Schlagregensicher

Bislang hat für Lichtkuppeln und Lichtbänder kein Prüfszenario existiert, das den kritischen Fall eines Sturms in Verbindung mit Starkregen abbildet. Um mit Blick auf diese Wetterereignisse eindeutige Aussagen und belastbare Zahlen liefern zu können, hat Lamilux zusammen mit dem Institut für Industrieaerodynamik (I. F. I.), Aachen, ein eigenes Prüfverfahren für Lichtkuppeln und Lichtbänder entwickelt. Bei der Dimensionierung der Prüffaktoren hat man sich an sehr extremen Wetterereignissen orientiert und die gewählten Parameter mit denen ähnlicher Produkte, wie beispielsweise Fenster und Vorhangfassaden, verglichen. Denn für diese Produkte gibt es bereits umfangreiche und normativ geregelte Prüfungen der Wasserdichtheit.

Für die Prüfung der Lichtkuppeln und Lichtbänder in einem Schlagregen-Windkanal wurde eine Windgeschwindigkeit von 115 km/h angesetzt. Die max. Wassermenge betrug 7,5 l/m² in der Minute. Diese ließ man insbesondere auf die kritischen Bauteile, etwa Lüftungsklappen, einwirken. Diese hohen Wassermengen sind zwar in Deutschland eher die Ausnahme, dennoch können sie kurzzeitig auftreten.
Insgesamt haben die Prüfungen unter diesen extremen Bedingungen gezeigt, dass die Lichtkuppeln und Lichtbänder von Lamilux auch sehr hohen Windgeschwindigkeiten in Kombination mit sehr hohen Regenmengen als »regensicher« zu bewerten sind. Um diesbezüglich die Gebrauchstauglichkeit sicherzustellen, empfiehlt das Unternehmen als Mindestqualitätsstandard einen Schlagregenindex von 3,0 m²/s. Seine eigenen Lichtkuppel- und Lichtbandsysteme erreichen jeweils Werte von bis zu 14 m²/s. ~rm
Lamilux Heinrich Strunz Holding www.lamilux.de