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150 Jahre Erfahrung – mit Kalk fing bei der heutigen Sto AG alles an.

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Nordtest, 24-Stunden-Zyklus. Vergleich der beiden Lehmputze mit dem Feuchtespeicherputz.

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Messung der maximalen Feuchteaufnahme: Nach etwa 24 Stunden haben der Lehmputz (99g/m2) und der Gipskalkputz (52 g/m2) ihre Sättigungsgrenze erreicht, der Feuchtespeicherputz ist auch nach 144 Stunden (203 g/m2) noch nicht gesättigt.

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In 5000-facher Vergrößerung zeigt die Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme sowohl bei der Kalkfarbe (links) als auch bei der Dispersionssilikatfarbe den porösen Beschichtungsfilm, der eine gute Wasserdampfdurchlässigkeit bedingt.

Regulierend

Ein mineralisches Regulierputzsystem, das laut Hersteller selbst Lehmputze um mehr als 30 % in der Fähigkeit Feuchtigkeit aufzunehmen und abzugeben übertrifft, hat Sto entwickelt. In Zusammenarbeit mit der eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa im Rahmen des Forschungsprojekts SuRHiB (Sustainable Renovation of Historical Buildings). Kernstück des daraus entstandenen Kalkputzsortiments ist das mineralische »StoCalce Functio«System. Dieses besteht aus einem Regulier-Unterputz, einem Funktionsspachtel und zwei Deckputzen. Alle Produkte vereinen die positiven Eigenschaften von Kalk und Lehm. Im Zusammenspiel nehmen sie doppelt so viel Feuchtigkeit auf wie Standard-Kalkprodukte und rund 30 % mehr als Lehmputze. Weitere Vorteile sind, dass sie wasser- und abriebfest sind, leicht verarbeitet und überarbeitet werden können. Abgerundet wird das Sortiment durch Kalk- und Silikatfarben, Marmor-Kalkspachtel sowie Regulier- und Oberputze auf mineralischer Basis. Die Produkte müssen dabei so aufeinander abgestimmt sein, dass sie im Zusammenwirken ihre eigentliche Funktion nicht verlieren. Das so entstandene Innenputzsortiment ermöglicht es also, künftig das Klima eines Raums – in Neu- wie in Altbauten – durch einfache Verputzarbeiten positiv zu beeinflussen. Schädigungen durch kondensierende Feuchte wird vorgebeugt und Schwankungen der Luftfeuchtigkeit werden reduziert. ~bm