowie auf Fehlerquellen an einzelnen PV-Modulen untersucht werden. Vom Einstiegsmodell bis zum Profi-Tool bietet Flir Wärmebildkameras an, wobei sich bereits ein Einstiegsmodell unter 1 000 Euro (zzgl. MwSt.) für eine thermografische Untersuchung eignet. Im Arbeitsalltag erwiesen sich jedoch Kameras mit einer höheren radiometrischen Auflösung von 320 x 240 bis 640 x 480 Pixel für sinnvoll. Im Auflösungsbereich bis 320 x 240 Pixel bietet der Hersteller das Modell »FLIR T440bx« an. Diese Kamera ist z. B. mit der »Multi Spectral Dynamic Imaging«-Funktion ausgestattet, ein Feature, das die Struktur des Wärmebilds verbessert. Auf diese Weise lassen sich mehr Anomalien entdecken, detaillierte Analysen durchführen und damit Bewertungen rascher abgeben. Ebenso hilfreich ist ein eingebauter Kompass, der bei jedem Bild automatisch die Aufnahmerichtung dokumentiert. Dazu lassen sich sowohl auf dem Wärme- als auch auf dem Tageslichtbild schadhafte Stellen durch einfaches Skizzieren auf dem Touchscreen markieren. ~bm

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