Schluss mit Blasen

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Feuchtigkeit im Untergrund kann bei wasserdampfundurchlässigen Bodenbeschichtungen auf Epoxid- oder Polyurethanharzbasis zu osmotischer Blasenbildung führen. Ursachen sind z. B. Restfeuchte im Boden, zu frühe Beschichtung von jungen Zementestrich- und Betonflächen oder rückwärtig durchfeuchtete Untergründe. StoCretec hat für diese Anforderungen zwei Zwischenbeschichtungen entwickelt: die selbstverlaufenden, wasserbasierten, zementösen Epoxy-Hybride »StoCrete EH 200« für horizontale und »StoCrete EH 280« für vertikale Flächen. Sie vereinen die Vorteile von Copolymeren und Epoxidharzen und entstehen aus der Verbindung einer Pulver- mit einer Flüssigkomponente. Beim Aushärten finden parallel zwei Mechanismen statt, bei denen das Epoxidharz sich in den Poren der Zementmatrix anreichert und diese verengt. Dabei entsteht eine wasserdichte, aber dennoch wasserdampfdiffusionsfähige Schicht, die sich u. a. als Feuchtigkeitssperre, 1-Tages-Beschichtung oder abgestreute OS-8-Beschichtung in Parkhäusern eignet. Die Epoxy-Hybride entsprechen EN 13813 und 1504-2, härten sehr schnell porenfrei aus und können nach vier Stunden beschichtet werden. Darüber lassen sie sich mit Quarzsand füllen, ersparen die Grundierung bei Beschichtung mit StoCretec Epoxidharzen und bieten diesen eine gute Haftung. ~dr