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Foto: HeidelbergCement AG / Steffen Fuchs

Pfahlbau

Über der Archäologischen Zone in Köln entsteht das Jüdische Museum »MiQua« – Museum im Quartier. Lorch Architekten aus Saarbrücken entwarfen eine weitgespannte Konstruktion, die die freigelegten Bodendenkmäler schützt, ähnlich wie es Zelte über Ausgrabungsstätten tun. Berger Grundbautechnik war für die Baugrubenumschließung zuständig. Zunächst stabilisierten sie den schwierigen Baugrund mittels Niederdruckinjektion, danach setzten sie 339 Pfähle um die Baugrube herum, um die Randbereiche vertikal abzugrenzen und eine Stützwand zu schaffen, die den archäologischen Rundgang begrenzt und gleichzeitig Auflagerpunkte für den Museumsbau bietet. Für die Pfähle, die 12-33 m in die Tiefe reichen, lieferten Fahrmischer ca. 4 000 m3 Beton von Heidelberger Beton, der mit Hochofenzement aus dem HeidelbergCement Werk in Ennigerloh hergestellt wurde. Nach dem Ausbohren des Erdreichs wird der fließfähige Beton per Betonierrohr bis zur Unterkante Bohrung geführt. Beim Aufsteigen drückt er das Wasser vor sich her nach oben, sodass ein sauber betonierter Pfahl entsteht. Wenn alle Mauerreste und Exponate im Boden wieder in Gänze freiliegen, bilden die »neuzeitlichen« Bohrpfähle eine sichtbare, erdgeschalte Betonwand. ~ag

Heidelberger Beton
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